Bis einer heult! • Merkwürdige Träume XIII
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24. März 2011 | Pia Drießen

Merkwürdige Träume XIII

Vorgestern, als ich nach einem langen Schwimmbadvormittag mit den Jungs nach Hause kam, hatte ich einen Zettel im Briefkasten. „War hier!“ stand da und noch ein bisschen mehr. Ich lachte laut.

Die Zeilen waren von einem Freund geschrieben, den wir vor 7 Jahren im Internet kennenlernten und der sogar unser Trauzeuge wurde. In den letzten Jahren war auf Grund seines Jobs, der räumlichen Distanz und einem gemeinsamen Projekt, dass uns die letzten Nerven raubte und aus dem er nachvollziehbarer Weise irgendwann ausstieg, der Kontakt eingeschlafen. Zuletzt sahen wir uns, da war der große Beebie frisch geboren. Das ist fast 2 Jahre her.

Und dann hat man plötzlich einen Zettel im Briefkasten. Keine E-Mail oder eine SMS. Einen Zettel aus Papier. Ich rief sofort die darauf stehende Nummer an und wir telefonierten über eine Stunde.

„Schon lustig, dass sich Menschen, die nahezu ausschließlich über das Internet kommuniziert haben, sich Zettel in den Briefkasten stecken“, sagte er. Wir haben gelacht und ich war ernsthaft sehr traurig, dass ich seinen Spontanbesuch verpasst habe.

Heute Nacht habe ich von ihm geträumt. Er spielte mit unseren Jungs im Garten. Das fühlte sich ganz wunderbar und vor allem sehr vertraut an.

Wir vermissen Dich.

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Über den Autor:
Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Von Beruf freiberufliche Autorin und Bloggerin. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
    
  1. Papa Bodehase / Mrz 24 2011

    Sehr lieb geschrieben. Muss ein netter Mensch sein. :-)

  2. die_schottin / Mrz 24 2011

    Das sind die wahren Freundschaften. Wenn man sich ewig nicht sieht und sich trotzdem so vertraut ist. Ein großes Hach!

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