Bis einer heult! • "Mama, aabeit?!" - "Ja, mein Sohn!"
Skip to content
4. Juli 2011 | Pia Drießen

„Mama, aabeit?!“ – „Ja, mein Sohn!“

Ich bin wieder hier, angekommen, im Agenturalltag.

Heute ist mein erster richtiger und hoch-offizieller Arbeitstag. Von heute an werde ich jeden Tag an meinem Schreibtisch sitzen, der Kollegentastatur beim Klappern zuhören, viel Kaffee aus einem lauten, krachenden und knackenden Kaffeeautomaten trinken und mich jeden Tag ein bisschen mehr daran gewöhnen, mich am Telefon wieder mit meinen Nachnamen plus Agenturnamen, statt einem knappen „Hallo?“ zu melden (was ich eigentlich nie mache. Also unverbindlich und kurz „Hallo?“ sagen. Finde ich nämlich grottenunhöflich!).

Yeah!

Print Friendly
Über den Autor:
Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Von Beruf freiberufliche Autorin und Bloggerin. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
    
  1. die_schottin / Jul 4 2011

    Na dann mal nen guten Start!

  2. bastian / Jul 4 2011

    Viel Vergnügen beim Herumfleißen.

    Mein Vater brachte mir bei, mich am Telefon NICHT mit dem Namen zu melden, weil die Anrufer wissen sollten, wen sie sprechen wollen. Vielleicht war es eine Form von Datenschutzwunsch oder so, aber ich finde es bis heute – außer natürlich in Firmen – eher befremdlich, wenn man sich mit Namen meldet.
    Glücklicherdings gibt es ja Rufnummernübertragung, die oftmals dafür sorgt, dass man auf den Gesprächspartner vorbereitet ist und eine passende Begrüßung äußern kann.
    [Ein Freund von mir mag übrigens die Rufnummernübertragung nicht, weil sie ihm den Überraschungsmoment raubt, in dem er zu hören glaubt, ob sich der Angerufene freut oder nicht.]

    • Pia / Jul 4 2011

      Aber mal ganz ehrlich: man kann sich auch verwählen und aus eben diesem Grund, weil mich mein Gegenüber nicht sieht, sage ich meinen Namen.

      • bastian / Jul 4 2011

        Dass meine Argumentation Schwächen hat, bestreite ich nicht. :)

  3. rebhuhn / Jul 4 2011

    noch ein nicht nachgefragter tipp ;)
    erst agenturnamen, dann eigener – dann wird er besser vom ‚gegenüber‘ aufgenommen.

  4. Mia / Jul 4 2011

    Mir wurde ebenfalls beigebracht, mich nicht mit Namen zu melden, zumindest nicht solang die Rufnummer keine bekannte ist. Wegen der Werbeanrufe und ähnlichem. Und, der zweite Grund der für mich zum Hauptgrund wurde: meine Mutter hat einen anderen Nachnamen als der Rest der Familie. Wenn wir uns also mit Namen gemeldet haben, war die Reaktion oft „Oh, Entschuldigung, da habe ich mich wohl verwählt.“ und man musste das ganze hastig aufklären, bevor der andere auflegt. Wenn man sich nur mit einem freundlichen „Hallo?“ meldete, passierte das nicht ;)

    Viel Spaß beim Arbeiten, und ich finde es übrigens wirklich toll, wieder öfter was von dir zu lesen, denn meist schweigend verfolge ich den Blog schon recht lange. Kam als freudige Überraschung ;)

  5. Gomez / Jul 4 2011

    Telefonieren ist unhöflich. Man stört in jedem Fall den anrufenden.

    https://www.nytimes.com/2011/03/20/fashion/20Cultural.html?_r=1

  6. Legolas / Jul 4 2011

    Ich melde mich auch grundsätzlich nie mit Namen. Wer mich anruft, weiss wer ich bin. Wenn er sich verwählt hat, soll er gefälligst so höflich sein sich erstmal vorzustellen. Schliesslich habe nicht ich ihn von Gott-Weiss-Was abgehalten sondern er mich.

    Ich hatte schon einige Telefonate, die in etwa so abgelaufen sind:
    Ich „Ja bitte?“
    Anrufer „Äääh, wer ist da?“
    Ich „Wer will das wissen?“
    Anrufer „Ja wer ist denn da?“
    Ich „Sie haben mich doch angerufen. Wenn Sie nicht wissen wer ich bin, haben Sie sich entweder verwählt oder Sie wollen mir irgendeinen Mist andrehen den ich nicht brauche“
    Anrufer “ ….“ *klick*

Leave a Comment