Bis einer heult! • Podcast #40: Haste mal nen halben Euro?
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23. Juni 2006 | Pia Drießen

Podcast #40: Haste mal nen halben Euro?

… oder ne Dose Hundefutter, ne Zigarette, Mitgefühl? Skurrile Geschichten und einzelne Personen, die täglich meinen Weg kreuzen. Zumindest werktags.

Zur heutigen Frage: natürlich sind es 4 Fragen und nicht 3! Diesmal gewinnt der dritte Einsender.

Podnotes:
Schreib mal wieder – Fremdposteln©
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Daily Me #40: Haste mal nen halben Euro?
(7,8 MB – 16:49 min)

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Über den Autor:
Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Von Beruf freiberufliche Autorin und Bloggerin. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
    
  1. Anne / Jun 23 2006

    Die letzten Podcasts kommen ja jetzt einer nach dem anderen. Das geht mir alles viel zu schnell… :grin:

  2. Pia / Jun 23 2006

    Jahaha, das vor zwei Tagen war ja „außerplanmäßig“ ;)

  3. Tobias K. / Jun 23 2006

    Wenn Du mit dem 50ten Geburtstag argumentierst… müssen wir uns dann ab dem 70ten langsam um Dich Sorgen machen? :???: – Das würd zumindest erklären, warum Du diesmal so durchhetzt…

  4. Seraphima / Jun 23 2006

    1. Ich mag das P-Hörnchen total gerne! :-) Und ich mag den neuen Jingle auch lieber. Soviel dazu.

    2. Zu den Obdachlosen, Pennern, Schnorrern oder wie man sie nun nennen mag (Sind alle Schnorrer gleichzeitig obdachlos?!) Ich wohne derzeit in München, da kommt das nicht so häufig vor, ich habe vorher in Mannheim gewohnt und da ist man auch nicht angesprochen worden. Von daher ist das „Ansprechproblem“ für mich nicht so prekär. Aber wenn sie mich ansprechen würden und a) ich habe gerade echt kein Geld zur Verfügung oder dabei, hat es sich eh erledigt oder b) ich habe Geld dabei käme es darauf an, wer es wäre, denn wäre es n) ein „abgewrackter Säufer), würd ich nichts geben aber wäre er m) echt nett und würde höflich fragen, würd ich auch was geben.

    Probleme bereiten mir die Leute, die auf dem Boden knien. Wenn ich dann kein Geld dabei habe (und sie aussehen, als bräuchten sie es gerade dringend), habe ich einen Kloß im Hals. Das finde ich sehr unangenehm.

    Ja, und die Leute mit den Zeitungen sehe ich auch regelmäßig. Aber ich habe mir noch keine gekauft – mir aber heute abend fest vorgenommen, mir bei nächster Gelegenheit gleich eine zu kaufen – ich finde, das ist eine gute Sache und tut mir nicht weh. :-)

  5. michael / Jun 23 2006

    pia:

    mal ne technische frage. wie mischst du deinen podcast ab? ich sehe du nimmst stereo auf mit 64 kbit/s und 44 khz. deine stereo dateien sind kleiner als meine 64/44 mono dateien. wie machst du das?

    ich habe bisher immer mono aufgenommen um die mp3s klein zu halten, aber ich würde lieber stereo senden.

    bin für jeden tipp dankbar!

    michael
    radio-g

  6. Schlumpf / Jun 23 2006

    Also ich kaufe die Obdachlosenzeitung regelmäßig !

    Aber schreit das nicht nach ner Aktion „Blogger für Obdachlosen“ oder so ähnlich ?

  7. Pia / Jun 24 2006

    Bitte werter Schlumpf, fühlen Sie sich frei diese ins Leben zu rufen. Ich kann derzeit nicht :D

    Michael: Du hast Post.

  8. marcc / Jun 24 2006

    Eines der Probleme ist, dass bei uns vieles über Geld geregelt wird. Zu Zeiten als es noch viel mehr Landwirtschaft gab, war es vermutlich leichter Bedürftige Menschen mit Naturalien zu entlohnen oder versorgen. Ohne das sie dieses universal nutzbare Mittel „Geld“ bekommen mussten. Dann war es in kleineren Gemeinden wohl auch einfacher einzuschätzen, wer wie und warum in diese Lage gekommen ist.

    Ob man einem Obdachlosen den Euro gibt oder nicht, ist aber eigentlich egal, denn er wird ihn nicht aus seiner Lage befreien. Klingt etwas hart, aber genaugenommen brauchen die eine Chance. Die allerdings kann ihnen von uns keiner wirklich geben, denn da stecke viel Arbeit dahinter.

