Es war einmal …

Als ich gestern Morgen erwachte, war mein kleines Serverchen krank. Ich wußte nicht was es hatte, denn es hustete nicht mal mehr. Ich versuchte drei-, viermal es wachzuschütteln, aber es kam einfach nicht zu sich. Den Vormittag verbrachte ich mit bitteren Tränen, da ich glauben mußte, mein kleines Serverchen sei von uns gegangen und würde nie wieder so zurückkehren wie es mich verlassen hatte.
Gegen Mittag meldete sich plötzlich ein Arzt von weit her, welcher von meinem schmerzlichen Verlust gehört hatte. Er unterstuchte mein Serverchen und stellte fest, dass ein böser Virus namens „Debian Autoupdate“ des nachts mein Serverchen angefallen und geknebelt hatte. Der Doktor konnte diesen bösen Virus zwar lahm legen, jedoch war das Serverchen nun schon infiziert. Mit dieser Erkenntnis setze ich mich an das Krankenbett meines Serverchens und erzählte ihm Geschichten von früher, als alles noch so fröhliches und schnell ablief und wir beide glücklich waren. Immer in der Hoffnung es würde sich an diese besseren Zeiten erinnern. Gegen späten Abend fand ich dann die richtigen Fotoalben mit Erinnerungen von früher. Der Doktor von weit her – er hieß übrgends Observer – versuchte dann mein kleines Serverchen mit diesen Bildern und Fotos zu therapieren. Über den ganzen Stress, die Angst und Trauer schlief ich schließlich ein und überließ mein geliebtes Serverchen dem Onkel Doktor.

Als ich heut Morgen erwachte strahle nicht nur die Sonne vom Himmel – nein – auch mein kleiens, geliebtes Serverchen strahlte mir wieder entgegen … es schnupft allerdings noch rum.
Herzlichen Dank an den Doktor von weit her :)

Und wenn sie nicht gestorben sind …

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3 Kommentare

  1. mein beileid, das ist übrigens das erstemal das ich von einem virus gehört habe, der debian systeme befällt. oder hab ich da jetz was falsch verstanden?

  2. „oder hab ich da jetz was falsch verstanden?“
    Ja :) Das Debian Autoupdate hat unsere Configurationen überschrieben. Natürlich ist das kein Virus … es hörte sich in der Geschichte aber besser an ;)

  3. […] Hallo, ich bin einer der neuen Nachbarn von “Power Pia “. — Nein, echt jetzt! Florian und ich haben vor kurzem unseren “Virtuellen Erst- bzw. Zweitwohnsitz” direkt neben dem “Serverchen” von Pia bezogen. In einen Server mit ordentlich viel Dampf. Ob die beiden Server allerdings nicht nur hausnummernmäßig (sprich: IP-Adressen) aufeinander folgen, sondern auch physikalisch nebeneinander stehen, kann wohl nur der Hostblogger Vermieter Manuel Schmitt beantworten (oder Wolfram, der ihn installiert die Wände frisch gestrichen hat). […]

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