Bis einer heult! • An meine ungeborenen Kinder.
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1. Oktober 2008 | Pia Drießen

An meine ungeborenen Kinder.

Liebe X, lieber Y,

ich erklärte Euch bereits im April, wie wichtig Familie, der Zusammenhalt und das „für einander da sein“ ist. Familie ist das, was tief in Eurem Herzen wohnt, was immer da ist und da war und Euch das beruhigende Gefühl von Zuhause gibt.

Doch Familie ist auch das, was Euch am meisten wehtun kann. Eben weil sie in Eurem Herzen ist. Manchmal sind es Familienmitglieder, die durch ihr Handeln und Reden verletzen und sei es nur durch eine Geste, die weniger herzlich ausfiel oder eine Interesse, das nicht gezeigt wurde.

Manchmal passieren in unserem Leben Dinge, die unseren ganzen Alltag beeinflussen. Der erste Gedanke am morgen gilt ihnen und der Letzte, vor dem Einschlafen. Natürlich will man diese Dinge teilen, Anteilnahme erfahren … gemeinsam lachen und weinen.

Auch dann, wenn ihr erfahren müsst, dass ein Familienmitglied, auf das ihr immer gebaut habt, plötzlich nicht da ist, auch dann denkt an meine Worte: Familie ist alles.

Denn meist sind es dann genau „die Anderen“, von denen ihr keine Anteilnahme erwartet habt, die neben Euch stehen, Euch in den Arm nehmen, mit Euch lachen und weinen.

Familie eben. Ein Mysterium.

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Über den Autor:
Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Von Beruf freiberufliche Autorin und Bloggerin. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
    
  1. Frau Ährenwort / Okt 1 2008

    Ohje, gehts wieder? Ich hoffe es war nichts schlimmes.

  2. Thommy / Okt 1 2008

    Das stimmt… es gibt kaum Leute die einen so verletzten können wie die eigenen. Ich hoffe es geht gut.

  3. Natalia / Okt 1 2008

    Nimm dir das nicht allzu sehr zu Herzen. Die Reaktion kommt sicher noch :-)

  4. franz-josef / Okt 2 2008

    jeppp

  5. KleinesXXs / Okt 7 2008

    Die Familie duldet mehr und erträgt mehr als manche Freundschaft. Blut ist dicker als Wasser.

    Nicht wenige Freundschaften würden über die Dinge, die manche Familie ertragen muss, zerbrechen. Die meisten Familien halten sowas aus.

    Aber schmerzhaft ist es trotzdem. Jedes mal.

  6. ocj / Okt 8 2008

    Ich sehe einen Unterschied. Es ist nicht mehr „ungezeugt“, sondern jetzt „ungeboren“ – Wink mit dem Zaunpfahl?

  7. musicampus / Okt 11 2008

    @ocj: mir schwante ähnliches, als ich die fotos mit den katzen sah.

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