Glücksmomente

Ich erwähnte ja schon, dass der Quietschbeu aktuell viel Nähe und Zuwendung braucht. Daher ist besonders der Mittagsschlaf aktuell wirklich schwierig. Erst findet er nicht in den Schlaf und dann schreckt er ständig auf und weint bis zu einem Punkt, den ich als Hysterie bezeichnen würde.

Heute dann also einfach mit dem Quietschbeu ins elterliche Bett gelegt, ihn ein bisschen geschuckelt und gesummt und gekuschelt. So wie ich das gemacht habe, als er noch ganz ganz klein war. Meine Arme waren heute das Pucktuch.

Letztendlich schliefen wir beide Arm in Arm zwei Stunden lang tief und fest. Mein Oberarm ist vom Quietschbeukopf völlig durch geschwitzt, aber es wecken mich zwei kleine Patschehändchen und ein zufriedenes Lächeln, das so was wie „Mama, Du bist ja hier!“ sagt. Das ist dann auch so ein sagenumwobener Glücksmoment.

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Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Von Beruf freiberufliche Autorin und Bloggerin. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
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6 Gedanken zu „Glücksmomente

  1. Ich habe den Mittagschlaf mit meinen ein gutes Jahr so gemacht und habe es wirklich genossen, irgendwann wollte er dann von sich aus in sein Bett und nun schlafen wir wieder gemeinsam auf der Couch…

  2. Oh, mein Herz macht gerade einen Sprung.
    Ja, das sind so Momente in denen man ganz genau weiß, warum man weitermachen muss und den Kopf nicht hängenlassen darf. Genau diese Momente norden einen wieder ein. Glück pur. Ich kann es sooo gut verstehen.

  3. Ohja wie ich das kenne, ich lege mich manchmal Abends auch zum Tochterkind zum kuscheln und wache irgendwann mitten in der Nacht auf und wunder mich warum ich nicht in meinem Bett bin.
    Und als sie noch so klein war *seufz*

    Ich wünsche Ihnen jedenfalls noch ganz ganz viele Glücksmomente dieser, ganz besonderen Art :)

    1. Bei uns das Zauberwort: Hörbücher. DAs Tochterkind darf ein Hörbuch hören (oder auch zwei ) und muß ein bissl ruhen, die Mama darf mit dem Babymann eine Stunde zusammen kuscheln und schlafen. Soooo schön!

      LG Kathi

  4. Genau so lege ich unsere Kleine derzeit auch immer zu Bett (viermal am Tag) – in meiner Armbeuge, beide Händchen haltend. Und es dauert keine drei Minuten, da ist die Maus im Tiefschlaf. Sooo falsch kann das also gar nicht sein, denk ich mir. :-)

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