    Denen anstelle Geld was zu Essen zu geben, finde ich immer etwas bevormundend, aber ein ehemaliger Studienkollege, der jetzt bei der Polizei ist, erzählte mir, dass die das Geld – in der Regel – in Drogen (auch Alkohol) umsetzen.

    Diese Obdachlosenzeitungen kaufe ich ab und an, nur liegen sie zuhause dann nur rum. Weswegen ich sie eigentlich nicht gerne nehme. Ich gebe den Verkäufern manchmal die 1,50 Euro lieber so.

    Sehr geschickt ist es um 10 Cent gebeten zu werden. Das ist so lächerlich wenig, dass wenn man nichts gibt, ich mir schon gemein vorkomme. Und wenn, dann würde man doch gleich 50 Cent bis 1 Euro geben. Und weil ich mich darüber ärgere, dass der Typ mich in diese Situation bringt gebe ich dem nichts. Der soll klar einen Euro wollen und das ist ok.

    Aber mit fällt auf, dass es dasThema so ähnlich schonmal gab und ich da auch kommentiert hatte. Wie schön, dass ich meine Position seit April gehalten habe.
    :smile:

  9. Jan / Jun 24 2006

    Auch wenn ich sehr selten kommentiere, höre regelmäßig deinen Podcast. Und in diesem ist mir was aufgefallen: Die Qualität ist schlechter! Es gibt so eine Art Klirren (sehr) kurz nach dem Sprechen, schwierig zu beschreiben. Ich höre mit Kopfhörern, da hört man auf dieses versetzte Klirren heraus.

    Du hattest ja in einem der letzten Podcasts nach der Qualität gefragt.

  10. Tobias K. / Jun 24 2006

    @jan Wenn Du das hörst, was ich höre, dann könnte es vielleict wie ein „digitales Klirren“ klingen? Ich nehme an, das kommt entweder durch ne sehr sanfte Rückkoppelung (Also Kopfhörer komplett runterregeln, Pia!) oder aber es liegt tatsächlich an was technischem. Ich kenn so Phänomene sonst nur von Telefonaten mit Handybesitzern in der weiten Ferne oder von Funktelefonen… Ich finds noch nicht allzu störend, aber es ist da…

  11. Dave-Kay / Jun 24 2006

    hört sich an wie digitalisierte Verzerrungen, bzw. Nachhall, dementsprechend würde ich meine, das liegt an der Komprimierung.

  12. Pia / Jun 24 2006

    Dave-Kay hat Recht, das liegt an der Komprimierung und war mir auch schon in der letzten Folge bewusst. Daher ja meine Frage an Euch, wie Ihr die Qualität findet. ich hatte mich sogar schon gewundert, dass es niemandem aufgefallen war.

    Derzeit speichere ich den Podcast mit 64 kbit/s und 44100 kHz in stereo, um a) die Musik gut klingen zu lassen und b) das Speichervolumen klein zu halten.

  13. Pummi / Jun 24 2006

    Ich hatte letzte Woche ein einscheidendes Erlebnis mit einem Obdachlosen am Hauptbahnhof in Hamburg. Grundsätzlich gebe ich immer ein paar Cent, ich mache es allerdings davon abhängig was mir mein Gefühl sagt – Ich sehe es nicht ein, jemanden zu unterstützen der dann mit meinem Geld los läuft und es in Bier oder Drogen investiert…

    Letzte Woche wurde ich um ein paar Cent für etwas zu essen angeschnorrt, hatte aber den Eindruck das mein Geld gleich in Bier investiert werden würde. Also entschloss ich mich beim Bäcker ein Brötchen zu kaufen. Ich kehrte also mit Brötchen in der Hand zu ihm zurück und als ich es ihm überreichen wollte schlug er mir die Tüte aus der Hand, stand vom Boden auf fragte mich was das soll. Er wolle nur Geld! :notfunny:

    Daraufhin habe ich mir dann das Brötchen geschnappt und es einem anderen Obdachlosen gegeben der sich sehr darüber gefreut hat. Allerdings werde ich durch diese Erlebnis wohl in nächster Zeit doch öfter mit dem Kopf schüttlen wenn ich angeschnorrt werden…

  14. Witha / Jun 25 2006

    Ich gebe immer Geld….es ist seine/ihre Entscheidung, ob er/sie trinken oder essen möchte….Nur weil ich nichts gebe, wird niemand von einer Sucht befreit….Ich freue mich ganz einfach, wenn ich dafür ein Lächeln bekomme…..Und wenn ich ganz ehrlich bin; in meiner Küche steht einiges, was mich als Süchtigen auszeichnet…..versuch mal einer, mir meinen Kaffee, meine Zigaretten und meine Schokolade wegzunehmen……

