dank ihm

Als ich aufwache ist das Bett neben mir nicht nur leer, sondern auch kalt.
Lange ist der Mann schon aus dem Haus.
Ein Gefühl von Sehnsucht, kurz und intensiv.
Wie lang ist es her, dass er aufstand?
Eine, vielleicht zwei Stunden.
Und schon fehlt mir die Wärme und das vertraut gleichmäßige Atmen.
Fünf Jahre schon.
Und immer noch nach kürzester Zeit vermissen.
Ich tapse mit nackten Füßen über den kalten Boden.
Im Badezimmer riecht es nach seinem Parfum.
Ich rolle den Kopf hin und her, mein Nacken knackt leise.
Im Spiegel begegne ich zwei müden Augen.
Und dennoch glückliche Augen.
Dank ihm.

Print Friendly, PDF & Email
-Anzeige-

7 Kommentare

  1. es kann 1 glück sein ,wenns gut passt ,und dann isses schon viel –
    über diese lange zeit gewinnt vertrautheit ,wenn sie froh empfunden ,stärken im miteinander die kaum zu schlagen sind.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich stimme zu.

-Anzeige-