Bis einer heult! • quietschfidel
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18. Juli 2009 | Pia Drießen

quietschfidel

Um 5 Uhr war der Minimiezmann der Meinung ausgeschlafen sein zu müssen. Genug Energie also, um sich möglichst Geräusch- und schwungvoll aus seinem SwaddleMe zu kämpfen. Ich muss es langsam einsehen und eingestehen: lange wird uns das gute Stück nicht mehr begleiten und mir graut es jetzt schon vor den Nächsten, in denen sich der Qietschbeu alle 10 Minuten selber aufweckt!

Ich versuchte es also mit erneutem einpucken, was zu großen Protest führte, immerhin waren wir ja wach! Gut, dachte ich, dann soll er eben vor sich her strampeln, raus aus der Pelle, rein in den Schlafsack. Das fand er aber wiederum so großartig, dass er schrill und laut zu quietschen begann (und ich mir ein lautes Lachen verkneifen musste, weil selbst in der Dunkelheit seine vor Freude strahlenden Augen blitzen). Kein Gedanke also ans Weiterschlafen, auch nicht für die Eltern.

Ich legte ihn kurzerhand in seinem Zimmer ins Bett, wo er munter und fröhlich vor sich hin quietschte, strampelte und ruderte. Wieder im Bett murmelt der Miezmann mir zu, dass das jetzt aber nicht ginge. Wenn die Katzen in sein Zimmer … und in sein Bett … Ich erklärte verzweifelt grinsend (ja, das geht), dass beide Türen, Kinderzimmertür wie auch Schlafzimmertür, fest verschlossen wären. Er quietscht nun mal so laut (selbst der Vater kann es nach wie vor kaum glauben!)

Nach fünf Minuten gebe ich also entnervt auf, pflückte das vergnügte Kind aus seinem Bett, fütterte es, verpasse ihm eine frische Windel und ziehe es an. Danach gehen wir beide ins Bad, wo ich mich frisch mache und anziehe. Im Wohnzimmer angekommen schiebe ich den Katzenschutz vom Laufstall und noch während ich das Baby langsam absenke, um es in seinen Laufstall zu legen … fallen ihm die Augen zu und er schläft, schläft, schläft.

Nur ich, ich bin wach.

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Über den Autor:
Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Von Beruf freiberufliche Autorin und Bloggerin. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
    
  1. andrella / Jul 18 2009

    Oh wie mir das bekannt vor kommt. Kornelchen liebt es gegen 5 Uhr „aufzustehen“. Mama ist noch völlig erledigt…
    Also ab unter die Dusche, Frühstückstisch decken, Pulle fertig machen und füttern.
    Ab 7 Uhr geht dann das geknatsche los….also ab in den Kinderwagen…Schwupp, wird der Kopf auf die Seite gedreht und geratzt was das Zeug hält. So 3 Stunden….und ich bin natürlich hellwach, inklusive Geschwisterkind.

    Kornelchen liebt es übrigens immer noch zum einschlafen in ein T-Shirt von mir gewickelt zu werden, so daß er sich nicht selbst „hauen“ kann.
    Im Kinderwagen läuft nichts ohne ein dickes Federkissen….mag es noch so warm sein.

    LG Andrella

  2. sayuchan / Jul 18 2009

    Das kenn ich nur von meinen Liebsten lol also das mutter sein und mich wecken und dann einpennen wenn ich wach bin -.-

    Ich freu mich schon auf das erste video wo man das quitschen des kleinen mal so richtig hört ^^

  3. Kassiopeia / Jul 18 2009

    Wie gemein die manchmal sind! Fies. Aber irgendwann so trösten wir uns- holen wir sie aus den Betten, das mag Jahre dauern, aber ich vergesse nie und werde genießen! ;)
    Zoe ging immer gegen 20Uhr ins Bett und erwachte zwischen 5-6Uhr. Also seit demnächst 5 Jahren werden wir hier gefoltert! ;)

  4. sternchenjg / Jul 20 2009

    Das mit dem Arme rudern gibt sich irgendwann. Das wird garnicht mehr so lange dauern. Zum Einschlafen halt dann die Hände festhalten und wenn sie dann erst einmal schlafen, schlafen sie. Robin war ja auch 10 Wochen lang gepuckt und dann hat er sich immer wieder befreit. Es waren vielleicht noch 4 Tage, dann hat er das mit dem Fuchteln gecheckt gehabt und es waren friedliche Nächte möglich. Keine Angst. Das wird schon!

    Das morgendliche Spaßprogramm klingt ja auch nett. ;-)

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