  15. Alex / Jun 25 2006

    Hallo Pia, auch ich hab eine kleine Geschichte,zum haste mal ein Euro. Ne, stimmt nicht ganz bei mir wars ein Franken.
    Wenn du sie dir anhören magst findest du Sie hier->http://www.podster.de/episode/31958
    grüsse aus Basel:baeh:

  16. Hans Spiegl / Jun 26 2006

    liebe pia!

    erstens LIEBE ich das P-Hörnchen und bin bereit es in pension zu nehmen, wenn sie auf urlaub fahren sollten (wäre ein echter abenteuerurlaub für das kleine – so in einem mac :roll:)

    zweitens zum thema: ich wollte einen audiokommentar schicken, der dezente 16 1/2 minuten lang geworden ist :pfeif: folglich hab ich doch gleich einen eigenen podcast draus gemacht.

    drittens, was ich schon immer sagen wollte: sprachrythmus und intonation sind immer beeindruckend! auf dem level einer ausgebildeten sprecherin, und diesmal konnte ich mich dem vortrag noch weniger entziehen! meinen respekt!

    schönen wochenbeginn! hans

  17. Maniac / Jun 26 2006

    Also ich gebe nie was… sehe das auch so ähnlich wie Pia, ich kann nicht jedem was geben, will ich auch nicht. Hab selbst nicht viel über.
    Dazu kommt eben, dass man echt nicht weiß, wofür die das umsetzen und ich habe nunmal keine Lust, denen den Alk oder Drogen zu finanzieren. Mir finanziert auch niemand meine Laster (z.B. Technik-Geilheit :wink:).

    Dieses „trotzdem schönen Tag noch“ finde ich übrigens erst recht geschleimt und aufgesetzt. Der kriegt auch beim nächsten Mal nichts.

    Dazu kommen dann noch diese Banden, die verkrüppelte Leute in den letzten Lumpen da hin setzen und auf Mitleid hoffen und Abends wird vom Kopf der Bande das erbettelte Geld eingetrieben. Auch alles schon im TV gesehen…

    Nee, sowas unterstütze ich nicht. Und natürlich steckt überall ein Schicksal dahinter und sicherlich gibt es auch genug, die da mehr oder weniger unverschuldet rein geraten sind usw. Auf der anderen Seite sage ich mir auch immer: jeder ist seines Glückes eigener Schmied. Ich würde z.B. sicher bei meinen Eltern oder sonstwo unter kommen, bevor ich mich unter ne Brücke lege…
    Und zu den Haare buntgefärbten, kaputte Klamotten tragneden Leuten hat Pia ja schon alles gesagt. Sehe ich 100% genauso.

  18. David / Jun 26 2006

    Danke für die Anregung in diesem Zusammenhang von meinen eigenen Erlebnissen zu berichten.

    „Hasse ma ne Maak?“ müsste heute übrigens ganz korrekt „Hasse ma einunfuffzich Schent?“ heissen.

  19. Anja / Jun 27 2006

    Ich gehöre auch zu denen, die nichts geben. :nein:
    Hauptsächlich weil ich selbst jeden Euro 2x rumdrehen muss, bevor ich ihn ausgebe. Und dann auch wie einige es schon sagten, woher soll ich wissen, dass es wirklich für Essen ausgegeben wird und nicht für Alk und Drogen oder die Hunde? Auch wenn ich volltags arbeite, kann ich mir keinen Hund leisten. Und bevor ich mir selbst nichts mehr zu essen kaufen kann, würde ich die Tiere (wenn ich welche hätte) abgeben. Es kann nicht sein, das auf dieser Schiene Mitleid erregt wird. :neutral:

    Pummi kann ich nur zustimmen. Ein ähnliches Erlebnis hatte ich auch mal. Seitdem sehe das mit anderen Augen. :ja:

    Und wie auch Maniac schreibt, würde ich auch bei meiner Familie irgendwo unterkommen. Da darf einem natürlich dann nicht der eigene Stolz im Weg sein, um nach so einer Möglichkeit zu fragen. Genauso sehe ich es mit Jobs. Und wenn es „nur“ Zeitung austragen ist. Kleinere Aushilfsjobs werden doch überall angeboten. Aber wenn man sich dafür zu fein ist … Ich kenn mind. 4 Studierte unterschiedlichen Alters (30-55), die so einen Job zB nie annehmen würden. Es wäre ja unter ihrer Würde. Für mich unverständlich, wenn es ums eigene Überleben geht. Da würde es mich nicht wundern, wenn diese Leute rgendwann auf der Straße stehen und betteln.

