Bis einer heult! • schub. schub. schubidub.
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18. Juni 2009 | Pia Drießen

schub. schub. schubidub.

Heute hatte der Quietschbeu einen echten Scheißtag. Beziehungsweise ich. Wir beide. Je nachdem, wie man es sehen will.

Nach einer guten Nacht (Schlaf in der Wiege bis 5 Uhr!) war der Quietschbeu um 6:30 Uhr ausgeschlafen und wollte somit bespaßt werden. Im Hellen, bitte, gerne. Also raus aus dem Bett. Hat ja doch keinen Sinn, denn das Stimmchen des Quietschbeus ist bekanntlich penetrant schrill.

Nach seiner 8 Uhr Flasche ging das Drama los. Er schrie wie am Spieß. Völlig hysterisch und außer sich. Nichts beruhigte ihn. Um 9 Uhr verließen wir dennoch das Haus, um mit einer lieben Freundin bei McDonalds zu frühstücken (Sie erinnern sich? Das Donnerstagsdate?). Auch dort zeigte er sich wenig ausgeglichen. Eigentlich schrie er die meiste Zeit. Erst als wir das Frühstück abbrachen (es war eigentlich mehr so ein Brunch Ding *g*) und Spazieren gingen, kam er im Bondolino zur Ruhe.

Gegen 12 Uhr waren wir dann wieder daheim, wo mir die Nachbarin das Paket mit dem bestellten neuen SwaddleMe (jetzt in der Größe für große Babys!) überreichen konnte. Nach seinem Mittagsfläschchen wollte ich ihn probehalber in den neuen Sack packen. Doch kaum waren die Klettverschlüsse zu, schlief der Quietschbeu. Ich ließ ihn also direkt eingepackt, legte ihn in seinem Zimmer in sei Bett und verließ das Zimmer.

Um 15 Uhr wollte ich ihn wecken. Rollo hoch, Musik an, gepuschelt, Windel gewechselt, gefüttert … der Kerl verschlief alles und machte nicht eine Minute die Augen auf. Also nahm ich ihn mir runter, legte mich gemeinsam mit ihm aufs Sofa und schlief dort für ca. eineinhalb Stunden ein. Dann wachte zwar ich wieder auf, der Quietschbeu aber nicht. Ich versuchte ihn dann in seinen Laufstall zu legen, wofür ich aber bösestes nur hysterisches Gebrüll, weiterhin mit geschlossenen Augen, quittierte. Also wieder in den Bondolino, mit dem Kind.

Ich ging dann noch für ein Stündchen raus in den Garten, wo unser Vermieter gestern eine komplett neue Schaukel-Rutsch-Anlage hat aufstellen lassen und schwatzte mit den Nachbars-Müttern, die mit ihren Kleinen (15 und 8 Monate) im neuen Sandkasten saßen. Auch das verschlief der Quietschbeu.

Als der Miezmann um kurz vor 19 Uhr nach Hause kam, war der Quietschbeu dann das erste Mal heute richtig wach und spielte vergnügt mit seinem Papa. Um 20 Uhr habe ich den kleinen Mann dann gebadet und seine Gute-Nach-Flasche hat er nur halb getrunken, da war er schon wieder eingeschlafen und nicht mehr zu wecken. So liegt er heute nun das erste Mal ohne einen einzigen Piep des Protests in seiner Wiege und schnorchelt.

Unterm Strich hat der Quietschbeu heute also schlecht gegessen (in allen Flaschen blieben deutliche Reste), nur geschlafen und hysterisch gebrüllt (bis auf die halbe Stunde mit seinem Papa).

Ich nenne das mal einen astreinen Wachstumsschub. Anstrengend, auch wenns Männlein viel schläft. Sehr anstrengend!

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Über den Autor:
Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Von Beruf freiberufliche Autorin und Bloggerin. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
    
  1. lukeblogde / Jun 18 2009

    das liest sich aber eher als wenn er den halben Tag verschlafen hat :-)

  2. josili / Jun 19 2009

    Also ich will Dir ja keine Angst machen, aber nach so einem „Schlaf-Tag“ ging/geht es bei uns immer erst richtig los… Viel Glück und gute Nerven ;-)

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