Bis einer heult! • Aufklärungsarbeit
Skip to content
15. Mai 2006 | Pia Drießen

Aufklärungsarbeit

Es gibt Menschen da draußen, im WWW, die halten sich selber für die Mutter des Bloggens oder den Pionier des Web 2.0. Sie waren recht früh, manchmal sogar von Anfang an, dabei. Wobei fragen Sie sich? Das ist egal. Sie waren einfach dabei und haben „die Szene“ mit aufgebaut. Quasi.

Nun erzähl ich junges, naives und grünes Huhn Ihnen mal was.

Wer einen gesprochenen Text als MP3-Datei speichert und ihn mit Link zum Download anbieten, der hat keinen Podcast produziert. Punkt.

Ich wollte es nur mal so am Rande erwähnen. Weil es Menschen gibt, die alles wissen, sich bei der Definition von Podcast dann aber mal ganz fix und schwungvoll in die Nesseln setzten.

Wer sich mal etwas genauer informieren möchte, dem lege ich diese Seite ans Herz: wiki.podcast.de

Print Friendly
Über den Autor:
Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Von Beruf freiberufliche Autorin und Bloggerin. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
    
  1. Sven / Mai 15 2006

    kannst Du zumindest noch angeben, wer sich da in die Nesseln gesetzt hat. Also für Leute, die sich in der Szene nicht so auskennen, wie mich.

  2. Pia / Mai 15 2006

    Sei mir nicht böse, aber nein, dass möchte ich nicht ;)

  3. tboley / Mai 15 2006

    *grübel*

    Auch wenn du (aus guten Gründen) nicht mehr verraten möchtest: Dein Eintrag passt auf jeden Fall zu der Person, die ich beim lesen im Kopf hatte …

  4. waschsalon / Mai 15 2006

    tja, das ist es, was ich an der ganzen bloggerei und podcasterei und vloggerei zunehmend besch…eiden finde: anfangs gehörten alle noch dazu und alle machten mit. jeder seins und alles war ok. muss einem nicht alles gefallen. aber es ist ok.
    und jetzt gibt es die – und die anderen. die, das sind die, die es können und richtig machen und den anderen erklären, warum sie es nicht können und nicht mehr dazu gehören. die anderen sind die anderen. und irgendwann wird daraus die gegen die anderen. und das erinnert mich sehr an einen kindergarten. so, und ich geh jetzt wieder mit meinen förmchen spielen…

  5. MC Winkel / Mai 15 2006

    Ist ja schon gut, Frau Pia. Jetzt habe ich doch

    – einen rss-feed für die Viecher
    – einen Podhost-Account
    – einen Podster-Account und
    – bin bei iTunes abonnierbar

    Trotzdem war´s für mich immer ein Podcast. Denn auch meine einfachen mp3s konnte man sich immer schon auf den iPod ziehen – und damit sollte der semantischen Grundidee Genüge getan worden sein. So. :)

  6. Mainbube / Mai 15 2006

    Also aktuell möchte ich mal sagen: habt Euch lieb :roll:

  7. dfusion / Mai 15 2006

    Danke, aber was’n das für ein Geschizz hier?
    Vollmond, Tage?

    FTW, jedem so wie es ihm beliebt! :shock:

  8. Anne / Mai 15 2006

    Also, ich hab das Internet ja auch irgendwie erfunden. Quasi. Ohne mich gäb’s das alles so gar nicht. Genau. Irgendwie. :pfeif:

  9. marcc / Mai 15 2006

    Aha. Popdcasting ist mp3s ins Netz stellen, aber nicht jedes mp3s ins Netz stellen ist Podcasting…
    Kompliziert. :shock:

  10. Sven / Mai 15 2006

    @Pia, so – Dir bin ich nun böse :smile: Hast Du inzwischen das T-Shirt bekommen?

    @MC Winkel, danke fürs Outing.

    @marcc, Inhalte sind egal, es zählt nur die Form.

  11. Dirk / Mai 15 2006

    marcc, Podcasting ist halt, technisch gesehen, nicht nur das mp3 ins Netz stellen, sondern auch noch dazu den RSS-Kram dazu zu haben. Inhaltlich ist es aber nix anderes als ein mp3 zum Download anzubieten.

    Wobei mir das ganze eh ziemlich egal ist. Ich lese einen Text lieber, auch wenn es nett ist, mal eine Stimme zu hören. Aber lesen geht schneller, und man kann das auch mal nebenbei machen, und stört nicht auf der Arbeit die Kollegen.

