Du, Pjöni? Bleib doch.

Ich wollte immer einen kleinen Bruder, zumindest theoretisch. In den letzten zweieinhalb Jahren ist mein Azubi Pjöni* einer geworden. Einer kleiner großer Bruder, mit und über den ich lachen kann. Jemand, der sich all meinen Schrott anhört, mit dem ich über Filme fachsimpeln kann, stundenlang. Jemand, den ich abends anrufe und ihn einen Blödmann nenne, weil er eine Datei falsch gebrannt hat. Jemand, der mit mir zu Burger King geht, obwohl er lieber zum Dönermann gegangen wäre. Wir haben die Diätstag, den Meatwoch, den Dönerstag und den Frieday zelebriert. Immer wieder.

Am Horizont lässt sich nun langsam seine Abschlussprüfung erkennen. Und ich zittere, bange. Was mach ich ohne ihn? Was tu ich ohne meinen beinahe täglichen Pjöni?

Ich kann nicht entscheiden ob er bleibt. Nicht meine Entscheidung. Wäre es meine, sie wäre eindeutig. Aber nein, nicht meine …

Mensch Pjöni … Danke Du … kleiner Bruder!

* der einzig wahre Patrick Swayze

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