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8 Heulsusen

  1. Hach, wenn ich so lese, dann überkommt mich eine Gänsehaut. Schön hast du das geschrieben. Gleichzeitig frage ich mich aber auch, welche Erinnerungen wohl in meinem Kind zurückgeblieben sind, zurückbleiben, aus der Zeit davor und danach. Und manchmal kommen dann tatsächlich ein paar winzig kleine Schuldgefühle hoch. *seufz*

  2. claudia

    Liebe Frau Pia,

    freuen Sie sich doch über diese schöne Zeit. Und über die Zeit danach auch. Sie sind doch ein toller Mensch geworden. Und nu haben Sie auch so ein Geschwister Zeuchs bei sich! Generationenwechsel
    Aber im Rückwärtsgang guckt man auch immer selektiv. Das doofe ist- Kindheit is immer endlich! Und früher war alles Besser! Für jeden!
    Meine Kids sind ja Teenager- und meckern schon das früher besser war. Da hat die Mama immer Zeit gehabt und gespielt und und und (stimmt zwar nicht-aber gut das die es so erinnern). Ja, die Kinder aber auch. Die gehen jetzt auch lieber zu Freunden. Hat halt alles seine Zeit.
    Und diese frühe Zeit die Sie da so erinnern mit Ausflügen etc. die hört – getrennt oder nicht getrennt bei allen Familien irgenwann auf. Ihre Geschwister waren ja dann auch schon bisken größer.
    Und in der Vorstellung ist ja das was man nicht hat immer schöner! Ich will auch Locken!!!!
    Außerdem kann Ihnen ja auch gar nix passieren-Sie haben ja den Schutzengel von Gerd noch! Also Glücklich sein und entspannt zurückblicken sei Ihnen doch von Herzen gegönnt.

  3. Q

    Ach Mensch… Aber dieses „Ich habe auch nicht gefragt“… wieso wurde es denn nicht erklärt? Da gibt es doch bestimmt Sätze, die auch einer Fünfjährigen gerecht werden?

    • ginny

      Ich weiß nicht, ob es wirklich Sätze gibt, die verhindern, dass ein sorgloses und total unschuldiges Kind sich heimliche Gedanken macht. Man darf dabei auch nicht vergessen, dass auch eine Trennung im Guten ein ziemlicher Einschnitt in das Leben aller Beteiligten ist und Eltern vielleicht nicht direkt in einer Verfassung sind, in der man sich gute Sätze überlegen kann. Es braucht seine Zeit, um sowas zu reflektieren und mit Sicherheit hinter den Entscheidungen zu stehen und die Zeit von Zweifel und Unsicherheit, ggf. auch starken negativen Emotionen, spürt das Kind immer.
      Das bedeutet aber nicht, dass ein Scheidungskind seine Kindheit automatisch nicht als glücklich empfindet. Es lernt einfach nur manche Sachen früher zu fürchten und andere früher zu schätzen. Das hab ich dem Text auch entlesen.

  4. So schön, wieder was von Ihnen zu lesen. Und dann gleich sowas!

    Was steht denn dem Zusammenkommen mit Ihren Geschwistern im Wege? Wenn sie Sie beäugen, ist das doch das eine. Sie müssen es doch nicht gleich tun.

    Und geniessen Sie es, wenn Sie ein glückliche Kindheit hatten. Die hat nicht jede(r).

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