  12. Codo / Mai 15 2006

    Naja wenn blogger und Podcast-Bereitsteller meinen, sie haetten das Internet erfunden ist ihnen halt auch nicht mehr zu helfen ;-) Witzig sind auch die wo meinen ein Internet zuhause zu haben *zwinker*. „Hee mein Internet ist kaputt“ aehja gut ok :-)

  13. padre / Mai 15 2006

    gottverdammte podcastindenschmutzziehende unwürdige. let freedom ring with a shotgunblast.

    ich schlage da ein altbekanntes selbstregulierendes gesetz für die bloggergemeinde vor (padre ist kein mitglied):
    Wer Podcasts nachmacht oder verfälscht oder nachgemachte oder verfälschte sich verschafft oder in Verkehr bringt, wird mit Klickboykott und hämischen, unverlinkten Beiträgen nicht unter 4 Monaten bestraft.

    :box:

    PS: Ich weiß, einfach mal Fresse halten, Padre.

  14. Retz / Mai 15 2006

    Ob Podcast oder mp3…is doch total egal…Haarspalterei

    Und außerdem möchte ich mich mal als stillen Leser outen. In zweierlei Hinsicht. Einmal, dass ich selten kommentiere und ich die Podcast sowiso nicht mag weshalb ich sie mir auch nie anhöre.

    Aber wurscht…solange sie, liebe Frau Pia, auch ab und zu schriftlich Bloggen bleibe ich ihnen als Leser erhalten :)

  15. Anne / Mai 15 2006

    @Codo: Sehr beliebt hier auf der Arbeit ist auch „Das Internet geht nicht auf.“

    Ähm ja. Genau.

  16. Adel / Mai 15 2006

    Puh, da bin ich aber froh das ich das immer Audiologbuch gennant habe, wenn ich denn mal sowas gemacht habe :)

  17. Codo / Mai 15 2006

    @Anne: Da ist aber der „ich komm nicht ins Internet rein“ besser ;-) Ich stell mir dann die Person jeweils vor, die da versucht ins Kabel zu kriechen :pfeif:

  18. Thomas / Mai 15 2006

    Ist es nicht umgekehrt? Das Vorhandensein technischer Rahmenbedingungen nützt nix, wenn der Inhalt schwächelt, die Professionalisierung überhand nimmt oder der Kultfaktor die eigene Persönlichkeit überholt.

  19. Elisabeth / Mai 15 2006

    Hallo Pia,

    im Dunkeln bleibend ist es mir doch wichtig, dir zu schreiben und mitzuteilen, dass auch mir einige Einwände dazu einfielen, als ich den Tagebucheintrag dieser Person las. Aufgrund meines Arbeitspensums ist es mir heute bislang noch nicht gelungen, dazu meine Gedanken auf meinen Seiten zu äußern. Insbesondere finde ich es interessant, dass diese Person

    – ja auch durch diese Veröffentlichungen erst ein Stück so geworden ist bzw. an diesem Punkt des Lebens ist;
    – wahrscheinlich zwar in diesem Augenblick das vordergründig so sehen mag, auch, was die Einstellung zu Kommentaren angeht (und Input erlangt man nunmal nur von außen), es aber auch
    – es einen Unterschied zwischen all diesen Veröffentlichungen gibt. Selbst die Definition eines „Tagebuches“ bleibt umstritten. So werden sich die Beweggründe Vieler unterscheiden. Seien wir doch froh um die vielen, vielen Möglichkeiten.

    Liebe Grüße.

  20. Björn / Mai 15 2006

    ich bekenne mich als blog newbie :eek:

  21. Holger Ehrlich / Mai 15 2006

    Podcasting? Nein danke! Ich bin ein großer Fan des Lesens und Schreibens, und als solcher halte ich die Podcasts für kulturgefährdend. :wink::ja:

  22. Flocke / Mai 15 2006

    Ach Herr Ehrlich, da sprechen Sie mir aber aus der Seele :roll:

  23. Pia / Mai 15 2006

    Also ehrlich. So ein Aufriß wegen sowas? Diverse Vermutungen, die hier geäußert wurden, kann ich schon anhand der Formulierungen zurück weisen: Sie liegen falsch. Es ist auch sonst nix schlimmes dabei.

    Ich wollt halt einfach auch mal klugscheißen. Es wissen nicht immer die alles besser, die behaupten, Sie wüßten alles besser. So. ;)

    Den EmmCii meinte ich zum beispiel gar nicht :P

  24. Lydia / Mai 16 2006

    Jetzt fehlen nur noch die Karaoke-Podcasts. Quasi Melodien für Blogonen.

    :wink:

Leave a Comment