Bis einer heult! • ganz normal
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7. Juli 2011 | Pia Drießen

ganz normal

Meine Kinder lachen nicht den ganzen Tag. Ich bin nicht den ganzen Tag ausgeglichen und wunderschön. Der Miezmann ist nicht den ganzen Tag bester Laune und topfit. Wir sind ganz normal. Mal mehr und mal weniger. Oft sind wir auch spießig, kleinbürgerlich. Manchmal verrückt und spontan. Wir sind ganz normal.

Ich erhielt gestern Abend eine E-Mail von einer Leserin, die sich für mein Blog bedankte. Sie schrieb inhaltlich, dass sie es ganz wundervoll fände, dass ich so positiv und herzlich schreiben würde. Die Familie Miez wäre eine, die man unheimlich gerne mal in echt treffen würde.

Vor drei Tagen kommentierte jemand in einem anderen Blog einen Beitrag von mir mit den Worten, wir wären „für jeden in Bloggersdorf das leuchtende Beispiel dafür, wie toll es laufen kann“. Auf der einen Seite hat mich das gerührt, auf der anderen aber auch sehr betroffen. Ich glaube nämlich tatsächlich, dass durch meine Art zu schreiben und auch durch die Dinge, die ich schreibe, ein falsches Bild von der Familie Miez entsteht. Wir sind nicht perfekt. Wir streiten auch. Manchmal über die unnötigsten Dinge. Wir lassen den Quietschbeu fast täglich ein Youtube-Filmchen auf dem Smartphone sehen, er isst eigentlich täglich mindestens eine Süßigkeit, liebt den Kinderfruchtjoghurt von Aldi und trinkt Orangensaft. Ich werde laut, wenn meine Nerven dünn sind und meine Kinder meine Aufforderungen und Verboten mit aller, ihnen gegebenen, Resistenz ignorieren. Ich nehme Einfluss, indem ich Ihnen Dinge wegnehme oder vorenthalte, die ich selber nicht mag. Zum Beispiel Winnie Puh Artikel. Eben weil ich den Bären abgrundtief doof finde!

Ich bin nicht immer entspannt. Die Kinder sind nicht immer entspannt. Der Quietschbeu trotz den einen Tag so stark, dass man ihn liebend gern verleihen würde und am nächsten Tag ist er ein Engel, ganz zauberhaft und liebenswürdig. Das Löwenmäulchen kann seinen Unmut wahnsinnig schrill und laut zum Ausdruck bringen. Dann möchte ich reißausnehmen.

Manchmal würde ich Dir Jungs gerne beide ein paar Stunden abgeben und mich einfach nur hinlegen. Ja, auch Frau Miez ist sehr müde. Ich habe seit über 2 Jahren nicht länger als 5 Stunden am Stück geschlafen. Wenn überhaupt.

Der Quietschbeu wird ab und an nachts von Ängsten geplagt. Dann liege ich mit ihm im Spielzimmer in der Kuschelecke, streichle ihn und warte, dass er mir sagt, ich solle ihn wieder in sein Bett bringen. Das Löwenmäulchen ist nachts noch oft so unglaublich unruhig, dass ich nur in 20 Minutenhäppchen neben ihm schlafen kann. Sie sind also bei weitem nicht so gute Schläfer, wie es manchmal wahrgenommen wird. Sie machen halt nur kein Theater, wenn es ins Bett geht und lassen sich auch nachts schnell und ohne Trara beruhigen. Dennoch bin ich jede Nacht mehrmals auf den Beinen.

Natürlich ist es anstrengend zwei Kinder mit so geringem Altersunterschied zu haben. Natürlich sind da Situationen in denen ich ganz schön ins Rudern komme. Zum Beispiel jeden Tag, wenn ich das Löwenmäulchen im Auto anschnalle und der Quietschbeu versucht einfach auf die Straße zu rennen. Egal wie oft ich ihm erkläre, dass das gefährlich ist. Egal wie oft er mir versichert, dieses Mal nicht loszulaufen … er tut es doch wieder. Das bedeutet unterm Strich jeden Tag mindestens 5 neue graue Haare, das Löwenmäulchen unsanft in den Sitz geworfen oder unter den Arm geklemmt, den Quietschbeu mit einer Hand am Hemdkragen oder Nacken packen … keine schöne Szene. Die Alternative ist nicht wirklich eine Option!