    Natürlich möchte ich dabei nicht alle über einen Kamm scheren. Aber die Realität sieht nun mal zum Großteil so aus. Leider. :flenn:

  20. jelena / Jun 28 2006

    Wie oft habe ich mir schon dieselben Fragen gestellt… Gibste ihm was? Wenn ja, was /wieviel? Wenn nein, wie „ziehst Du Dich aus der Affäre“?

    Ich habe in Krefeld mitten in der Innenstadt, Fußgängerzone gewohnt. Über Handyladen, neben Schuhladen, man kennt diese Lage. Egal, wann ich zur Tür raus oder rein bin, es verging kein Tag, an dem nicht jemand da war.

    Morgends um 6 Uhr (man fällt noch schlafend aus dem Haus aufs (manchmal übers, anderes Thema) Fahrrad) angeschnorrt zu werden, ist anstrengend.

    Aus dieser Zeit stammt meine Allergie gegen dreiste, unhöfliche Schnorrer, und mein inzwischen etwas – naja, unkonventioneller? Umgang mit solchen Menschen.

    Es gab einen, der freundlich, und vor allem unaufdringlich gefragt hat, ob ich etwas Geld hätte. Und zwar jeden Tag. Erst Morgends, auf meinem Weg zur Arbeit, und wenn ich abends nach Hause kam, beim dritten oder vierten Mal, fragte er nicht „Hassemanemaak?“ sondern „Na, da haben Sie aber einen langen Tag gehabt – endlich Feierabend?“ – War echt überrascht über dieser Frage von diesem Menschen insbesondere, und hab mich ein bisschen mit ihm unterhalten. Er hat kein Wort darüber verloren, warum er bettelt, sondern erzählt, wo er in der Nähe ein trockenes Plätzchen zum Schlafen gefunden hat, und daß die Bäckereien keine alten Backwaren mehr verschenken dürfen, da es inzwischen fast alles Franchiseunternehmen sind. Morgends bin ich zu müde um freundlich zu sein, abends meist zu zerschlagen, und da bin ich am Anfang des Montas (Geld auf dem Konto einer Auszubildenden) zu ihm hin, hab ihm 10 Euro gegeben, und gefragt, was er damit machen wird. Der konnte Gedanken lesen, ich schwör. ;)
    Er meinte, er würde gleich zum Türken gehen, Fladenbrot, Schafskäse, Oliven, Peperoni, Sucuk und Tomaten holen, und eine gute Freundin mit einem reichlichen Abendessen überraschen (so detailliert beschrieb er das, daß ich mir sicher war, daß es nicht in die nächste Flasche Korn investiert wird…). Mir würde er mehr erholsamen Schlaf mit schönen Träumen wünschen. Danach ging er. Und grüßte mich am nächsten Morgen, am nächsten Abend, am übernächsten Morgen, aber fragte nicht mehr nach Geld. Zwei Jahre lang habe ich ihm Anfang des Montas in etwa den gleichen Betrag gegeben, und er hat mich immer freundlich gegrüßt und ansonsten in Ruhe gelassen.

    Je nach Laune und Zeit frage ich inzwischen nach. Kommt jemand an, und fragt nach Geld, frage ich zurück. „Ich habe zwar kein Geld für Sie, aber ich weiß, daß die Zeitfirma bei mir in der Straße zur Zeit Lagerhelfer suchen!“ – kommt die Gegenfrage „welche Firma ist das?“ find ich das klasse, und gebe die Adresse raus. andernfalls nicke ich bloß und gehe.
    Oder auch aufschlußreich die Frage „was bekomm ich denn für den Euro?“ – meistens nur böse Worte. Einmal hob der Gefragte den Finger „warte mal“, und kam mit einer am Bahndamm gepflückten Heckenrose zurück. Das fand ich klasse. Ein anderesmal faltete der Gefragte aus einer Bildzeitungsseite ein Schiff. Kreativität finde ich belohnenswert!

    Aber am allermeisten merke ich was der Schnorrer auf mich für eine Wirkung hat. Macht er mich aggressiv, gehe ich wortlos weiter. Schafft er es, mich zum Lächeln zu bringen, bekommt er etwas angeboten. Meist Zigaretten, Brötchen vom Bäcker aus meiner Tüte, das „übliche“ halt.

    Trebegänger/Treber fällt mir jetzt noch ein als Begriff.
    Und mir fällt auf, daß dieser kommentar übelst lang geworden ist. Mal sehen, obs für die Kommentarfnktion zuviel ist zum Verarbeiten…? *gespanntguck*:pfeif:

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