Frühstücks-Philosophie

Heute Morgen, auf dem Weg zur Arbeit, über Steinchen und Stöckchen zur Feststellung gelangt, dass Krieg ein Produkt der Liebe ist. Einem Krieg geht immer die Liebe voraus. Die Liebe zu einer Frau, die Liebe zur Familie, die Liebe zu [irgendeinem] Gott, die Liebe zum eigenen Land, … aber in den allermeisten Fällen dann wohl doch nur die Liebe zu sich selber oder zu den eigenen Vermögenswerten.

Man könnte sagen, Krieg ist ein Abfallprodukt der Liebe. Das fäkale Überbleibsel einer großen und warmen Emotion.

Die Kackwurst, die unser, mit Zärtlichkeit und Liebe gefülltes, Herz unten wieder raus drückt.

Zum Schluss einfach Scheiße.

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14 Kommentare

  1. Sebastian

    Klasse Überleitung und schöner Schlussgedanke, das ist quasi… tiefsinnige Fäkalphilosophie?

    Ich sage nur: Equilibrium. Aber die Lösung aus dem Film wäre auch nicht unbedingt das Optimum, alle Emotionen per Pille abtöten, alles verbieten und vernichten, was Emotionen auslösen kann um Konflikte zu vermeiden?

    Hoffe, der Frühstückskaffee schmeckte trotz derart unappetitlichen Gedanken.

  2. … widersprechen will ich da nicht – aber ergänzen: Ich denke es gibt noch den Krieg, der aus Unsicherheit und Angst kommt. Also den, der mit „Hups, der ist ja schwarz und ich weiss, da hau ich dem doch lieber mal auf den Kopf“ beginnt.
    Gibts natürlich heute so im Alltag gaaar nicht.
    „Hups, mein neuer Kollege hat ja ’ne komische Frisur und macht mir bestimmt meine Beförderungschancen kaputt, die Sau!“
    Oder vieleicht doch?

  3. Sebastian

    Christian, das mag ne Frage der Betrachtungsweise sein, aber ich würde das klar als Liebe zu sich selbst und, gerade im Berufsleben, als Liebe zu den eigenen Vermögenswerten ansehen. Wenn der Mensch sich vor etwas fürchtet, dann deshalb, weil ein unbewusster Urzeitinstinkt eine Bedrohung für Leib und Leben darin sieht. Das mag nicht immer so bewusst werden, aber es handelt sich wie gesagt auch um einen Instinkt, eine Emotion, etwas unbewusstes.

  4. Pat Bateman

    jaja, der krieg und die frauen… mein früherer lehrer im deutsch-lk prägte man folgenden im zusammenhang mit dem troja-krieg: „…und meine damen und herren, fragen sich bei allen vorgängen in der geschicht: où est la femme? wo ist das trügerische weib hinter allem?“

    hinzufügen würde ich ansonsten noch den volkswirtschaftlichen aspekt des krieges. es gibt keinen besseren weg, ein ordentliches wachstum zu generieren…

  5. @Sebastian: Ja, ok, wenn man es so sieht, ok.
    Ich würde da zwar eher so „Werte“ wie einen beschränkten Horizont und fehlende Toleranz („der ist schwarz, da hau ich drauf“) sehen – aber je nachdem wo – vor allem bei meinem eigenen Beispiel im Berufsleben – steht da bestimmt die Liebe zu sich selbst im Vordergrund.

  6. Mascha

    Du hast recht. Und um die Sache zum Krieg nochmal aufzugreifen:
    Ich weiß nicht, mit welchen Waffen der III. Weltkrieg ausgetragen werden wird, aber den IV. werden sie mit Steinen und Stöcken austragen.

    (Der ist leider nicht von mir, ich weiß allerdings auch nicht, von wem der ist. Steht bei mir in der Schule an eine Wand in der Cafeteria gesprayed.)

  7. Bei mir hieß das noch „Der nächste Krieg wird wieder mit Pfeil und Bogen geschlagen“. Damals, als ich noch zur Schule ging. (Ich wollte das schon immer mal schreiben).

    Hm. Ich glaube, betrachtet man den Spruch (Pfeil, Bogen), dann ist die Sache mit der Liebe und den Krieg vielleicht auch schon dem Finder aufgefallen. Weiß man nicht.

  8. Das Zitat ist von Albert Einstein, wenn ich mich recht entsinne und lautet im Orginial:
    „Ich bin nicht sicher, mit welchen Waffen der dritte Weltkrieg ausgetragen wird, aber im vierten Weltkrieg werden sie mit Stöcken und Steinen kämpfen.“

    Schoki: So kam ich drauf. In der Tat ;)

    Christian (der Andere): Dsa mit der ungesunden Liebe würde nicht so nicht sehen. Die Liebe zu seiner Familie ist sicher nicht ungesund. Zum Beispiel.

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