„Haben Sie nicht Lust … ?“

Gestern Abend einen Brief von einer Galeristin aus Siegburg erhalten, die mich allen Ernstes fragt, ob ich in Ihrer Galerie für Zeitgenössische Kunst nicht aus meinem neuen Buch vorlesen möchte. Ich fühle mich ein wenig hilflos. Mit sowas hatte ich irgenwie nicht gerechnet. Eher damit, dass ich Mitte Oktober anfange in diverse Buchläden zu rennen und eine Absage nach der anderen einfahre.

Nachdem ich nun eine Nacht drüber geschlafen habe, denke ich, ich werde mich mit der Dame mal per Email in Kontakt setzen, um zu klären, ob meine Geschichte überhaupt in Ihre Galerie passt. Zielgruppentechnisch und so.

Meine Schwester lachte übrigens, als ich ihr völlig verstört davon am Telefon berichte und erkläre, dass ich dann wohl jetzt auch noch das Lesen üben müsste: „Schreiben können allein reicht nicht? Jetzt musst Du auch noch lesen lernen?“

Ha. Ha. Ha.

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10 Kommentare

  1. Da bin ich ja mal gespannt :).
    Sollten Sie auf ihrer Lese-Deutschlandtour zufälligerweise nach Hamm oder Münster kommen würd ich mich sehr freuen. ;)

    Grüße
    Mo

  2. Naja, Du hast hier ja auch mit dem Internet beste Vorraussetzungen und Publicity, da melden sich bestimmt noch einige! :) Is sicher ne tolle Erfahrung, in ner Galerie zu lesen!

  3. Herr Observer, haben Sie gute Kontakte zu einer kleinen Buchhandlung? Ich kenne nur einen Buchhändler bei der Thalia (zu groß, vermute ich) und die Händlerin vom Lesezeichen im Martinsviertel (und die zu flüchtig).

  4. Also ich kann mich da Mo nur anschließen, in Hamm oder Umgebung wäre ich auch dabei ;)
    Aber ich freu mich auch so schon auf das Buch … So eine Lesetour würde das alles noch versüßen :)
    Liebe Grüße
    Franziska

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