Bis einer heult! • Sturztag
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13. Februar 2006 | Pia Drießen

Sturztag

Heute bin ich bereits zweimal gestürzt. Das ist wirklich erwähnenswert, weil ich seit rund 2 Jahren nicht mehr hingefallen, gestolpert o.ä. bin.
Das erste mal hat es mich hingerafft, als ich schnellen Schrittes meine Bahn auf dem Weg zur Arbeit erreichen wollte. Mitten auf der Treppe zum Bahnsteig scheppert es einmal laut und schon lag ist lang danieder. Zumindest habe ich mich noch mit den Handballen abgefangen, so dass nur dieser schmerzen, dafür aber die Hose nicht versaut ist. Die besorgten und bestürzten Blicke und Aufschreie der umstehenden Personen gab mir am frühen Morgen den Rest. Bloß schnell weg. So eine Schmach am frühen Morgen.

Das zweite mal hat es mich hingepackt, als wir in der Küche unser Mittagessen zu uns nahmen und in meinem Büro das Telefon klingelte. Ich springe auf, renne um die Ecke und stürze im hohen Bogen über die Lounge-Stühle unseren Wartebereichs: BRATZ! Diesmal volles Programm auf die Knie, denn die Arme haben sich in den Armlehnen der Stühle verheddert. Das Telefonat hab ich noch angenommen, wieder nur Telefonaquise. Kollege O² kommentiert nach meiner Rückkehr in die Küche: „Wieso legst denn Du Dich auf die Fresse?“ – Weil´s bequem war??? Doofe Frage, peinliche Aktion, schmerzende Knie.

Ich erkläre somit diesen Tag ganz offiziell zum „Sturztag“. Hätte sich das vorher angekündigt, hätte ich Gelenkschoner vom Inlinern angezogen.

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Über den Autor:
Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Von Beruf freiberufliche Autorin und Bloggerin. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
    
  1. Steffen / Feb 13 2006

    Aua! :shock: Dasletzte mal als ich mich so richtig auf die Nase gepackt habe wollte ich die U-Bahn erwischen. Erfolg: Mich hats mitten auf der Rolltreppe dahingebrezelt. Der Regenschirm gab dabei seinen Geist auf (der Griff ist abgebrochen und ich konnte 3 Tage lang nicht richtig laufen.

  2. Falco / Feb 13 2006

    Es ist verrückt. Heute passieren lauter solche Sachen. Begonnen hat es heute morgen. Aus dem Bad, nachdem ich mich beim Rasieren geschnitten habe, rumgerannt wie ein aufgescheuchtes Huhn. An den Barhockern hängen geblieben (ja, auch in 25qm gehen Barhocker…), beim Schlüssel holen die (nicht brennenden) Kerzen vom Tisch gefegt. Vorhin Meeting mit einer Kollegin, die sich ihre halbe Latte Macchiato übers – natürlich weiße – Hemd suckelt.

    Bin mal gespannt, was der Tag noch so bringt. Dass draußen Glatteis ist, machts nicht einfacher. Wobei das ja schon fast „zu einfach“ ist. Wäre ja offensichtlich, dass da was passiert…

  3. marcc / Feb 13 2006

    Dann für den Heimweg mal Hals- und Beinbruch. Und ich klpf auch noch hier auf Holz. Tock, tock.

  4. Boris / Feb 13 2006

    Sacht man nicht, dass gerade im Haushalt die meisten gefährlichen oder gar tödlichen Unfälle passieren? Im Haus halt…

    Da hilft wohl nur fluffigweiches Mobiliar, ecken- und kantenlose Zimmer, am besten gar keine Wände, Flauschteppiche, sanfte Schrägen statt Treppen.

    Und vielleicht riesige Schuhe (Größe 125+), in denen man gar nicht umkippen und sicher und langsam um jede Ecke schleichen kann… :???:

  5. Pia / Feb 13 2006

    Herr Malte: ich bin ja nicht einmal gerannt!

  6. R. / Feb 14 2006

    Ich spare Ihnen mal meinen Kalauer, der mit „Gefallenes Mädchen…“ beginnt. ;)

  7. Me[l] / Feb 14 2006

    „Es ist eine Kunst, sagt er, oder vielmehr ein Trick zu fliegen.
    Der Trick besteht darin, daß man lernt, wie man sich auf den
    Boden schmeißt, aber daneben.“

    (Per Anhalter durch die Galaxis)

    Deine Ansätze scheinen nicht die Schlechtesten zu sein… *g*

    :grin:

  8. Leo / Feb 14 2006

    Jetzt, wo ich fallen kann ohne mich zu verletzen, fall ich nich mehr hin :(

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