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In dem Haus in welchem wir noch wohnen ist letzte Woche plötzlich und unerwartet die Frau des Hausmeisters im Alter von 49 Jahren verstorben. Eine bizarre Situation, die mir ein wenig Kopfbrummen bescherrt.

Die Frau hatte von jetzt auf gleich einen Hirnschag und war sofort tot und Ihr Mann von jetzt auf gleich alleine.

Ich meine – von jetzt auf gleich – das sind vielleicht 2 bis 5 Sekunden, vielleicht aber auch nur eine einzige …

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13 Kommentare

  1. Ich hatte mal eine Freundin in Bremen, die später mit einem Freund von mir zusammen war. Die beiden haben geheiratet, eine Tochter bekommen. Eines Abends steht sie auf, kippt um… Hirnschlag.

    Nun ist er mit der Kleinen allein :(

    So schnell kanns gehen :-

  2. Für die Angehörigen ist das natürlich schrecklich, aber eigentlich ist das doch der Tod, den man sich für sich wünscht. Zack, vorbei.

  3. mattes

    hm.
    Ich weiss nicht, ich habe in letzter Zeit immer häufiger das dumme Gefühl, dass es eben darum gehen könnte, eben nicht von jetzt auf gleich aus der Welt zu springen, sondern im Leid irgendwas zu finden, wofür auch immer man nach dem Tod das Gelernte nutzen kann. Wer weiss … und was kann man dadurch lernen, außer vielleicht stoischer Gelassenheit.
    Ich lese zuviel. Glaube ich …

  4. Reese

    Tja, man kann einem solchen Schicksal aktiv entgegenwirken!
    Ich sage nur:
    – nicht rauchen
    – gesunde Ernährung
    – Sport

    Leute ihr habt’s selbst in der Hand.

  5. Deswegen kann ich trotzem bei einem unverschuldeten Autounfall gewaltsam umkommen und gegen angeboren Herzklappenfehler hilft auch kein Sport mehr. Es gibt kein Allgemeinrezept und wird es auch nie geben.

  6. mattes

    Gute Frage.
    Die Gefahr, dass an diesem Tag was passiert, liegt wohl weniger im Besonderen des Datums bzw dem Anderssein des Tages, sondern vielmehr im Dafürhalten.
    Will sagen: Der gemeine Psychologe spricht da ja auch gerne von Self-fullfilling prophecy in díesem Kontext.
    Oder popkulturell betrachtet kann man „Wir sind Helden“ zitieren „müssen nur wollen“ …
    Der Glaube versetzt Berge, im Positiven ebenso wie im Negativen.
    Und wo kein Berg ist, erspart man sich die Talfahrt.

  7. @mattes:
    genau so ist es. Sich selbst erfüllende Prophezeiung. Man muss nur fest genug dran glauben, dann arbeitet man unbewusst drauf hin.

    Werd ich gleich mal bei mir nen Eintrag dazu machen :D

  8. Übel!
    Aber mein Kreuzband riss auch von hier auf jetzt. Und eine zehntel Sekunde später der Meniskus…

    Trotzdem, 49 ist doch echt noch kein Alter…

  9. mattes

    Sehr richtig, aber es ging mir auch nicht um den Kontext des Zitats, sondern die Formulierung an sich, und selbige passt eben dem Wortlaut getreu.
    Und tatsächlich denke ich auch, dass das beim besten Willen kein Alter zum Gehen ist.
    Gehen sei hier übrigens nicht verstanden als arglistige Anspielung auf die unter uns, die besingt durch allerlei gesundheitliche Zipperlein eben nicht gehen können.
    Sei’s drum.
    Ich will jedenfalls nicht dran denken, was ich noch alles zu erledigen hätte, wenn ich wüsste, das mit knapp 50 Schluss ist. Meine Güte, habe ich schon Zeit verschwendet:-)

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