Bis einer heult! • Bauchbild #17 (31.SSW)
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12. Februar 2009 | Pia Drießen

Bauchbild #17 (31.SSW)

Den Vormittag habe ich heute genutzt, um das Schlafzimmer umzuräumen. Der Miezmann und ich haben da zwar schon öfters drüber gesprochen und geplant, was man wie hinstellen könne, damit die Wiege neben meine Bettseite passt, aber angegangen sind wir es dann doch nicht. Wieso auch. Ist ja noch sooo lange hin, bis das Miezbaby seine Wiege beziehen wird.

Ja, denkste. Wenn man zum Beispiel bei Caitlins Mama liest, dass der kleine Cedric drei Wochen zu früh und völlig unerwartet per Notkaiserschnitt geholt werden musste, dann werden aus 9 Wochen mal ganz schnell 6. Zum Glück geht es sowohl Cedric wie auch seiner Mama gut. An dieser Stelle noch mal meine herzlichsten Glückwünsche an die ganze Familie :)

Jedenfalls habe ich also unser riesen Schlafzimmer ein wenig umstrukturiert, das Bett und diverse Kommoden verschoben, den Fernseher abgebaut (weil wir ihn ohnehin nicht nutzen und er im Schlafzimmer mit Baby noch weniger zu suchen hat, als in einem Schlafzimmer ohne Baby) und die Wiege neben meine Betthälfte geschoben. Passt.

Anschließend habe ich sogar noch die Himmelstange an der Wiege befestigt, auch wenn ich kurzeitig beinahe verzweifelt bin und dachte, man bekäme diese Stange nur mit Zauberei oder Voodoo zum Halten. Auch den Himmel (weiß, leicht transparent) habe ich schon aufgehängt, auch wenn ich ihn noch mal abhängen muss, um ihn noch mal zu waschen.

Was das Nestchen betrifft, so bin ich ja mehr als unsicher. Meine Schwiegermutter hat mir einen Artikel aus der Zeitung ausgeschnitten, in welchem erneut davor gewarnt wird, ein Nestchen ins Babybett zu machen. Ja, habe ich vorher auch schon gehört, aber irgendwie scheint mir das nun leicht übertrieben. Unsere Wiege hat Holzstäbe mit recht breiten Zwischenräumen. Ich sehe eher eine Gefahr darin, dass der kleine Mann mit Armen und Beinen dazwischen rutscht und sich ernsthaft verletzt, als dass er sich das mehrfach befestigte Nestchen über den Kopf zieht. Wie sind Euren Meinungen zu dem Thema?

Auf Dinge wie Bettdecke, Kopfkissen und Kuscheltiere im Bett werden wir allerdings das erste Lebensjahr verzichten. Da leuchten mir die Gefahren eindeutig ein.

So, nun aber mal zu dem Inhalt, den der Titel hier ankündigt: eine neue Woche, ein neues Bauchbild. Und ich habe es tatsächlich geschafft alle Fotos auf die Breite von 350 Pixel zuzuschneiden und den Bildausschnitt möglichst gleichbleibend zu wählen. Außerdem habe ich die Fotos nun bei Picasa hochgeladen, da mir dort eindeutig mehr Speicherplatz zur Verfügung steht, als bei wordpress.com. Klick aufs Foto macht also weiterhin groß.

Und das ist er: groß! Allerdings hat er sich in der vergangenen Woche eine kleine Erholungspause gegönnt und ist nicht wieder explodiert. (Die Streifen am unteren Bauch sind nur Abdrücke vom Sitzen *g*)

Zum Vergleich: 6.SSW | 14.SSW | 16.SSW | 17.SSW | 18.SSW | 20.SSW | 21.SSW | 22.SSW | 23.SSW | 24.SSW | 25.SSW | 26.SSW | 27.SSW | 28.SSW | 29.SSW | 30.SSW

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Über den Autor:
Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Von Beruf freiberufliche Autorin und Bloggerin. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
    
  1. kaleema / Feb 12 2009

    Ich würde es mal so sagen: diese Erkenntnisse zum plötzlichen Kindstod beruhen auf Statistiken. Wenn also, sagen wir, neunzig Prozent aller Kinder mit Nestchen schlafen, dann gilt das wahrscheinlich auch für mindestens neunzig Prozent aller Kinder, die sterben. Statistisch gesehen könnte es also ein Risiko geben, das vom Nestchen ausgeht. Für mich waren folgende Risiken plausibel:

    Zigaretten-, Drogen-, Alkoholkonsum der Eltern. Während der Schwangerschaft und wenn sie neben dem Kind im gleichen Bett liegen.