Ich sitze in den letzten Tagen oft im Garten, sehe den Jungs beim Spielen zu und kann mich nur schwer an dem zu freuen, was wir haben. Weil ich Angst habe, dass irgendjemand oder irgendetwas uns all diese schönen Dinge morgen schon wieder wegnimmt. Dass das Geld zu knapp wird (jetzt, mit Wegfall des Elterngelds), dass wir berufsbedingt vorzeitig umziehen müssen, dass einer von uns ernsthaft krank wird.

Ich bin eine unsichere, schüchterne Person und brauch eine ganze Weile, bis ich auftaue und noch viellänger, bis ich vertraue. Dann neige ich dazu dominant und rotzig zu werden. Ich polarisiere ganz schrecklich oft und komme erst seit wenigen Jahren damit klar! Meine Herzfreundin sagte mal zu mir (da war der Quietschbeu schon geboren), man habe immer das Gefühl, nicht richtig an mich heran zu kommen; dass ich irgendwas verbergen würde. Ich antwortete ihr, dass ich nicht wüsste, was das sein sollte. Ich weiß es wirklich nicht.

Im Web komme ich oft arrogant rüber, was ich aber in Wirklichkeit gar nicht bin.

Und ich habe grundsätzlich Angst, dass ich das Bild, das Web-Menschen von mir haben, nicht mal im Ansatz erfüllen kann. Vermutlich versuche ich deshalb oft etwaigen Realtreffen aus dem Weg zu gehen (obwohl ich auf der anderen Seite so viele von Euch so gerne kennenlernen würde!). Manchmal denke ich mir dann, ach, wär ich doch nicht die Mama Miez, sondern irgendeine Eva aus irgendeinem Forum, die still in der Ecke sitzen und andere beobachten kann … aber irgendwie ist der Zug wohl abgefahren.

Am liebsten wäre es mir daher, man würde mich auch online genau so wahrnehmen, wie ich in Wirklichkeit bin. Fehlerhaft, laut, chaotisch, fröhlich, wuselig, albern, liebenswert und so vieles mehr … Nur leider bekomme ich das irgendwie nicht hin.

 

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Über den Autor:
Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Von Beruf freiberufliche Autorin und Bloggerin. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
    
  1. Nike / Jul 7 2011

    Im Moment mehren sich die Einträge, die ich einfach nur abnicken kann. Gestern der vom Herrn Chef, heute Deiner.
    Nirgendwo ist immer nur eitel Sonnenschein, wer versucht, das seinen Lesern zu suggerieren, der macht sich selbst was vor. Nur die wenigsten geben das auch offen zu – und wenn, dann ist es für mich als Leser eine Wohltat. Weil ich denke „Ach guck, anderen geht es wie mir!“ Auch andere sind müde. Auch andere wünschen ihre Kinder in manchen Sekunden auf den Mond, obwohl sie sie über alles lieben. Auch andere Kinder nerven..
    In diesem Sinne also, danke, liebe Mama Miez, für den Mut, auch mal die andere Seite zu zeigen.

    Liebe Grüsse
    Nike

  2. Nathalie / Jul 7 2011

    Hallo,

    ich lese deinen Blog jetzt schon wirklich lange und ich habe meine beiden Kinder fast Zeitgleich mit dir bekommen und ich habe immer gerne bei dir reingeschaut.

    Deine Art zu schreiben ist einfach schön, du motivierst mich im Alltag, weil ich Denkanstösse bekomme, manchmal Dinge weniger Ernst nehme und auf der anderen Seite einen kleinen Schubs bekomme und versuche deinem Beispiel zu folgen und Problemchen warnehme und in den Griff zu bekommen versuche. Ich gewinne einfach einen anderen Blickwinkel und das finde ich sehr schön.

    Ich weiss aber auch, dass das Leben nicht immer Friede, Freude, Eierkuchen ist auch bei dir nicht, und das ist ok, aber du musst hier ja auch keinen Seelenstriptease hinlegen. Jeder kann sich denken dass auch Familie Miez mal einen schlechten Tag hat.
    Manchmal erwähnst du kleine Episoden aber alles in allem durchzieht dieses Blog eine wahnsinnige Liebe für deine kleine Familie und deine Jungs und die ist immer spürbar und immer da.
    Ich lese dich sehr gerne, du kommst sehr menschlich rüber.
    Fehler haben wir alle und, dass ihr idealisiert werdet, nun ja… Ihr seit ja auch eine nette Familie …

    Ich kann mir denken, dass auch ihr nicht perfekt seid… Bleib so wie du bist
    Ich will noch gerne viele schöne Blogeinträge von euch lesen…
    Ich bin nicht allein mit Baby und Kleinkind, Yeaah!! ;-) Ich bin nicht verrückt gewesen, meine Mädchen so nah beieinnander zu bekommen, es gibt andere Leute die sjch so entscheiden… und auch noch über mehr nachdenken. Trotz allem…
    Das tut gut.

