Bis einer heult! • Gut Schluck!
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6. Januar 2008 | Pia Drießen

Gut Schluck!

Mein Vater ist einer von der Sorte Weinkenner, die nur ihren eigenen Geschmack für den einzig Guten halten. Nichts ungewöhnliches, wie ich lernen musste. Jedenfalls bekamen wir (der Mann und ich) nach unserem Geständnis, dass wir beide ja schon doch gerne mal lieblichen Rotwein konsumieren würde (was einem Hochverrat gleichkommt, wie ich lernen musste), erstmal eine große Kiste Rotwein zu Weihnachten. Doch befindet sich in eben dieser Kiste nicht eine Sorte, wie man das so erwartet, sondern gleich sechs verschiedene Sorten. Zusammen mit der Kiste erhielten wir den Auftrag alle Sorten durchzuprobieren und ihm, meinem Vater, anschließend unsere Topliste entsprechen zu präsentieren.

Aktueller Stand 09.01.2008:

  1. Piat D’Or, halbtrocken, Frankreich
  2. Becksteiner Tauberklinge, Schwarzriesling, Baden von 2005
  3. Nero D’Avola, trocken, Sizilien, 2006
  4. Dornfelder, halbtrocken, säurearm, Pfalz von 2006

Mein Vater selber rümpfte bei der Auswahl ein wenig die Nase, aber immerhin ist es schon ein Kompromiss, dass er uns halbtrockenen Rotwein geschenkt hat (wir wollen ihm nicht verraten, dass wir durchaus auch trockenen Wein trinken. Was hätte er dann noch an uns zu belehren? Und wir kämen nicht mehr in die Verlegenheit einer anhaltenden Weinprobe …).

Prost.

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Über den Autor:
Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Von Beruf freiberufliche Autorin und Bloggerin. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
    
  1. Frank / Jan 6 2008

    Kenne mich selber mit Wein ja so gar nicht aus,dafür aber Freunde von mir. Immer wieder spannend zu sehen welcher Wein doch wirklich besser zu einem leckeren Gericht paßt,oder zu welchen Gelegenheiten auch immer.
    Habe die Ehre…

  2. kiter / Jan 6 2008

    @ Frank:
    Ist doch ganz einfach: Kräftiger Wein zu kräftigem Essen. Zum Grillen (scharf, Soßen usw.) passt eigentlich nur Rotwein – Weißwein schmeckt man kaum noch.

    Selten-Weintrinker mögen meist (nur) süßen Wein/Sekt. Wenn sie aber öfters-Weintrinkern werden, ändert sich der Geschmack immer mehr zu trocken ….. war bei mir auch nicht anders.

  3. Holzauge / Jan 7 2008

    Irgendwie kommt mir vor, dass du seit das hier Ego-Zentrale heißt täglicher bloggst als noch zu Daily Me Zeiten

    *duckundwegrenn*

  4. oldschool / Jan 7 2008

    > 1. Piat D’Or, halbtrocken, Frankreich
    Sicher, daß das nichts mit dem Namen zu tun hat?

  5. Jello / Jan 7 2008

    Nicht verzagen. Auch trockener Rotwein kann schmecken, wenn er gut gekühlt und leicht nachgesüßt serviert wird. Notfalls mit Cola mischen.

  6. oldschool / Jan 7 2008

    @Jello
    Das klingt ja wie „Auch Lebertran ist lecker, wenn man den lebertran wegläßt und dafür etwas mehr Baileys ins Glas tut!“

    …man sollte das trinken, was einem schmeckt und nicht so lange dran rumdoktern, bis es einem schmeckt!
    Was kann denn der arme trockene Rotwein dafür, daß Du ihn nicht magst? Hat er wirklich die Strafe mit der Cola verdient?

  7. kiter / Jan 7 2008

    @ Jello:
    Nicht ernst gemeint, oder? Das wäre ein Sakrileg!!!

  8. Jello / Jan 8 2008

    Nein. War nicht ernst gemeint.

    Aber ganz viel Rotwein in einen Eimer, O-Saft, Eis und Fruchtstückchen dazu, dann mit so langen Strohhalmen ….

    Jaja, ich hör‘ ja schon auf!

  9. beachball / Jan 16 2008

    Alles noch human. Ein Kumpel von mir schwört auf Rotwein mit Espresso und Eigelb als ultimativen Wachmacher. Wahrscheinlich blocken die einsetzenden Würgekrämpfe das Müdigkeitsgefühl zuverlässig ab.

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