    Ungestillte Babys und Babys, die auf dem Bauch schlafen, schlafen tiefer. Also wachen sie tendenziell häufiger nicht auf, wenn sie aufhören zu atmen. (Atemaussetzer haben übrigens grundsätzlich alle Babys.)

    Familienbett. Wegen Überhitzung, umher fliegender Decken und Kissen und unachtsamer Eltern.

    Wir hatten am Babybett ein Nestchen, der Stubenwagen war mit einem dünnen Baumwollstoff ausgekleidet. Dafür hatte er einen Himmel. Ich habe für mich (!) entschieden, dass ich das Risikov ernachlässigen kann. Letztlich war es so, dass Kolja in dem Dingohnehin nicht schlafen konnte und nach drei langen, lauten, verzweifelten und schlaflosen Wochen zu mir ins Bett zog. Damit musste ich mit einem weit größeren Risiko leben. Kolja schlief auf 100 cm – ich auf 40. Dazwischen: ein Stillkissen als Barriere.

  2. dickbauchmarie / Feb 12 2009

    Ich werde dieses Risiko auch vernachlässigen/Nestchen für meine Shrimps def. haben wollen. ich glaube, Zugluft und damit einhergehende Folgen sind für mich greifbarer/höher.
    Und davor schützen Nestchen und HImmel nunmal perfekt

  3. mama schwaner / Feb 12 2009

    wir hatten und haben auch ein nestchen. die vorstellung, dass sich das baby das nestchen so über den kopf zieht, dass es darunter keine luft mehr bekommt finde ich auch ein bisschen übertrieben. zumal die dinger ja nicht gerade riesengroß und sehr dick sind…

    sehr hilfreich erweist sich das nestchen übrigens auch als schnuller-rausfall-stopp :)

    und der bauch ist wie immer wunderschön und rund :)

  4. chrizzo / Feb 12 2009

    Bei uns gab und gibt (jetzt als Schnuller-Rausfall-Schutz wie Mama Schwaner schrieb) auch ein Nestchen. Der kleine Mann hätte ohne bestimmt nicht in seinem Gitterbettchen geschlafen. Er hat sich immer etwas als Kopf-„Schutz“, -„Andockstation“ oder -Begrenzung gesucht – so wie er es vielleicht aus dem Bauch gewöhnt war. Und die ersten drei Wochen hat er deswegen auch in seiner Kinderwagen-Tasche in unserem Bett in der Mitte geschlafen (wenn nicht auf meinem Bauch) – er brauchte es einfach kuschliger.
    Zu dick sollte es wohl nicht sein, das Nestchen, und vielleicht kann man es einfach an möglichst vielen Stellen an dem Bettchen befestigen (und nicht nur 1x in der Mitte und dann noch an den Rändern, sondern oben und unten zumindest jeweils – schreibe ich verständlich genug?). Die Abstände der Gitter sollten übrigens nicht größer als 9cm (meine Erinnerung trügt doch nicht etwa? vielleicht kann noch eine der anderen Mütter das bestätigen) sein, weil sonst noch zusätzlich die Gefahr besteht, dass der Kopf nicht stecken bleibt.

  5. Jacqueline / Feb 12 2009

    Hallo MamaM.

    hier meine Nestchen-Erfahrungen.
    Kind 1 hatte keines, schlief aber in unserem Bett bis zum 4.Monat. Kind 2, auch ein Eltern-Bett-Kind, war und ist ein Bauchschläfer. Anfangs versuchte ich noch, ihn umzupolen, wegen gefährlich und so. War aber nix zu machen. Nestchen an sich hat er noch immer keins, dafür schläft er in der Kuhle des Stillkissens in seinem Bettchen. Größtes Geschrei, wenn das fehlt. Ich weiß, nicht wirklich optimal, aber sowohl Kinderarzt, wie auch Hebamme haben nur geschmunzelt und es als Eigenart des Kindes vermerkt.
    Ich möchte ganz gewiß nicht die Risiken des plötzlichen Kindstod´s herabsetzen, oder Studien hier groß in Frage stellen.
    Aber jeder muß für sich und sein Kind allein entscheiden.
    Teste das Nestchen aus, und wenn Du meinst, nee, ich komm so nicht zur Ruhe, habe Angst, dann nimm´s wieder raus.
    Laß Deinen Bauch mitentscheiden…

    LG jacqueline

  6. Manja / Feb 12 2009

    Wunderschöner Bauch!
    Behalten sie den mal noch ne Weile!