    Liebe Grüsse

    Nathalie

  3. Über so etwas ähnliches hatte ich auch schon einmal geschrieben. Ich glaube, es liegt auch daran (zumindest ist das bei mir so), dass ich beim Bloggen oft einfach keine Lust habe, die Dinge, die uns wirklich geärgert und genervt haben noch einmal aufzuarbeiten. Wenn etwas schönes, süßes oder witziges passiert ist, dann bloggt sich darüber einfach so viel leichter als über die Dinge, die nicht so toll laufen. Die will ich erst mit Abstand bloggen. Und wenn der Abstand dann da ist, dann sind sie plötzlich nicht mehr so bloggenswert. Dadurch gibt es auch bei mir mehr Glücksbärchieinträge als Zwergenaufstände …

  4. ramona / Jul 7 2011

    Hihi, ich lese ja nicht nur den Miez Blog, sondern auch Miez Twitter. Da bekommt man schon ein kleines Gesamtbild von der Miezfamilie und ihren Menschlichkeiten. Und natürlich muss man ja nicht die Scheisszeiten breitlatschen. Die schönen sind doch viel besser. Und toll, wenn man andere damit inspirieren kann. Ich schreib auch nicht in meinen Blog, wenn ich meine Kinder anplärre ode rhier die Fetzen fliegen, weil die Tochter Wutausbrüche der anderen Art hat. Oder der Wolf Dinge durch die Gegend wirft und uns anspuckt. Ist doch viel schöner, den Fokus auf den hübschen Dingen zu haben :-) Ich lese sie sehr gern, Frau Miez. Machen sie also weiter so.

  5. Janine / Jul 7 2011

    Komisch, aber genau das Bild, das Du Dir wünschst zu vermitteln hatte ich bisher auch von Dir. Also nicht alle halten Dich für übernatürlich oder perfekt. ;-)

    Ich mag Dich und Deine Jungs einfach. ?

  6. Goldmarie / Jul 7 2011

    Ich weiß, was diese Leute meinen und ich meine zu wissen, woher das kommt: Du hast so eine unheimlich ruhige Art zu schreiben, alles kommt so schön reflektiert und durchdacht rüber! Du wirkst überhaupt nicht launisch oder chaotisch oder schüchtern, sondern total selbstsicher, zenmäßig gesammelt, gedanklich sortiert, in dir ruhend und mit dir selbst im Reinen.

    Woran das liegt, weiß ich nicht, vllt bloggst du generell mit mehr Bedcht ode rmit mehr Abstand. Ich kenne aber dieses Problem der Wahrnehmungsverschiebung bzw Tatsache dass viele im Web einfach leichter über die Lippen kommt. Viele oder ich wage zu behaupten so gut wie alle Blogger kommen viel extrovertierter rüber als sie sind (deswegen habe ich irgendwann damit aufgehört).
    Man kann eigentlich als Leser nur versuchen, sich immer wieder vor Augen zu führen, dass hinter jedem Blog ein Mensch steht und dass dieser nicht immer zwingen derselbe ist wie der Blogmensch.

  7. aleXXblume / Jul 7 2011

    Kann ich ganz genau so unterschreiben! Sogar inclusive „Winnie Puh-Abneigung“! :D
    Frau Miez, mach dir nicht so viele Gedanken! (Leicht gesagt, ich mach das ja auch…) Wir sind alle nur Menschen und es geht , denke ich, sehr vielen so, dass sie lieber über die schönen Dinge schreiben. Es ist nicht leicht, über negative Themen zu schreiben und ich ziehe immer wieder den Hut vor Leuten, die das machen. (Es ist sehr aufreibend, das habe ich selber gemerkt, als ich mal so eine massive Negativ-Phase hatte und tatsächlich drüber schrieb. Plötzlich kamen gar keine Comments mehr. So als ob „man“ das nicht lesen wollte.)
    Ich glaube, wer selber bloggt, kennt dieses Phänomen der Tendenz zum Guten und Schönen sehr gut. Trotzdem will man natürlich immer gerne an das „Traumbeispiel“ anderer Blogfamilien glauben, es hilft einem, selber weiterzukämpfen und daran zu arbeiten, dass es in der eigenen Familie wirklich gut läuft. Äh, war das jetzt verständlich?
    Ach, ich quassel schon wieder viel zu viel! Sorry.
    Eigentlich wollte ich einfach nur zustimmend nicken.

