Neue Touristenzellen in Deutschland

Herr H. schaut Nachrichten auf CNN, als Prinzessin L. aufspringt, mit dem Zeigefinger auf den Fernseher zeigt und ruft:
„Das ist er!“ – „Wer?“ – „Der Tourist!“

Ich schaue verwirrt auf den Bildschirm. Osama bin Laden. Ach so.

[Aus der Kategorie: Kindermund.]

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Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Von Beruf freiberufliche Autorin und Bloggerin. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
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5 Gedanken zu „Neue Touristenzellen in Deutschland

  1. Erinnert mich an 2 Begebenheiten meiner Kindheit:

    Zuerst an einen Italienurlaub Anfang der 80er mit meiner Familie. Ich war damals noch zu klein, um mich wirklich an die Geschichte zu erinnern, aber meine Schwester erzählt sie gerne. Wir waren in den Dolomiten. Damals hingen in Deutschland noch überall, in jedem öffentlichen Gebäude, Steckbriefe von RAF-Terroristen. Jedes Kind wußte, daß Terroristen böse und furchtbar gefährlich sind. Meine Mutter zeigte auf die drei Zinnen, an denen sich gerade Bergsteiger versuchten und sagte: „Schaut mal da oben, die Touristen!“. Meine Schwester war empört, daß man die da einfach so auf den Bergen ‚rumklettern läßt!

    Etwas später kam ich auf meinem Schulweg jeden Morgen an einem Schaukasten des „Touristenverein ‚Die Naturfreunde'“ vorbei. Ich war mir nicht sicher, was mich mehr verwunderte: Daß die überhaupt einfach irgendwo einen Schaukasten aufstellen dürfen, daß sich solche bösen Menschen dann auch noch „Die Naturfreunde“ nennen oder daß die Polizei nicht einfach so schlau ist und dort wartet, bis einer der Terroristen da ‚was reinhängt…wenn man das lange genug durchzieht hätte man doch alle Terroristen gefangen!

  2. Früher oder später trifft es uns doch alle …..
    Wir kommen zum Beispiel gerade aus Berlin. Wir waren mit der Partei da und haben uns u.a. den Reichstag angesehen.

    Also müssen/mussten wir uns leider auch Touristen schimpfen lassen.

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