  7. Andrea / Feb 12 2009

    So ein schöner Bauch! Leider hab ich hinten auch noch so eine dicke Beule ;-))))) Deshalb behalte ich die Bauch-Pobilder auch für mich.
    aber ich beneide alle Mamas die nur ein Bäuchlein bekommen.

    Nestchen….unsere Kleine hatte Anfangs eines, aber ich hab es nachher abgemacht, da sie mir immer ihre kleinen Händchen entgegengestreckt hat und nur einschlafen konnte, wenn sie meinen Finger halten durfte;-))))

    Erst einaml wird auch der 2.Nachwuchs das nestchen bekommen…und dann mal sehen.

    Weiterhin alles Gute für Dich und Deinen Bauchbewohner!
    GLG Andrea

  8. kathi / Feb 12 2009

    Liebe Mama Miez,

    auch ich bin der Meinung – hören Sie auf Ihren Bauch. Plötzlicher Kindstod ist eine heftige Sache, aber es trifft auch Eltern, die brav alle „Regeln“ eingehalten haben. Eine grundsätzliche Gefahr ist vor allem die Überhitzung des Babys. Beim Nestchen geht man davon aus, dass die Luftzirkulation nicht mehr so gut funktioniert – aber wenn das Schlafzimmer reichlich gelüftet wird und nachts nicht auf 22 Grad hochgeheizt, dann ist das wohl eher nicht gegeben. Cedrics Bett ist ein sogenannter Babybalkon – das heißt, an der Seite zu meinem Bett offen und ganz nah an meinem Bett dran. die anderen Seiten sind mit Nestchen versehen. Außerdem hat er im Moment auch noch ein Lagerungskissen mit drin (ein kleines Stillkissen). Ohne eine solche Begrenzung fühlen sich die kleinen Würmer einfach verlorener – vom Bauch her sind sie ja Enge gewohnt. Wenn Cedric nachts unruhig wird, kommt er mit zu mir. Mein Schlaf ist dank Kind so leicht, dass ich bei der kleinsten Bewegung von ihm aufwache. Ich hatte mir eigentlich fest vorgenommen, dass das zweite Kind von Anfang an in seinem bett zu schlafen hat, aber wenn sie dann nachts vor sich hinjammern und ruhig sind, sobald man sie in den Armen liegen hat, dann vergißt man solche Vorsätze schnell wieder und läßt das Kindelein neben sich schlafen (die SChwester im Krankenhaus hat übrigens gelächelt, als sie uns früh weckte und gesagt: Körpernähe ist einfach das Beste für das Kind – und wer kennt Geschichten, wo ein Kind im arm der Mutter an plötzlichem Kindstod gestorben ist??). Sie werden ihr Kind nicht vor allem bewahren können. Ich habe inzwischen viel Leid in meiner Umgebung kennengelernt (Kinder betreffend) und diese Mütter haben nichts falsch gemacht. Aus diesem Grund treffe ich nun inzwischen nur noch Bauchentscheidungen – eigene Entscheidungen – weil es die sind, mit denen ich am ehesten leben kann :-)

    LG und alles Gute
    Kathi

    PS. inzwischen vermisse ich meinen Bauch sogar schon ein klitzekleines bisschen. Stattdessen schmerzende Brüste und noch unruhigere Nächte – da mag man glatt wieder tauschen. Genießen Sie es also!!!

  9. Kassiopeia / Feb 12 2009

    Also unsere Jungs haben mit Bettdecke und Kissen geschlafen, weil Noah zu früh gekommen ist und in der Neonatalen auch so eingekuschelt war und er es nicht mehr missen wollte. Bei Tom machten wir es genauso.

    Das Nestchen haben sich beide Jungs, zwei verschiedene, über den Kopf gezogen, aber erst als sie anfingen bewusst zu ziehen und zu zerren. Erst hatte ich Toms abgemacht, aber als er sich nachts immer den Kopf stieß, machte ich es wieder dran und es passierte nichts mehr.