  8. Chris / Jul 7 2011

    Schön geschrieben – und aufrichtig. Ich lese hier schon eine ganze Weile still mit weil ich Parralelen zwischen unseren Familien feststellen kann und es gut ist, ab und zu den einen oder anderen Ratschlag zu lesen oder einfach mal herzhaft zu lachen. Dass hinter den Texten meisten eine Person steht, die doch ein wenig anders ist, als man sich vorstellt ist auch klar – man denkt nur oft nicht daran :)

  9. evizentrum / Jul 7 2011

    So unter uns Sozialphobikern ;-):

    Du versuchs halt das perfekt zu machen, das Schreiben, das Positiv-Sehen, das Festhalten von den schönen Erinnerungen – nich herumhacken auf der Anstrengung, dem Schlafmangel, dem Trotz etc. Dadurch entsteht ein sehr positives Bild, positiver als die Realität.
    Is doch jut so! Die Einstellung brauchs du doch auch um zu überleben mit zwei Kleinkindern.

    So, und wat sich die Leute da denken, dat is doch wurscht.

    Ob die dat arrogant finden. Ne is klar. Ich werd bzw. wurde früher, als ich noch mehr in mich gekehrt war, auch immer für arrogant gehalten, dabei hatt ich nur Schiss vor die Leute, wat die wohl von mir denken. Is jetzt aber besser geworden. Bei dir auch schon, oder? Machset einfach weiter so. Is ja auch hauptsächlich für DICH das Bloggen.

    Irgendwie merkt man dat auch, dasse nich so gern die Leute alle treffen magst, ich hätte mich da gern auch mal für angemeldet, aber das kommt schon immer so rüber, dasse das nich so gern hast. Is auch ok. Bin ja da selber nen Schisser.

    sorry für ruhrpottisch. War mir heut nach, so zu schreiben wie ich sprech.

  10. Feuervogel / Jul 7 2011

    Ach Mama Miez,
    nehmen Sie es nicht so schwer. Wer kennt schon einen anderen Menschen so ganz, ganz genau. Und diejenigen, die meinen dies aus ein paar Texten im internet zu tun, gehen bestimmt auch davon aus alles über die Frau Nachbarin hinterm Gartenzaun zu wissen. Dabei ist es doch gar nicht wichtig, ob das was Sie schreiben die volle oder die alleinige Wahrheit ist. Sie öffnen uns Fenster in ihr Leben. Sie lassen uns teilhaben. Und Sie vermitteln einen positiven Eindruck auf das Thema Familie. Das ist ein Geschenk. Denn Jammern und Schimpfen ist viel leichter. Ich lese gern hier und – jetzt geb ich es mal zu – auch ich würde sie gern mal „in natura“ treffen. Auch wenn ich mich sonst immer sehr zurückhalte aus dem virtuellen ein reales Leben zu machen. Die oben genannten Kommentare sehe ich als ehrliche Komplimente … nur eben vielleicht nicht, wie toll es laufen kann sondern wie positiv man dazu stehen kann.
    Herzlichst, Ihre Frau Feuervogel

  11. Hummelchen84 / Jul 7 2011

    Achje,

    es juckt mir in den Fingern, was los zu werden.
    Es ist einfach logisch, dass wenn jemand (egal wer) aus seiner Perspektive schreibt, prozentual sympathisch (bei egal welchen Menschen) rüberkommt als er es in echt tun würe (bei egal welchen Menschen). Der Grund ist sehr sehr einfach: Man schreibt ja, was man gut findet.
    Also: Entweder, man liest, was der Autor toll gemacht hat und findet es klasse und vorbildlich. Oder der Autor gesteht etwas falsch gemacht zu haben, was man dann erst klasse findet weil er so aufrichtig ist.

