Babyalltag-Schnipsel 3

Der Quietschbeu mag Kürbis, aber guckt bei Möhrchen, als wolle man ihn vergiften. Nicht drei Löffel Möhrchen ging in den Babymund, aber nach 10 Löffelchen Kürbis immer noch den Schnabel aufsperren, als stände er kurz vor dem Verhungern. Von mir hat er das nicht!

***

Im fünf Minuten Takt:
„RabäääääÄÄÄ. RAAAbbbbäääääÄÄ!*“
„Super mein Schatz! Wirklich toll gemacht. Mama ist ganz stolz!“
„RababababaRRRääääää!!!!**“

***

Heute, bei der Babymassage/Rückbildungsgymnastik, war der Quietschbeu dann mal wieder ein Bilderbuch-Vorzeige-Angeberbaby. Kein Weinen, kein Kreischeln. Nur liegen, gucken, gackern, lachen. Entspannt, würde ich es gar nennen wollen.

***

Seit der Quietschbeu sich auf dem Bauch liegend vorwärts / rückwärts / seitwärts bewegen kann, hat er jeden Millimeter seines Schaumgummipuzzleteppichs (Ökotest: gut) aufs Gründlichste mit seiner kleinen Zunge poliert.

***

Manchmal ist es gar erstaunlich, wo ich nach einem kurzen(!!!) Toilettengang a) das Spieltrapez finde und b) den Quietschbeu. Jüngst musste ich ihn laut glucksend unter dem Wohnzimmertisch heraus ziehen. Wie soll das erst werden, wenn er krabbeln kann???

* „Mama, komm schnell und guck wie toll ich mich auf den Bauch gedreht habe und jetzt im Liegestütz hänge. Schnell!!!!!“

** „Ja, is‘ gut jetzt mit Lob. Dreh mich wieder um!“

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Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Von Beruf freiberufliche Autorin und Bloggerin. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
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6 Gedanken zu „Babyalltag-Schnipsel 3

  1. Amélie ist und war schon immer eine kleine Fressmaschine. Sie hat alles, wirklich alles gegessen und ganz am Anfang waren das natürlich die Möhren. Sogar heute noch popelt sie Karotten-Stücken einzeln aus dem Gemüse-Mix/-Pamps, danach Erbsen, dann den Blumenkohl, … :-D

    Und als sie krabbeln konnte und den Rückwärtsgang entdeckt hatte, ist sie versehentlich unter das elterliche Bett gekrabbelt. Ich hab mich ganz schön erschrocken, weil ich sie echt suchen musste u. mir erst die Idee kam, als ich schon in jedes Zimmer der Wohnung geguckt hatte, dass sie evtl. unters Bett gerutscht sein könnte… puh, Schock!

  2. Möhren hat Yannick anfangs auch nicht gemocht und jetzt findet er sie super.
    Er mochte nur Pastinacken….Vieleicht waren die Möhren zu süß.
    Es gibt jetzt auch Tage an denen er den Nachmittagsapfelbrei nicht mag und lieber was „herzhaftes“ mag.

    Das Trapez verwandelt sich bei uns auch mitlerweile zum „Schnuller“. Die runden roten Füßchen passen zwar nicht ganz in den Mund aber zum „Sabberanwerfen“ reicht es aus.
    Ist schon lustig anzusehen wie sehr man Dinge Zweckentfremden kann.
    Ganz toll sind auch Küchengegenstände wie zb das Plastikküchensieb oder ein Fläschchen mit Leinsamen drin(das rasselt so toll)

    LG :-)

  3. Ja, die Auf-den-Bauch-dreh-aber-nicht-zurückckönnen-trotzdem-wollen-darum-um-Hilfe-krächzen-Sache kenne ich auch. Ob sich Katzen zu Babyumdreher dressieren liessen? Noch zeigen sich die Nachbarskatzen diesbezüglich einigermassen ambitionslos…
    Wann haben sie denn mit der Zufütterei begonnen? Ypsilönchen zeigt sich diesbezüglich furchtbar interessiert, aber noch habe ich den Schritt nicht gewagt aus Angst, dass sie dann gar keine Schopperei mehr annimmt.

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