Dear Diary – Teil 3

Dear Diary 3

Sarah geht inzwischen alle 2 Tage ins Fitnessstudio und hat schon eine Menge Bekanntschaften geschlossen. Besonders den Kerlen hat sie es angetan, da sie mit ihrer naiven, kiecksigen Art als leicht beeinflußbar gilt. Martin hat einen Abend mit dem Essen auf sie gewartet. Er hatte extra ihr lieblings Gericht „Spaghetti Bolognese“ gekocht, dabei ist Martin wahrlich kein begnadeter Koch. Sarah hat ihm jedoch eine riesen Szene gemacht, wie er denn erst behaupten könne, sie hätte einen fetten Arsch und sie dann mit fettigen Saucen mästen wolle. Überhaupt reden die beiden zur Zeit nicht viel miteinander. Der Versuch ihre neu gewonnen Weisheiten über Essen, Beziehungen und Fitness, welche sie im Fitnessstudio aufgeschnappt hat, auch bei Martin anzuwenden, ist gründlich fehlgeschlagen, denn Martin fühlt sich eigentlich recht wohl, so wie es ist.

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Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Von Beruf freiberufliche Autorin und Bloggerin. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
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7 Gedanken zu „Dear Diary – Teil 3

  1. Radfahren im Zimmer, in einer Gruppe, weit überm aeroben Puls, nach fetten Beats mit einem Antreiber (Instructor).

    Dinge die ich dabei hassen lernte:

    Olga (Eine russische Antreiberin)
    „Ein Berrrrg“ (Die Lieblingsworte von Olga)
    Desert Rose von Sting (Das Lieblingslied von Olga)

  2. Noch so ein seltsamer Trend, der mir nicht so richtig geheuer ist. Nee, das ist nix für mich – dann schwing ich mich doch lieber auf ein richtiges Fahrrad und scheiß auf die Gruppendynamik…

  3. da sieht man ja auch mehr und schöneres. wobei das geschmackssache ist. ich radel halt lieber am fluss entlang durchs grüne, als mir von einer massiven russin mit kurzgeschorenen haaren und aufgesprungenen lippen (künstlerische phantasie / übertreibung) erklären zu lassen, dass da ein berrrrg käme. wenn man draussen fährt, in der bösen natur abseits aller klimaanlagen, da merkt man das selbst ziemlich schnell.

    einzige ausnahme, so pervers das auch klingt, war die letzten jahre die tour de france. fernseher an, heimtrainer davor gestellt, mitgeradelt. klingt so faszinierend, wie ihr euch das gerade vorstellt, aber mir hat’s spass gemacht. :smile:

  4. Spinning – Heimtrainer – Tour de France – Fernseher – Moment … Mist mir fehlt der Fernseher zu diesem glücklich machendem Konzept. Dann fahr ich halt weiter draussen rum und träume im 30° C – 10% Steigung – Delirium weiter davon das Hinterrad von Janne wäre kurz vor meinem Vorderrad – Den Ami haben wir 1 Minute vorher irgendwo überholt … ehrlich !:razz:

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