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8 Kommentare

  1. Selbst mein Mutterherz hat jetzt Tränen in den Augen. Als Mutter möchten man, dass das eigene Kind von allen akzeptiert und gemocht wird. Und wenn nicht, dann tut uns das mehr weh als den Kindern.

  2. baghira

    Oh, das Mutterherz kann ich gut verstehen. Mein Sohn ist etwas älter und mir blutet auch das Herz, wenn er jemandem so lieb etwas anreichen will und ignoriert wird. Aber er steckt das auch gut weg. Und ich gebe zu, dass ich manchmal interveniere und sage: Schau mal, er will dir den Klotz reichen! Nimm ihn mal…

  3. Huch. Die Reaktion der anderen Mutter kann ich nicht nachvollziehen. Sie saß da und sagte „Kann sein das er sich gleich wehrt wenn ihr Sohn das nochmal macht?“
    Ich glaube da wäre mir erstmal alles ausm Gesicht gefallen.

    Ihr Mutterherz macht das schon richtig! Und die Gedanken kann ich sogar als Nichtmutter nachvollziehen.

  4. Ich würd mir da ehrlich gesagt nicht viel Kopf drum machen! Die Kids halten mehr aus, als man denkt und oft kommt es einem selber schlimmer vor, als es in Wahrheit ist. Wenn der kleine Herr Minimiez da ist, wird auch er des öfteren vom großen Bruder enttäuscht werden, das ist komplett normal und damit wird er leben können. Udn auch umgekehrt wir der Quietschbeu so manchen „Schlag“ einstecken müssen vom kleinen Bruder. Das Schöne dran: das ist genau das, was Kinder mit Geschwistern meist „lebenstauglicher“ macht, als Einzelkinder, denen jeder Wunsch von den Augen abgelesen wird – sie müssen (und können!) Frustrationen einstecken. Think positive!

  5. Oh, daran kann ich mich auch noch gut erinnern.

    Aber ich glaube, Kinder haben in dem Altern noch gar nicht das Gefühl, ignoriert / abgelehnt zu werden – sie kennen diese Gefühle und die Folgen noch gar nicht. (also – im Normalfall… :-) )
    Bzw. fehlt da auch einfach noch die Selbstreflexion, die solche Schlüsse wie „Die spielen nicht mit mir, weil sie mich nicht mögen“ ermöglichen würde.
    Und so ist es ja auch gar nicht – die Kinder haben sich halt nicht für ihn interessiert, weil er noch zu klein ist. Welcher Drei- oder Vierjährige mag schon gern mit einem „Baby“ spielen? ;o)

    Dieses Ziepen im Mamaherz ist wohl oft eher die eigene Angst – man selbst kennt schließlich dieses doofe Gefühl der Ablehnung.

    Die Reaktion der anderen Mutter finde ich aber auch äußerst heftig – frei nach dem Motto „Mein Kind wird ihres gleich hauen und vermutlich werde ich nichts dagegen tun.“ – Ööööhm?
    Tz!

  6. Ich muss mal zu einem anderen Thema schreiben. Ich habe heute einen Urbia- Newsletter bekommen und da gehts um Mütter- Blogs und da wird Mama Miez erwähnt! Herzlichen Glückwunsch! Ein richtiger Star! Da bin ich etwas neidisch.

  7. Lalobe

    Hm. Die Reaktion der anderen Mutter IST natürlich erstmal befremdlich und dass man erstmal baff ist und Ihr Mutterherz blutet verstehe ich auch gut. Ich hätte mich aber mehr über den Umstand geärgert, dass die größeren Kinder dem Quiezbeu ohne zu fragen die Spielzeugkiste wegziehen. (War eigentlich noch mehr Spielzeug vorhanden und spielte der Quiezbeu in dem Moment mit der Kiste?) Zur Ansage der anderen Mutter könnte ich mir auch denken, dass es eine ernstgemeinte Warnung war, ohne dass es heißen muss, dass sie die Reaktion ihres Kindes unbedingt gutheißen würde. Wahrscheinlich reagiert ihr Dreijähriger auch noch nicht besonders reflektiert, wenn ihm ein Baby dauernd den Turm umwirft, egal, ob das derzeit das Lieblingsspiel des Babys ist oder nicht. Das größere Kind sieht nur: der macht immer kaputt was ich baue, es kriegt eine Wut, sagt dann aber nicht „Du, ich finde das nicht so gut, wenn du dauernd meinen Turm umhaust!“ sondern schubst „den Zerstörer“ wahrscheinlich erstmal weg. Drei- oder Vierjährige spielen auch nicht mit Babys, wenn sie das nicht gewohnt sind. Und Bauklötzchen anreichen ist nunmal nicht besonders spannend für Dreijährige (Seien wir ehrlich, das ist es eigentlich für niemanden, höchstens für die liebenden Babyeltern *g*).
    Wie reagiert man in einer solchen Situation? Da gibt es sicher 100 Möglichkeiten. Hätten Sie den Quiezbeu schützend auf den Schoß genommen, hätte er wahrscheinlich protestiert, denn für ihn war es dort am Boden ja sicher spannend. Ich würde das Baby wahrscheinlich mit einem anderen Spiel ablenken und wenn es das aber partout nicht will, genau beobachten um rechtzeitig eingreifen zu können.

  8. Schluck nicht immer soviel runter, sage deine Meinung … besonders an jene, die du wahrscheinlich nie wieder treffen wirst!
    und entschuldigen würde ich mich auch nicht für das Verhalten vom QB
    er hat ja nichts falsch gemacht und Erklärungen/Rechtfertigungen braucht man auch keine abzugeben [weil es zZ sein Spiel ist]

    ihr seid beide Mütter und jede sollte zumindest noch im Hinterkopf haben, wie es am Anfang bei einem selber war und wie es bei der anderen vllt sein kann [oder ist da meine Erwartungshaltung grad viel zu hoch angesetzt?]

    weiterhin alles Liebe und viel Kraft und überhaupt!

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