Endlich gehts los …

Als ich das erste Mal davon hörte, dass Tom Tykwer die Regie bei der Verfilmung von Patrick Süßkinds „Das Parfum“ übernehmen würde, war mein erster Gedanke, wie er wohl die wilde Orgie auf dem Marktplatz umsetzten will.
Antwort darauf gibt jetzt das Interview mit Tom Tykwer in der aktuellen NEON.

Anders als im Buch wollten wir keinen infernalischen Höllenrausch fickender Leiber zeigen, sondern ein überwältigendes Leibes- und Umschlingungsgefühl – und dazu brauche ich nicht hunderte erigierte Penisse und Close-ups gespreizter Schenkel.

Ob das der wahre Grund ist oder ob man einfach Angst hatte, den Film nicht als FSK16 durchzukriegen, sei mal dahin gestellt. Fakt ist, dass das Interview absolut lesenswert ist und ich auf den Film mehr als gespannt bin.

[Aus der Kategorie: spannende Sachen zum Lachen.]

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Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Von Beruf freiberufliche Autorin und Bloggerin. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
Beitrag erstellt 4442

8 Gedanken zu „Endlich gehts los …

  1. Ha, genau das gleiche war damals auch mein erster Gedanke. Ich hatte bis Dienstag eigentlich vor nicht in den Film zu gehen, doch dank einem sehr guten Beitrag in Kulturzeit, wo ich ein paar Szenen aus dem Film gesehen habe, habe ich beschlossen ihn doch noch zu sehen. Vielleicht gefällt er mir besser als das Buch, das fand ich nicht so prickelnd.

  2. … putzig… hab auch grad das interview gelesen, im urlaub das buch noch mal verschlungen und bin nun optimal vorbereitet – der kinostart kann kommen. ;-)
    bin gespannt, ob der film die „welt“ des buches ausfüllen kann…

  3. Ich denke da hat doch eher die Angst die FSK 16-Freigabe nicht zu bekommen den Ausschlag gegeben. Auch die letzte Szene soll ja recht jugendgerecht gedreht worden sein – wahrscheinlich mit Abblende oder sonst was.

  4. Ich finde die Umsetzung dieser Szene in dieser Form ansprechender als eine halbe Porno Orgie. Nicht nur im Hinblick auf die Altersfreigabe…
    Eine besondere Herausfoderung war die Darstellung der Gerüche in Bild und Ton!

  5. der unterschied von fsk16 zu fsk18 macht leicht einige hundertausend zuschauer aus. last but not least soll der film von möglichst vielen menschen gesehen werden, da es schliesslich kein kunstprojekt ist, sondern ein kommerzielles vorhaben. aber das kann man eichinger und tykwer nicht vorwerfen.

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