Bis einer heult! • Das war 2010 bei Familie Miez
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31. Dezember 2010 | Pia Drießen

Das war 2010 bei Familie Miez

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?
8 Punkte. Auf der einen Seite war da die Geburt des Löwenmäulchens, auf der anderen Seite die lange Abwesenheit des Miezmannes, die mich im Nachhinein doch mehr mitgenommen hat, als ich zuerst selber erkennen wollte.

2. Zugenommen oder abgenommen?
In der ersten Jahreshälfte auf Grund der Schwangerschaft 22 Kilogramm zugenommen.

In der zweiten Jahreshälfte 28 Kilogramm abgenommen.
Unterm Strich bin ich noch 2 Kilogramm vom vor-Schwangerschaft-eins-Gewicht entfernt. Yeah!

3. Haare länger oder kürzer?
Kürzer. Und diesmal deutlich. Ende des Jahres habe ich endlich den Mut aufgebracht, ging zum Frisör und ließ mir die langen Haare (Schulterblätterlang) auf Kinnlänge stutzen. Nun habe ich wieder sowas wie eine Frisur. Alles in allem ein wichtiger Schritt im Selbstbewusstsein-nach-Schwangerschaft-Findungsprozess.

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Gleichbleibend weitsichtig.

5. Mehr Kohle oder weniger?
Gleichbleibend, denke ich. Mehr Geld, aber auch mehr Ausgaben.

6. Besseren Job oder schlechteren?
Besser. Nun bin ich nicht mehr „nur“ Mutter und Hausfrau, sondern nebenbei auch noch Einzelunternehmerin, die sich Arbeit und Zeit wunderbar zuhause selber einteilen kann. Schön wäre, davon nun auch bald leben zu können. Aber dann muss ich tatsächlich noch ein bisschen mehr Gas geben! Eventuell bewerbe ich mich aber Anfang des Jahres bei einem ortansässigen Arbeitgeber, dessen Firmenprofil perfekt auf mein Jobprofil passt. Ich schwanke da noch, weil meine aktuelle „Lebensplanung“ eigentlich etwas anderes vorsieht. Aber es reizt mich halt schon irgendwie.

7. Mehr ausgegeben oder weniger?
Weniger, da die großen Anschaffungen ja bereits im Vorjahr für den Quietschbei getätigt wurden. Das Löwenmäulchen bekam ja gerade mal ein eigenes Bett und zu Weihnachten einen eigenen Tripp Trapp. Die teuerste Anschaffung war das neue Auto, da in unseren alten Kombi keine drei Kindersitze nebeneinander passten.

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?
Die Erkenntnis, dass ich über mich hinauswachsen kann, wenn ich muss.

9. Mehr bewegt oder weniger?
Eindeutig mehr bewegt, da der Quietschbeu inzwischen in einem atemberaubenden Tempo unterwegs ist. Außerdem viele Dinge zu Fuß erledigt und durch ein zusätzliches Stockwerk nun auch zusätzliches Treppenstufen im Alltag.

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
Anfang des Jahres hatten der Quietschbeu und ich eine sehr fiese Magen-Darm-Grippe, bei der ich mich zum ersten Mal im Leben unsagbar hilflos fühlte.

Ende des Jahres diese Steißbeinluxationssache. Aber die sitze ich noch aus. Sitze. Mihihi. Wortspiel.

11. Davon war für Dich die Schlimmste?
Das Gefühl der Hilflosigkeit während der Magen-Darm-Sache. Nicht mal mein eigenes Kind konnte ich heben. Fürchterlich!

12. Der hirnrissigste Plan?
Ganz alleine einen Umzug zu organisieren, einen kompletten Hausstand zu entrümpeln und dabei noch gut aussehen. Hat zwar geklappt, aber das mache ich dennoch nie wieder!

13. Die gefährlichste Unternehmung?
Die Rückfahrt aus dem Herbsturlaub. Ich fuhr spät abends mit beiden Kindern alleine im Auto los. Beide schrien gut die Hälfte der dreistündigen Fahrt. Ich war todmüde und fürchterlich unkonzentriert, dachte aber immer nur: „Du kannst nicht anhalten, fahr weiter, Du musst nach Hause!“

14. Die teuerste Anschaffung?
Definitiv das neue Auto.

15. Das leckerste Essen?
Selbstgekochte Rindsrouladen, kurz vor der Abreise des Mannes. Die sind mir aber auch sowas von gut gelungen!

