Bis einer heult! • Spielgruppen und Hebammen
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29. Januar 2010 | Pia Drießen

Spielgruppen und Hebammen

Lange nichts mehr aus der Babyspielgruppe berichtet, was aber auch daran liegt, dass es wenig zu berichten gibt. Alle, bis auf B. und den Quietschbeu, krabbeln inzwischen. Die kleine H. ist heute auf den Tag genau 10 Monate alt und läuft schon.

Wir gehen in die letzte Verlängerung der Spielgruppe, denn nach dem ersten Lebensjahr der Kids hört das Angebot auf. Weil wir uns alle so gut verstehen, überzieht Ulla ein wenig und wir werden Mitte April die letzte gemeinsame Stunde haben. Dann sind alle, bis auf B. und der Quietschbeu, bereits ein Jahr alt.

Aktuell überlege ich, wie ich es wohl anstelle, mit Minimiez ebenfalls diese Spielgruppe zu besuchen. Der Quietschbeu müsste in dieser Zeit ja fremdbetreut werden, allerdings haben wir niemanden in unmittelbarer Nähe, der ihn mal für 2 Stündchen nehmen könnte. Jedenfalls niemanden, dem ich das zutraue oder „zumuten möchte“. Er ist ja doch recht eigen, der gute Quietschbeu.

Das Thema Hebamme ist auch ein ziemlich trauriges. Ich habe definitiv zu lange gewartet und nun haben alle Beleghebammen schon alle freien Plätze vergeben. Auf der anderen Seite habe ich die erste Geburt auch mit vier Hebammen gemeistert und war eigentlich um den frischen Wind froh, den jede Einzelne mit brachte.

Heute, auf dem Weg zur Babyspielgruppe (findet auf der Geburtsstation statt, auf der der Quietschbeu geboren wurde) begegneten wir auch der einen Hebamme, die eigentlich die entscheidendste war. Sie war die ganze Nacht bei mir, sprach mir Mut zu, streichelte mich und war so unglaublich herzlich. Da es mir zu diesem Zeitpunkt schon alles andere als gut ging, habe ich ihren Namen vergessen, was mir unheimlich leid tut. Seit der Geburt habe ich sie auch nicht mehr gesehen, denn eigentlich hatte sie bereits Schichtende, blieb dennoch bis der Quietschbeu da war und verschwand dann aber still und heimlich … ihr glaubt mir nicht, wie gerührt ich war, als sie mich heute, knappe 9 Monate später, dennoch erkennt, in den Arm nimmt und mich fragt, wie es uns geht. Solche Momente zeigen mir, dass ich es vielleicht doch einfach auf mich zukommen lassen sollte. Ich habe in diesem Krankenhaus und während der vielen Untersuchungen vor der Geburt und während der Geburt nicht eine unfreundliche Hebamme kennen gelernt. Wieso sollte das beim zweiten Kind anders werden?

Also doch „nur“ eine Nachsorgehebamme. Da habe ich auch schon eine bestimmte im Auge (und es nicht dieselbe, wie beim ersten Mal).

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Über den Autor:
Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Von Beruf freiberufliche Autorin und Bloggerin. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
    
  1. Anja / Jan 29 2010

    In unserer Krabbelgruppe waren Geschwisterkinder immer herzlich willkommen. Vielleicht kannst Du den Quietschbeu ja einfach mitnehmen wenn Du mit Minimiez in die Krabbelgruppe gehst?

    Für die Hebamme sind alle Daumen gedrückt!

    Lieben Gruß,
    Anja

  2. blogmattern / Jan 30 2010

    Hallo, schau doch mal in meinem Blog vorbei, ich hab da was für Dich :-)
    Wünsche Euch ein schönes und erholsames WE, lg Katja

  3. BabyDreamers / Feb 1 2010

    Ich wünsche Dir viel Erfolg ber der Suche nach „deiner“ Hebamme!
    Eine gute Hebamme ist Gold wert und es kann sich eine lange Freundschaft daraus entwickeln. Allerdings muss auch die Chemie passen und man kann nicht „irgendjemanden“ nehmen…
    Es wird sich schon noch das Richtige ergeben…
    *daumendrück*
    LG

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