Warum heißt der Quietschbeu nicht …

Mattis?
Weil der Miezmann bei diesem Namen immer an das Großstadtrevier denken musste. Und an Fischbrötchen.

Gero?
Weil der Miezmann dann immer an den Sänger von Oomph! denken musste, der in Wahrheit aber Dero heißt.

Justus?
Weil der Miezmann dann immer an die „Drei Fragezeichen“ (?) denken muss. Außerdem hat mein Bruder ihn für eventuell folgende Söhne „geblockt“.

Jan?
Jan war sehr lange unser Favorit, aber weil Jan in den letzten Jahren so schrecklich häufig geworden ist, kam es dann doch nicht dazu. Mein großer Bruder (43) heißt ebenfalls Jan. Aber dann zwei Jans ins der Familie und dazu fünf Jans im Kindergarten? Neee. Der Quietschebu sollte schon einen EIGENEN Namen bekommen.

Der Quietschbeu bekam zum Schluss den Namen, den ich von Anfang an für ihn wollte. Dafür habe ich aber auch lang und hart kämpfen müssen.

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Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Von Beruf freiberufliche Autorin und Bloggerin. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
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15 Gedanken zu „Warum heißt der Quietschbeu nicht …

  1. Oh, da fällt mir ein, das mit dem Namen wird noch ein Drama…
    Wie lange haben Sie denn gegrübelt, diskutiert, verhandelt? Lässt sich das hochrechnen? Oder gar abkürzen? Wie haben Sie den Miezmann „rumgekriegt“ dem Miezbaby den anfänglich gedachten Namen geben zu können?

  2. Ja, es ist nicht einfach mit der Namenswahl. Offensichtlich sind mein Mann un d ich da auf der gleichen Wellenlänge, denn eine großartige Diskussion gabs nicht um den Namen und beim 2.scheinen wir uns auch schon einig zu sein :-)

  3. ich mag jan auch sehr gerne. unser kleinster hat ein jan vorweg, allerdings ist der zweite der rufname.
    Yann hingegen find ich wieder blöd. hat sowas elitäres oder kevinismus, ach egal, beides gleiche schublade ….

  4. Erstmal: dickes Lob für den sehr unterhaltsamen und informativen Blog!!!

    „Ich hatte einfach zwei gnadenlos gute Argumente. Der dazugehörige Heilige steht für des Mannes Berufsgruppe und für meine Geburtsstadt.“

    Das ist bei uns für den Jungen-Namen ähnlich. :-) Der Erstname (mein absoluter Wunsch) ist ein Schutzheiliger meiner Heimatstadt und meiner Berufsgruppe (hat sich erst nachträglich rausgestelt und passt perfekt als schlagendes Argument), der Zweitname ist Schutzheiliger von der geliebten Studienstadt des werdenden Papas.

    Sollte es ein Mädchen werden, ist es namenstechnisch schwieriger. Bei meinem Favoriten wird als Erstname ein von meinem Grossvater schlechthin für „Mädchen“ geprägter Kosename endlich amtlich, als Zweitname der Zweitname vom werdenden Papa in weiblicher Form (ursprünglich der Name seines einen Grossvaters). Aber die Kombination ist noch nicht „ausdiskutiert“. Ich hoffe drauf, dass ich direkt nach der Geburt den „ich-hatte-all-die-Monate-und-vor-allem-die-letzten-Stunden-die-meiste-Arbeit“-Bonus ausspielen kann. ;-)

    1. Oh, das ist gar kein Problem. Also kein Grund sich zu entschuldigen. Ich möchte nur nicht, dass die Googlefressmaschine dieses Blöggchen auswirft, wenn man nach dem Namen sucht :) Daher hab ichs nachträglich editiert.

    1. Da sieht man mal, wie unterschiedlich das von Region zu Region ist. Dafür kennt außer den Rheinländern niemand den Namen, den der Quietschbeu hat. Meine Oma aus Hessen war ganz entsetzt, weil sie den Namen noch nie zuvor gehört hatte.

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