Bis einer heult! • Eindeutig.
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30. September 2008 | Pia Drießen

Eindeutig.

zufriedenMeine Oma, die ich eher selten sehe, strich mir am vergangenen Wochenende plötzlich und unerwartet über den Bauch und fragte, ob ich ein Baby erwarten würde. Eigentlich wollten wir bis zum Ende der 12. SSW warten, aber da sie mich nun so direkt danach fragte, habe ich ihr auch wahrheitsgemäß geantwortet.

Die Freude war übergroß und natürlich war ich wieder mächtig stolz, dass man den Babybauch schon sieht. Tags drauf habe ich bei vertbaudet auch direkt zwei Umstandshosen bestellt. Ich denke, der Zeitpunkt ist genau richtig.

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Über den Autor:
Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Von Beruf freiberufliche Autorin und Bloggerin. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
    
  1. mama schwaner / Sep 30 2008

    und was sagt der rest der sippe dazu? :) ich finde es ja immer besonders spannend, wenn man es den eigenen eltern bzw. schwiegereltern erzählt ;)

  2. Mama Miez / Okt 1 2008

    Die Reaktionen waren genau so, wie wir sie nicht erwartet haben.
    Mein Vater blüht bei dem Gedanken, erneut Opa zu werden, auf.
    Mein großer Bruder freut sich wie Bolle und nennt mich zärtlich Kugelfisch.
    Meine große Schwester (war früher für mich wie eine Mutter) zeigt gesteigertes Desinteresse, was mich völlig schockiert. Ich tippe auf Eifersucht, weil sie eigentlich gerne auch noch eins hätte.
    Meine Mutter (ich war immer ein Mamakind) befindet sich in einer Selbstfindungsphase, oder so. Interesse strebt gegen null. Hauptsache ich höre mir ihre Sorgen an.

    … manchmal ist mir zum Heulen! Aber meine Schwiegermutter macht das mit ehrlichem und sehr regem Interesse alles wieder wett.

  3. kaleema / Okt 2 2008

    Ach, liebe Miez! Das mit der eigenen Mutter war bei mir genau so fürchterlich. Meine plagt sich mit Depressionen, die fast zeitgleich mit meiner Schwangerschaft begonnen haben. Als Schwangere habe ich mich so sehr nach meiner Mutter gesehnt – aber die war während der gesamten Schwangerschaft quasi nicht anwesend. Sie hat dann auch noch die Babyzeit verpasst und sieht Kolja jetzt kaum alle zwei, drei, vier Monate, obwohl sie im nächsten Stadtteil wohnt. Sie kann nicht, sagt sie. Ich weiß nicht mal, was sie nicht kann. Ihr geht es schlecht, sie hat, sie fühlt, sie denkt – sie kann nicht.

    Das fühlt sich auch sehr nach Desinteresse an, obwohl es das wohl nicht ist.

    Vier Monate nach der Entbindung traf mich die Realität hart: ich habe angefangen, mich mit meiner Mutter, meiner Kindheit, meiner Beziehung zu ihr und meiner neuen Mutterrolle auseinander zu setzen. Noch mal eine schwere Zeit, weil ich viel aufarbeiten und vegeben musste. Das scheint irgendwie typisch für junge Mütter zu sein. Vier Monate nach der Geburt beginnt das große Aufräumen in der eigenen Kindheit und das kann manchmal ziemlich schmerzen. Pass‘ auf Dich auf!

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