Aufklärungsarbeit

Es gibt Menschen da draußen, im WWW, die halten sich selber für die Mutter des Bloggens oder den Pionier des Web 2.0. Sie waren recht früh, manchmal sogar von Anfang an, dabei. Wobei fragen Sie sich? Das ist egal. Sie waren einfach dabei und haben „die Szene“ mit aufgebaut. Quasi.

Nun erzähl ich junges, naives und grünes Huhn Ihnen mal was.

Wer einen gesprochenen Text als MP3-Datei speichert und ihn mit Link zum Download anbieten, der hat keinen Podcast produziert. Punkt.

Ich wollte es nur mal so am Rande erwähnen. Weil es Menschen gibt, die alles wissen, sich bei der Definition von Podcast dann aber mal ganz fix und schwungvoll in die Nesseln setzten.

Wer sich mal etwas genauer informieren möchte, dem lege ich diese Seite ans Herz: wiki.podcast.de

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24 Kommentare

  1. kannst Du zumindest noch angeben, wer sich da in die Nesseln gesetzt hat. Also für Leute, die sich in der Szene nicht so auskennen, wie mich.

  2. *grübel*

    Auch wenn du (aus guten Gründen) nicht mehr verraten möchtest: Dein Eintrag passt auf jeden Fall zu der Person, die ich beim lesen im Kopf hatte …

  3. tja, das ist es, was ich an der ganzen bloggerei und podcasterei und vloggerei zunehmend besch…eiden finde: anfangs gehörten alle noch dazu und alle machten mit. jeder seins und alles war ok. muss einem nicht alles gefallen. aber es ist ok.
    und jetzt gibt es die – und die anderen. die, das sind die, die es können und richtig machen und den anderen erklären, warum sie es nicht können und nicht mehr dazu gehören. die anderen sind die anderen. und irgendwann wird daraus die gegen die anderen. und das erinnert mich sehr an einen kindergarten. so, und ich geh jetzt wieder mit meinen förmchen spielen…

  4. Ist ja schon gut, Frau Pia. Jetzt habe ich doch

    – einen rss-feed für die Viecher
    – einen Podhost-Account
    – einen Podster-Account und
    – bin bei iTunes abonnierbar

    Trotzdem war´s für mich immer ein Podcast. Denn auch meine einfachen mp3s konnte man sich immer schon auf den iPod ziehen – und damit sollte der semantischen Grundidee Genüge getan worden sein. So. :)

  5. @Pia, so – Dir bin ich nun böse :smile: Hast Du inzwischen das T-Shirt bekommen?

    @MC Winkel, danke fürs Outing.

    @marcc, Inhalte sind egal, es zählt nur die Form.

  6. marcc, Podcasting ist halt, technisch gesehen, nicht nur das mp3 ins Netz stellen, sondern auch noch dazu den RSS-Kram dazu zu haben. Inhaltlich ist es aber nix anderes als ein mp3 zum Download anzubieten.

    Wobei mir das ganze eh ziemlich egal ist. Ich lese einen Text lieber, auch wenn es nett ist, mal eine Stimme zu hören. Aber lesen geht schneller, und man kann das auch mal nebenbei machen, und stört nicht auf der Arbeit die Kollegen.

  7. Naja wenn blogger und Podcast-Bereitsteller meinen, sie haetten das Internet erfunden ist ihnen halt auch nicht mehr zu helfen ;-) Witzig sind auch die wo meinen ein Internet zuhause zu haben *zwinker*. „Hee mein Internet ist kaputt“ aehja gut ok :-)

  8. gottverdammte podcastindenschmutzziehende unwürdige. let freedom ring with a shotgunblast.

    ich schlage da ein altbekanntes selbstregulierendes gesetz für die bloggergemeinde vor (padre ist kein mitglied):
    Wer Podcasts nachmacht oder verfälscht oder nachgemachte oder verfälschte sich verschafft oder in Verkehr bringt, wird mit Klickboykott und hämischen, unverlinkten Beiträgen nicht unter 4 Monaten bestraft.

    :box:

    PS: Ich weiß, einfach mal Fresse halten, Padre.

  9. Ob Podcast oder mp3…is doch total egal…Haarspalterei

    Und außerdem möchte ich mich mal als stillen Leser outen. In zweierlei Hinsicht. Einmal, dass ich selten kommentiere und ich die Podcast sowiso nicht mag weshalb ich sie mir auch nie anhöre.

    Aber wurscht…solange sie, liebe Frau Pia, auch ab und zu schriftlich Bloggen bleibe ich ihnen als Leser erhalten :)

  10. @Anne: Da ist aber der „ich komm nicht ins Internet rein“ besser ;-) Ich stell mir dann die Person jeweils vor, die da versucht ins Kabel zu kriechen :pfeif:

  11. Thomas

    Ist es nicht umgekehrt? Das Vorhandensein technischer Rahmenbedingungen nützt nix, wenn der Inhalt schwächelt, die Professionalisierung überhand nimmt oder der Kultfaktor die eigene Persönlichkeit überholt.

  12. Elisabeth

    Hallo Pia,

    im Dunkeln bleibend ist es mir doch wichtig, dir zu schreiben und mitzuteilen, dass auch mir einige Einwände dazu einfielen, als ich den Tagebucheintrag dieser Person las. Aufgrund meines Arbeitspensums ist es mir heute bislang noch nicht gelungen, dazu meine Gedanken auf meinen Seiten zu äußern. Insbesondere finde ich es interessant, dass diese Person

    – ja auch durch diese Veröffentlichungen erst ein Stück so geworden ist bzw. an diesem Punkt des Lebens ist;
    – wahrscheinlich zwar in diesem Augenblick das vordergründig so sehen mag, auch, was die Einstellung zu Kommentaren angeht (und Input erlangt man nunmal nur von außen), es aber auch
    – es einen Unterschied zwischen all diesen Veröffentlichungen gibt. Selbst die Definition eines „Tagebuches“ bleibt umstritten. So werden sich die Beweggründe Vieler unterscheiden. Seien wir doch froh um die vielen, vielen Möglichkeiten.

    Liebe Grüße.

  13. Also ehrlich. So ein Aufriß wegen sowas? Diverse Vermutungen, die hier geäußert wurden, kann ich schon anhand der Formulierungen zurück weisen: Sie liegen falsch. Es ist auch sonst nix schlimmes dabei.

    Ich wollt halt einfach auch mal klugscheißen. Es wissen nicht immer die alles besser, die behaupten, Sie wüßten alles besser. So. ;)

    Den EmmCii meinte ich zum beispiel gar nicht :P

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