    Im *echten* Leben bekommt nun mal niemand eine so genaue Einsicht und Erklärung in Gedankengänge, die Handeln begleiten. Hier eben schon. Dasselbe Handeln und Denken kommt also auf diese Art viel besser an.

    Aber ich glaube, das weiß der aufmerksame Leser. Und wenn dich jemand als „leuchtendes Vorbild“ bezeichnet, an dem man sich ein Beispiel nehmen kann, dann heißt das doch, dass man dich mehr als menschlich und normal in jeglicher Hinsicht wahrnimmt, oder? Warum sonst sollte man denn einen Vergleich, ein Nachstreben wagen??

    Naja.. aber was ich eigentlich sagen wollte.. Och Mensch, du musst dich doch nicht entschuldigen wenn dich jemand gut findet ;-) Und jetzt, ohne dass wir uns live kennen, vermute ich einfach mal ins Blaue dass du das zu oft machst… Komplimente sind dazu da, dass man sich gut fühlt, nicht dass man überlegt warum man sich deswegen eigentlich sogar noch schlechter fühlen sollte..

  12. Miss VergissmeinNicht / Jul 7 2011

    Darf ich Ihnen trotzdem sagen, dass ich Sie toll finde?
    Es ist ja nicht nur der Inhalt Ihrer Beiträge, sondern auch die Art, wie liebevoll Sie den Blog gestalten, wie ehrlich und detailreich Sie die Geburtsberichte verfasst haben, und die Arbeit die Sie in Storhenlisten und Kalender stecken – das „zwischen den Zeilen“ macht Sie sympathisch, daher lese ich auch gerne bei Ihnen mit. BItte, bleiben Sie so wie Sie sind!

  13. Tina Pappnase / Jul 7 2011

    Witzig. Gestern Abend wollte ich einen ähnlichen Artikel verfassen.
    Darüber, dass ich das Gefühl habe, ein völlig falsches Bild von mir im Web zu präsentieren.

    Ich glaube, die meisten Leser denken, ich bin ein völlig verklärtes Naivchen in einer rosaroten Zuckerwattewolke, die keine Ahnung vom Leben hat.

    Manchmal möchte ich das zurecht rücken, weil mir unglaublich wichtig, zu wichtig ist was andere über mich denken. Und manchmal denke ich wieder, ach was solls.

    Bei Dir hatte ich nie das Gefühl der Vorzeigefamilie oder ähnliches. Du bist eine großartige Mutter und oft genug schreibst Du auch von Menschlichkeit und Dingen die nicht so rund laufen. Eine gute Mischung, so wie es sein soll.

    Nur das Du schüchtern bist, dass kann ich kaum glauben ;) Aber wenn es so ist, dann reich ich Dir die Hand. Ich brauche auch ganz lange um warm zu werden, sehr sehr lange.

    Alles Liebe.

  14. eva / Jul 7 2011

    keine sorge, ich WEISS einfach, dass wir alle und auch du, nicht perfekt sind.
    dennoch möchtest du perfekt wirken, nämlich real, und es ärgert dich anscheinend, dass es nicht klappt.
    warum eigentlich? ist das netz real?
    was stört dich, dass andere es toll finden, wie du dein leben lebst, mit deiner familie umgehst, ideen umsetzt? ich sag heut noch: hut ab für deinen allein gemanageten umzug mit 2 sehr kleinen kindern! ich schneide mir gern ein scheibchen bei dir ab.
    also, mach dich nicht selber klein, du bist eine gestandene frau mit ganz viel verantwortungsbewusstsein, grips und humor.
    zumindest hier. und hier sprichst du uns an.
    und: hells bells laufen auch hier. und da. und überall ;)
    wissen wir doch.
    liebe grüße, eva

  15. Frau Muschel / Jul 7 2011

    Frau Miez,

    Sie sind einfach nur Mensch, bzw. Mama…Mama Miez eben :o)

    Nobody is perfekt. So wie Sie sind, ists schon richtig ;o)

    Herzlich
    Frau Muschel

  16. Stadtmoewe / Jul 7 2011

    ?

    (Bleibe einfach, wie du bist. Wirklich!)