16. Das beeindruckendste Buch?
Die Jahreszeiten-Wimmelbücher vom Quietschbeu. Sagt einiges über meine derzeitige intellektuelle Verfassung aus, hm?

17. Der ergreifendste Film?
Das Staffelfinale von Grey’s Anatomy 5 und 6.

18. Die beste CD?
Das neue Helden-Album. Ja.

19. Das schönste Konzert?
Kein Konzert für dieses Jahr zu verbuchen.

20. Die meiste Zeit verbracht mit?
Dem Quietschbeu und dem Löwenmäulchen.

21. Die schönste Zeit verbracht mit?
Dem Quietschbeu, dem Löwenmäulchen, dem Miezmann, der Schwesterfamilie und der Herzfreundin.

22. Zum ersten Mal getan?
Am Flughafen geweint.

23. Nach langer Zeit wieder getan?
Umgezogen. Wobei das mit der „langen Zeit“ auch relativ ist.

Einen runden Geburtstag gefeiert.

24. Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?

  • Die 10 Wochen Strohwitwendasein
  • Den Nachbarn
  • Hormonschwankungen (Eifersucht, Verlustangst, Panikattacken) – so vom letzten und vorletzten Jahr übernommen

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Dem Namen vom Löwenmäulchen. Und ich konnte mich durchsetzen!

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Vermutlich die handgeschriebenen Briefe, die ich dem Miezmann während seiner Abwesenheit schickte.

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Materiell: Das Paket zur Geburt des Löwenmäulchens von dem verrückten Haufen bloggender Müttern da draußen.

Emotional: Als der Quietschbeu das Löwenmäulchen das erste Mal „Sasa“ nannte und ihm dabei  den Kopf streichelte. In diesem Moment fühlte ich mich sehr beschenkt.

28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
„Trink Deinen Kaffee aus. Die Maschine ist gelandet. Er ist schon am Boden!“

(mein Bruder am Telefon, als ich am Flughafen auf die Rückkehr des Miezmannes wartete).

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Dieses Jahr war ich nicht gut in gesprochenen Worten. Dafür habe ich sehr viele geschrieben. Letztendlich tut es mir jetzt leid. Ich hätte viele dieser Dinge vielleicht doch persönlich sagen sollen …

30. Dein Wort des Jahres?
Brüder

31. Dein Unwort des Jahres?
Strohwitwe

32. Dein(e) Lieblingsblog(s) des Jahres?
Ich habe keine Lieblings-Blogs. Dem einen Verfasser fühle ich mich manchmal näher, dem anderen ferner. Manche Blogs müssen nach Jahren aus meinem Reader weichen, andere finden den Weg hinein. Aber ich klassifiziere nicht mehr.

Und die Handvoll Damen, die nicht nur in meinem FeedReader, sondern auch in meinem Herzen sind, haben mit „Lieblingsblogs“ nichts zu tun. Das geht weit über diesen Begriff hinaus.

33. Zum Vergleich: Verlinke Deine Rückblicke der vorigen Jahre!
2008 | 2009

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Über den Autor:
Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Von Beruf freiberufliche Autorin und Bloggerin. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
    
  1. Christine / Dez 31 2010

    Wunderschöner Jahresrückblick!! :-) Und ein aufregendes Jahr, würde ich sagen…
    Was mich stutzig machte, waren die drei Kindersitze nebeneinander im Auto…? Brauchen Sie die schon oder ist das wegen der Zukunftsplanung?
    Liebe Grüße und einen guten Rutsch!! :-)

    • Mama Miez / Dez 31 2010

      Die Miezmanntochter braucht noch einen Sitz Klasse 3. Und natürlich mit Blick auf die Zukunft.

  2. Anja / Dez 31 2010

    Liebe Miez Mama !
    Einen guten Rutsch für Sie alle. Im letzten halben Jahr haben Sie mir viel Freude gebracht.
    Ganz liebe Grüße
    Anja

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