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2. Juni 2006 | Pia Drießen

Podcast #33: Hallo Mister Gott …

Es gibt Dinge über mich, die ich in 4 Jahren der Bloggerei noch nie erzählt habe. Aus gegebenen und aktuellem Anlass habe ich heute aber das Bedürfnis Euch etwas von oder eher über mich zu erzählen, was sich der ein oder andere vielleicht nicht wirklich vorstellen kann.

Podnotes:
Tagesbuch eines Pfarrers von Pfarrer Hans Spiegl
Das Lied vom P-Hörnchen

[audio:http://dailypia.podspot.de/files/pia_0060602.mp3]
Daily Me #33: Hallo Mister Gott …
(5,9 MB – 12:43 min)

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Über den Autor:
Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Von Beruf freiberufliche Autorin und Bloggerin. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
    
  1. fräulein anna / Jun 2 2006

    Wissen Sie, mir ist heute etwas göttliches passiert, was ich eben niederschrieb nachdem ich Ihr Podcast gehört hab. Habe mir erlaubt den Titel in abgeänderter Form zu klauen. :oops:
    Und meine Kirchenerfahrung, können Sie gern nachlesen, aber so viel sei gesagt, ich fange grad wieder an zu glauben.

  2. DasM / Jun 2 2006

    Der Glaube an Gott, sei es dem religiösen Christlichen Gott, einer anderen Religion sondern einfach der angesprochenen höheren Macht ist glaube ich wirklich für viele Menschen existent.
    Die sogenannte Seele ist hier für mich sehr wichtig. Grob umschrieben hatte ich vor einigen Jahren die Vorstellung, dass es einen Kampf um die menschlichen Seelen zwischen gut und böse (oder im christlichen Sinne Gott und Satan) gibt, diese Kräfte halten sich immer in der Waage.
    Damals hatte ich einige psychologische Probleme und habe das dann damit erklärt, dass grade gut und böse um meine Seele kämpfen.

    Seitdem geht es mir natürlich auch wieder besser, aber dennoch habe ich den Begriff Gott als Ansprechpartner gewählt und sehe die katholische Kirche (ich bin halt römisch-katholisch getauft ;) ) als Ort an, wo ich mit Gott Kontakt aufnehmen kann.
    Im Gegensatz zu den „üblichen“ Katholiken besuchei ch die Kirche nicht nur einmal im Jahr, allerdings auch nicht sehr häufig.. 3 oder 4 mal im Jahr, jenach Bedarf.

    Und das sagt ein fast Jungspund mit 23 Jahren ;-)

  3. Marian / Jun 2 2006

    Glaube ist eine sehr gute und auch eine sehr nötige Sache für die Menschen – Jeder glaubt an irgendetwas – hoffe ich zumindest.

    Ich persönlich glaube an den christlichen Gott und lege für mich persönlich die Bibel ganz anders aus als es die katholische oder die protestantische Kirche.
    Auf meine Versuche, die richtige Kirche für mich zu finden, hat mich mal jemand gefragt, ob ich so lange suchen würde, bis ich eine gefunden hätte, die mir passt.

    Ist das nicht ein Teil des Sinns einer Kirche?

  4. Pablo / Jun 2 2006

    Sehr interessanter Podcast muss ich sagen. Mal was anderes als das restliche Einerlei im Internet.
    Und das trotz meines strengen Ateismus :P
    Ich glaube zwar weder an eine Seele, noch an Gott oder eine höhe Macht (dafür an die Wissenschaft) bin aber dennoch offen gegenüber allen Religionen und Sekten, so lange diese sich /mich nicht bekriegen und schön untereinander friedlich bleiben.

    Aber auch schön am Podcast war, dass er zeigt dass die Kirche (und die Religion) doch noch was zu sagen hat und den Menschen was bedeutet, nicht nur bei den offensichtlichen Gläubigen.

  5. SB / Jun 3 2006

    Liebe Frau Pia,
    in Anbetracht der vielen “ geschissenden Pilze“, sind es genau solche Podcasts / Texte die Sie zu meiner „Favoriten“, in Bezug auf Weblogs, machen.
    Ja – optisch sind Sie ja auch nicht übel. (Entschuldigen Sie diesen lakonischen aber ernst gemeinten Einwurf)
    Ich bin ein gläubiger Atheist.
    Ich werde nicht beten. Ich werde nicht irgendeiner „unvorstellbaren“ Macht, für irgendetwas dankbar sein.
    Dennoch glaube ich an eine „höhere Macht „.

    Ich habe Ihnen eine solche Gottgläubigkeit garnicht zugetraut.

    Zum Thema „noch nie erzählt habe“ würde mich Ihre Vorliebe zu „Pornos“ interesieren. Vieleicht können Sie in einem Ihrer nächsten Podcast darauf eingehen?

  6. Markus / Jun 3 2006

    Hallo Pia,
    danke für den heutigen Podcast.
    Mutig und gut!
    Irgendwie passend zum Pfingstfest…

    Ich bin auch Christ, seit einigen Jahren arbeite
    ich in der katholischen Kirche als Pastoralreferent.
    Wollte erst Lehrer werden, habe aber dann gemerkt,
    dass mein Weg in eine andere Richtung geht…

    Zum Kommentar von Marian: Welche Kirche wünschst Du Dir denn?
    Was wäre für Dich eine Kirche, die Dich „ansprechen“ würde?
    Ich versuche schon seit langem, Menschen zu ermutigen, uns (=den
    Menschen, die für die offiziellen Kirchen arbeiten) zu sagen, was sie brauchen,
    wünschen, wonach sie Sehnsucht haben. Denn
    „Eine Kirche, die nicht dient, dient zu nichts!“ (Bischof Jaques Gaillot).

