Bis einer heult! • Mit dem Zweiten wird man ruhiger. Isso.
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27. März 2011 | Pia Drießen

Mit dem Zweiten wird man ruhiger. Isso.

Den Quietschbeu hätten wir damals, als er so alt war, wie das Löwenmäulchen jetzt, niemals morgens alleine spielen lassen. Allerdings haben sich auch die Rahmenbedingungen geändert. Wir haben jetzt eine reine Schlafebene, die durch Treppenschutzgitter gesichert ist. Alle Türen stehen offen und die Kinder können sich selbstständig von einem Raum in den anderen bewegen. Obwohl sie ein großes Spielzimmer haben, ist der erste Weg immer der ins Badezimmer, wo das Löwenmäulchen das Badewannenspielzeug ausräumt und der Quietschbeu mit der Waage spielt, weil die wir ein Computerspielt piept, wenn man darauf rum drückt.

Ab und an kommen beide Jungs wieder ins Schlafzimmer. Der Quietschbeu kuschelt sich dann kurz an uns und wuselt weiter, während das Löwenmäulchen laut kreischend vorm Bett kniet, in das er alleine noch nicht rein kommt. Wenn man ihn dann hochgehoben hat walz er ohne Rücksicht auf Verluste über einen drüber, um zu seinem Bruder zu gelangen.

Oft erwischt man sie auch, wie sie gemeinsam über einem Spielzeug hocken. Das Löwenmäulchen kann dem Quietschbeu ewig beim Puzzeln zugucken. Oder sie schauen zusammen Bilderbücher an. Oder sie ringen um ein Stofftier. Aber eigentlich sind sie immer zusammen unterwegs und vor Ort. Scheißelkram zum Quadrat also.

Den Quietschbeu, jedenfalls, hätten wir damals nie morgens alleine durchs Haus wuseln lassen. Aber wenn man es genau nimmt, ist das Löwenmäulchen ja auch gar nicht alleine.

Wir kuschelten noch 30 Minuten wach im Bett, bevor wir dann um 8 Uhr neuer Zeit aufstanden. Die Kinder waren sich also nicht gänzlich selbst überlassen.

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Über den Autor:
Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Von Beruf freiberufliche Autorin und Bloggerin. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
    
  1. Barbara / Mrz 27 2011

    Hier ist es ähnlich, auch wenn der Große schon 3,5 Jahre alt ist. Dafür sind wir dabei, ihm ein klein wenig die Freiräume zu geben, sprich er darf „alleine“ in den Garten – alle Fenster stehen sperrangelweit offen, alle 5 Minuten tappt jemand hinunter und das Gartentor ist abgeschlossen, damit er nicht aus Versehen hinüber zum Kindergartenkamerad ( 6 Jahre) läuft…

  2. Katha / Mrz 27 2011

    Jep, genauso hier!
    Ich bleibe morgens auch liegen, wenn meine beiden großen sogar unten spielen. Natürlich nicht ewig- auch schon in kurzer Zeit kann unglaublich viel Unsinn angestellt werden, und der Gedanke macht mich ganz nervös ;-) Und draußen spielen darf die Tochter mit ihren drei Jahren sowieso schon alleine (die kindermordenden Teiche haben wir direkt nach dem Hauskauf trockengelegt…!), der große schon lange… Abhauen aus dem Garten geht nicht…

  3. Tina Pappnase / Mrz 27 2011

    Oh hier klappt das „alleine spielen“ morgens MANCHMAL ganz gut.

    Wir haben ja nun das Bett abgebaut und ein Matratzenlager und da kann die Apfelina ungestört durchs Schlafzimmer toben. Weiter weg würde sie ja niiiieeemals gehen. Bis jetzt. ;-)

    Gestern z.Bsp. wackelte sie von der Matratze runter (immer noch schwierig und mit Kopfüberstürzen verbunden, das Rückwärtsabsteigen üben wir noch, sind ja doch ein paar Zentimeter Stolperfalle) umrundete das Bett um sich neben dem Apfelina-Papa nieder zu lassen und seine Leselampe auf- und zu zu klappen. Minutenlang.

    Dann zieht sie sich mal am Wäscheständer hoch und kommt dann wieder kurz zu mir schmusen. Ein paar Minuten geht das ganz gut. Dann wird meist die Windel lautstark gefüllt und danach müssen wir in die Püppi-Area zum Spielen ins Wohnzimmer. Bett ist dann zu langweilig.

    Oha, mit zweien wird das lustig *drauffreu*

    LG

  4. Schussel / Mrz 27 2011

    Oh, der Knirps hätte immer gedurft – aber getan hat er das nur ein oder zwei mal, dass er tatsächlich abgekrabbelt ist und ein bisschen im Wohnzimmer gespielt oder in Bilderbüchern geblättert hat. Ansonsten ist er morgens eher der Kuschelmensch und wartet, bis wir mitkommen – ist ja auch langweilig, so ganz alleine. Da sind Geschwister natürlich praktisch :) Vor allem deswegen wohl fängt er auch tagsüber erst seit etwa einem halben Jahr an, wirklich alleine im Garten oder in einem Zimmer zu spielen. Wenn er so richtig versinkt, dann geht es.
    (und klar, wir haben keine Treppe, und damals konnte er die Haustüre noch nicht öffnen, während er jetzt eigentlich alleine nicht allzuviel anrichtet…)

  5. jo / Mrz 28 2011

    Und mit dem 3. kann man dann wirklich schon mal genüsslich ein Stündchen weiterschlafen ;-) Wenigstens wenn die Kleinste schon 2 ist. Die grossen Geschwister passen schon ganz gut auf die grösseren Gefahren auf (Fenster, Haustür, Herd…usw) und Erna ist generell eine ziemlich brave und kommt nicht auf die Hälfte der dummen Gedanken ihres Bruders (bei uns hat sich das wirklich bewahrheitet, dass Jungs mehr Flausen im Kopf haben…). Was natürlich nicht davor schützt, dass allegemeines Chaos herrscht, wenn ich dann „endlich“ gegen 8:30Uhr aufstehe. (Gefrühstückt haben sie dann auch meist schon irgendwas greifbares… )

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