    Ich würde es nach Gefühl machen und ab oder dranmachen kannst es tagtäglich so oft du magst! :)

  10. rosa67 / Feb 12 2009

    Ein ganz ganz ganz wunderschöner Bauch. Sollte ich jemals noch mal schwanger werden, möchte ich genauso einen auch!

    Zum Thema Nestchen und Co.:

    Wir wollten da auch alles richtig machen. Und was kam dabei raus? Zu allererst legten wir Christoph nach der Rückkehr aus dem Krankenhaus in das kahle Beistellbettchen. Das war aber jämmerlich. Der kleine Kerl kannte doch nur die Geborgenheit im Mamabauch. Und nun sollte er ganz allein, nur mit einem Schlafsack ohne Kissen und alles im Babybalkon schlafen?! Ging nicht. Wir haben also das Nestchen wieder installiert und rund um seinen Kopf noch ein bisschen Geborgenheit geschaffen, ich stell gleich mal ein Bild in meinen Blog.

    Und dann, zwei Wochen später hatte das kleine Kerlchen eine arge Erkältung. Und so zog er ein in das Familienbett. Und *shameonme* er lag auch von Anfang an mit unter meiner Bettdecke. Da war ich im Konflikt mit mir. Aber letztlich hatte ich durch das Stillen einen derart leichten Schlaf, dass es schlicht nicht vorkam, dass ich den kleinen Kerl in der Bettdecke verheddert hätte. Und später war er agil genug, dass er sich Luft verschafft hätte, wenn er sie gebraucht hätte.

    Wie Kaleema das schon schrieb, die Risiken liegen anderswo größer. Christoph ist durch das Stillen nie in einen derart tiefen Schlaf verfallen und ich ja auch nicht. Außerdem bot das Familienbett den Vorteil, dass sich Christophs Atmung einfach der unsrigen anpassen konnte.

    Hör einfach auf Dein Bauchgefühl, wieviel Risiko Du eingehen willst. Und ignorier die Horrormeldungen, die Dir erzählt werden.

    Schöner Bauch :-)

  11. Maria / Feb 13 2009

    Also, ich habe unten im Haus ein Nestchen im Laufstall und oben schläft er (5 Mon) ohne in seinem Bettchen. Klappt alles. Habe auch keine Bedenken wegen dem Nestchen (ist ja festgebunden). Bei einem Himmel sollte man nur darauf achten, es häufiger zu waschen, da es Staubfänger sind. Ausserdem haben Babys einen sehr begrenzten Ausblick aus dem Bettchen mit einem Himmel.
    Ach, halt alles Ansichtssache. Bloss nicht verrückt machen lassen…
    LG,
    Maria

  12. lukeblogde / Feb 13 2009

    Wir hatten die ersten 8 Wochen das BabyBay Beistellbettchen, dieses war eh zu einer Seite offen, die andere hatte allerdings ein Nestchen und auch danach hatte ich ein Nestchen dran aber auch wieder an der Seite zu mir offen – ich habe nie beobachtet das er auch nur Ansazuweise da dran gegangen ist und wenn man es dementsprechend festknotet und kontrolliert dürfte da auch keine große Gefahr von aus gehen und ich war echt paranoid was das anging. Ich habe zB von vornherein das Angel Care mit Bewegungskontrollmatte genutzt und nutze es immer noch. Auf Kissen und Decke habe ich verzichtet und auch das schlafen zwischen uns in der Nacht war mir zu riskant – sobald dein kleiner mann da ist, wirst du für dich schon die optimale Lösung finden. Für den einen ist es ok, das Kind sofort im eigenen Zimmer zu packen, für den anderen kommt dies gar nicht in Frage.

  13. schnuten / Feb 13 2009

    ich hab das Stillkissen im Stubenwagen gelegt, allerdings hab ich den Kopf frei gelassen. hab damit nur gute erfahrungen gemacht und würd es wieder so tun. :)

  14. coolcat / Feb 17 2009

    wegen dem nestchen würde ich mir da keine sorgen machen. du kannst es aber, glaube ich, erstmal getrost weglassen. wir haben sowas erst gebraucht, als unser sohn anfing, sich mit den füßen an der matratze abzustemmen und drohte, sich den kopf am bett anzustoßen. das war so etwa ab der achten woche der fall.

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