    Frohe Pfingsten
    Markus

    P.S. Habe schon mal überlegt, einen Podcast zu machen, der sich kurz und knackig mit Fragen zum Glauben auseinandersetzt. Nicht altbacken, sondern pfiffig, ansprechend und kompetent. Naja, ob ich das leisten könnte, ist ja ne andere Frage aber: Würde jemand so was hören wollen? Und wenn ja: welche Themen wären interessant???
    Ansonste empfehle ich bis dahin den Podcast „DailyBreakfast“…immer noch gut…

  7. Pingu / Jun 3 2006

    Hallo Pia,

    bei der Akzeptanz des Glaubens, gleich welcher Art, sollte man das Motto „Jeder soll nach seiner Fasson selig werden.“ behelligen. Allerdings sollte die Ausübung und/oder Verbreitung des Glaubens keine weltverbessernden Züge aufweisen, so wie das Christentum in den vorhergehenden Jahrhunderten oder so wie die radikalen Muslime in der heutigen Zeit!

    Ich für meinen Teil bin ich praktizierender Atheist, denn selbst ich jemals an Gott und so etwas ähnliches geglaubt hätte, dann wäre mir, auf Grund Erlebtem, mein Glauben im Laufe der Jahre verloren gegangen.

    Cu, Pingu

  8. Hans Spiegl / Jun 3 2006

    einfach nur schön :smile: danke Frau Pia!

  9. marcc / Jun 3 2006

    A propos Atheisten – es gibt da ein Robert Lemke-Zitat:
    „Im Flugzeug gibt es während starker Turbulenzen keine Atheisten.“
    :wink:

  10. Eric Cartman / Jun 7 2006

    Da ich im Osten der Republik aufgewachsen bin, war meine Jugend vom Atheismus geprägt. Erst später habe ich mich mit der christlichen Religion auseinandersetzten können, habe aber den inneren Zugang leider nicht gefunden. Dabei besuche ich wirklich gern Kirchen, vor allem zu Orgelkonzerten. Die Bibel hat mir eben nur nicht die „Erkenntnis“ gebracht.

    Dabei glaube ich tatsächlich an höhere Wesen und an den Zugang über unser Unterbewusstsein.

    Die nordische Mythologie hat mich dann eher angesprochen, mit Göttern, die ebenfalls dem Schicksal unterworfen sind, und Bildern wie die Märchen aus meiner Kindheit. Ich bin dabei in keiner Gemeinschaft oder praktiziere irgendwelche Riten, es ist nur meine Vorstellung von einer übersinnlichen Welt. Dort hat bei mir dann auch der christliche Gott seinen Platz.

    Jeder muss aber seinen Zugang zu Gott oder den Göttern über das Unterbewusstsein selber schaffen. Mit welchen Bildern er das macht, ist völlig egal.

  11. Eric Cartman / Jun 7 2006

    Oh oh. Die Rechtschreibung.
    –> „auseinander setzen“ natürlich. :mad:

  12. Andi / Jun 7 2006

    Etwas weniger tiefsinnig:
    Toller Podcast (und aus meinem Mund muss das was heißen xD) und toll, dein modern-öffentliches Outing :). Podcasts, die ‚anders‘ sind, sind toll :).
    Langsam, langsam finde ich gefallen :).

  13. David / Jun 9 2006

    Eine wirklich sehr schöne Folge bei der mir mal wieder bewusst wurde, wie sehr ich Leute mit einem festem Glauben bewundere. Ich bin ohne christliche Konfession oder sonstige Religion aufgewachsen, jedoch waren meine Eltern sehr offen und haben mir vieles erzählt und erklärt. Von der 7. bis zur 13. Klasse habe ich zudem freiwillig den Religionsunterricht besucht und habe dort mehr gelernt als in jedem anderen Fach.

    Aber ohne eine vorgegebene Richtung finde ich es ziemlich schwer, sich für einen oder mehrere der vielen Götter zu entscheiden. Ich bemühe mich daher einfach ein guter Mensch zu sein und jeden anderen zu verstehen und zu respektieren. Wenn ich meine Handlungen vor meinem eigenen Gewissen verantworten kann, dann werde ich sie irgendwann auch mal vor jemand anderem vertreten können.

    In meinem Audiokommentar zum „Zockerweibchen“ habe ich ja auch schon mal angesprochen, dass mir das Computerspiel „Alpha Centauri“ mit seinem philosophischen Ansatz ziemlich viel gegeben hat… Wenn ich etwas wirklich verehre, dann ist es das gesamte Leben auf unserem Planeten mit seiner ganzen Komplexität, die wir nie ganz durchschauen werden. Jedes Tier, jede Pflanze, jeder Stein und jeder Wassertropfen ist ein kleines Wunder und wir müssen sehr, sehr sorgsam damit umgehen.

  14. Sunny S. / Jun 18 2006

    Ne Frage: Wenn du nicht so viel vom Bibellesen hältst, wieso liest du dann bei Hallo Mister Gott aus der Bibel vor? (Finde das übrigens gut :):))

    Lg
    Sunny

  15. Pia / Jun 18 2006

    Ich habe nie gesagt, dass ich davon nichts halte. Ich sagte nur, dass ich es für mich nicht tue. Sprich: es nicht brauche, um gläubiger Christ zu sein.

    Trotzdem sollte man die Bibel schon mal gelesen haben und ja, das habe ich auch schon getan :)

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