  17. frauniepi / Jul 7 2011

    erstmal vorweg, ich lese hier auch sehr gern mit. sie schreiben einfach sehr gut, sehr durchdacht (kommt mir jedenfalls so vor). mein kommentar ist überhaupt nicht negativ gemeint, auch wenn manche das als kritik sehen könnten.

    mir ist natürlich auch klar, daß bei ihnen nicht alles glatt laufen kann, aber mir kommt es schon so vor, daß eben sehr viel über das postive geschrieben wird. das ist ja generell auch gut so, aber ich verstehe ein bißchen, warum manche denken bei ihnen läuft alles wie am schnürchen und probleme lösen sich eine woche später ganz wunderbar auf.
    ich zum beispiel fände es super, wenn sie mal ungeschönt über die autosituation schreiben würden. ihr verhalten ist doch einfach menschlich. man ist halt manchmal verzweifelt, ich genauso und dann freue ich mich bei anderen zu lesen, daß es ihnen nicht anders geht.

  18. liddlflaur / Jul 7 2011

    hallo frau miez,

    fast dachte ich, du schreibst über mich! ;o)

    deine texte sind toll! manchmal zum schmunzeln, manchmal zum nachdenken! so wie das leben ist!
    mein mausbär ist jetzt 10 1/2 wochen alt und freue mich schon riesig darauf, vielleicht einiges von dem was ich (auch bei dir) gelesen habe, mit meinem sohn selbst zu erleben.

    ABER: entspann dich und freue dich, dass alles so gut geht wie es geht!

    liebe grüsse … auch an die anderen miezens
    liddlflaur

  19. Neumama / Jul 8 2011

    Komisch, ich fand Sie nie arrogant. Als ich vor über einem Jahr, kurz bevor mein Hasenzahn geboren wurde, anfing Blogs zu lesen, hab ich ganz andere gelesen…die mir eher arrogant vorkamen. Es ist ja nicht so, dass ich alles was im Netz so rumschwirrt toll finde. Aber bei Ihnen bin ich geblieben. Die meisten anderen klicke ich gar nicht mehr an. Ich arbeite ja auch wieder und hab wesentlich weniger Zeit als früher. Aber ein Besuch bei Mamamiez gehört immer noch zum Tagesablauf. Ich benutze „ever“, wie sie, mein Kind hört Indierock und Elektrozeug, ich schaue Serien wie ein Junkie und überhaupt…Und sollte Sie wirklich (aus mir unerfindlichen Gründen) jemand arrogant oder so finden, kann er ja einfach gehen, oder? Und positives Schreiben hilft der Welt! Ich finds zum Beispiel cool, dass Sie einfach so schreiben, dass das LM immer Radau macht, wenns Essen gibt, bevor es dann vor ihm steht. Macht mein Hasenzahn auch und ich lasse manchmal die Gabel beim quetschen fallen, vor lauter Hektik und Eile, weil der so laut ist. Nachdem ich das gelesen hab, dachte ich: ja, ja, so schlimm is nicht, ich bin gleich fertig Süßer, schrei mich nicht an…
    :-)
    Rock on!

  20. isabella / Jul 8 2011

    ich gebs zu ich find sie auch ganz großartig. nicht weil sie zwei kidner kanpp hintereinander bekommen haben. das habe ich auch und noch ein drittes hinzu.

    allerdings finde ich sie einfach cool, jugendlich, liebenswürdig, kreativ, modern, erfrischend, selbstbewusst und optimistisch.

    ich beneide sie um ihre computer,-und internetkenntnisse und ihr englisch….. und und und

    sie sind eben wie ich finde sehr interessant. natürlich trotz der macken die wir doch alle haben….

  21. Frau Ährenwort / Jul 9 2011

    Für mich ist das aber klar gewesen. Das was Du hier schreibst ist ja nur ein Teil Deines Lebens und man schreibt ja auch nicht unbedingt gerne über die nicht so schönen Dinge im Leben. Aber das was Du schreibst ist schön zu lesen und man merkt wie sehr Du Deine Familie liebst und das wärmt einem das Herz. ALs ich eben die Bilder Deines neues Beutrages sah, kamen viele Hachs und Ochs über meine Lippen :-)

  22. Sonnenkäfermama / Jul 17 2011

    Ich finde die Online Mama Miez in keinster Weise arrogant, im Gegenteil. Ich mag Ihren Blog total gerne & freue mich jedes Mal, wenn es was neues vom Quietschbeu und Löwenmäulchen gibt!
    P.S. Ich glaube mittlerweile mein Käferchen macht dem Quietschbeu Konkurrenz in Sachen quietschen #Autsch
    P.P.S. Und ich finde Winnie Puh auch ganz furchtbar :)

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