Bis einer heult! • haarig
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13. Dezember 2010 | Pia Drießen

haarig

Was ich ganz vergas zu berichten: der Quietschbeu hat die Haare ab. Am vergangenen Freitag war der Miezmann bei unserem Haus und Hof-Frisör. Wir machten kurzerhand einen Familienausflug daraus und wo wir schon mal da waren … Ich muss das zurück nehmen, das mit der Zappeligkeit des Quietschbeus. Der Frisör berichtet, er habe einen kleinen Kunden, den würde die Mutter immer schlafend reinbringen und beim Schneiden auf dem Arm behalten. Der Quietschbeu hingegen sitzt auf dem großen Frisörstuhl, für den es extra eine Kindererhöhung gibt, bewundert den Elefanten auf seinem Kittel und beobachtet durch den Spiegel alles um ihn herum ganz genau. Dann und wann dreht er sich abrupt nach links oder rechts, einfach um zu gucken, was es da zu sehen gibt. Meist war ich es, denn ich sabbelte in meiner gewohnten Art fröhlich vor mich hin, bis der Frisör irgendwann sagt, ich solle jetzt einfach mal still sein. Tatsächlich saß der Quietschbeu von da an noch stiller und ruhiger und beobachtete das Treiben des Frisörs durch den Spiegel. Nun haben wir also einen kleinen Lauselümmel mit passender Lausellümmenfrisur. Er sieht gleich wieder viel älter aus und die Frisur passt wie Arsch auf Eimer zu ihm (Fotos folgen sicher).

Im Übrigen hat der kleine Herr Löwenmaul inzwischen auch eine beachtliche Matte bekommen. Nur wenige Strähnchen sind noch von Geburt geblieben. Die sind inzwischen um die 10 Zentimeter lang (und ich neige dazu, sie bald abzuschneiden). Sein neues und hoffentlich bleibendes Flauschefell ist um die 2 Zentimeter lang und dunkelbraun. Er sieht damit ein bisschen wie Metti, der Ingel aus der Hörzu, aus.

Davon, dass ich selber auch mal wieder dringend zum Frisör müsste … davon will ich gar nicht erst anfangen.

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Über den Autor:
Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Von Beruf freiberufliche Autorin und Bloggerin. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
    
  1. Schussel / Dez 13 2010

    Ich habe dem Knirps einmal die Haare mit der Schere geschnitten, das war… herausfordernd. Kurz darauf haben wir sowieso eine Schneidemaschine für den Mann gekauft, damit klappt das auch beim Knirps prima! Wir haben extra eine mit langen Haarlängen genommen, bis 4 cm, ich schneide sie derzeit auf 3,5 cm etwa und der Knirps ist hochgradig begeistert davon, sich mit der „masine“ die Haare schnippeln zu lassen :)

    Bin gespannt auf die Fotos. Richtig kurz jetzt?

  2. Thia / Dez 13 2010

    Männe hat mir zum Nikolaus einen Wohlfühlfriseurbesuch geschenkt, wann ich den allerdings einschieben soll, weiß ich noch nicht 8)
    Auf die Fotos freue ich mich (und muss endlich mal die Mail wegen des neuen Passworts schreiben *ups*)

  3. Tina / Dez 13 2010

    10 cm???????????? Is ja irre… mein Bub hat nach wie vor nur kurze Stummelhaare (blond) obwohl bei der Geburt mit Wahnsinnsmähne (dunkel) ausgestattet und zwischenzeitlich mal so richtig bowlingkugelmäßig kahl…

  4. Mama Miez / Dez 13 2010

    Schussel: na ja, „richtig“ kurz ist relativ. Für ihn ist das sehr kurz. Der Frisör weigerte sich kürzer zu schneiden, da der Quietschbeu ja noch kein richtig dichtes Unterhaar hat und er meinte, das sähe dann ziemlich dumm aus, wenn der Ansatz so hoch säße. Ich hab ihm das geglaubt, denn ich vertrau diesem Frisör schon ziemlich lange ;)

  5. Herr H. / Dez 13 2010

    Metti, der Igel? Da kommt wohl ein wenig der Kölner an sich durch… Mettigel gab’s in der Hörzu nie, dafür aber „Mecki“.

    • Mama Miez / Dez 13 2010

      Herr H.: wissen Sie, wegen dem Miezmann haben wir keine Hörzu mehr, sondern son dickes Digitan Tv Buch. Da ist der nicht drin, der Igel. Aber ja, Sie haben Recht. Mettigel. Hihihi. [Hunger, jetzt].

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