Bis einer heult! • „Kinnagaden fahn“
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17. August 2011 | Pia Drießen

„Kinnagaden fahn“

Der Quietschbeu brauchte seinen Papa noch deutlich intensiver, als das Löwenmäulchen mich. Allerdings reichte es ihm schnell aus, den Papa nur noch in der Nähe zu wissen.

Problematisch ist es weiterhin, dass der Quietschbeu sehr wohl weiß, dass das Löwenmäulchen im selben Kindergarten, aber nicht in derselben Gruppe ist. Immer wenn der Miezmann mal nachsehen gehen wollte, brach der Quietschbeu in Tränen aus und wollte unbedingt mit, den Bruder besuchen. Es reichte dann aber die kleine Notlüge, dass der Miezmann mal auf die Toilette müsse. Dann konnte er ihn problemlos gehen lassen. Auch dass der Papa gute 30 Minuten auf der Toilette war, störte ihn dann nicht. Als der Miezmann wieder kam, hatte der Quietschbeu ein Bild gemalt, dass die Erzieher an die Waschraumtür gehangen hatten. Der Miezmann sagt, dass der Quietschbeu unglaublich stolz war und nachdrücklich darauf hinwies, dass er das Bild gemalt habe.

Morgen wird er dann das erste Mal dort Mittag essen und dann vor dem Mittagschlaf mit dem Löwenmäulchen und Papa wieder nach Hause fahren. Auch soll der Miezmann morgen ruhig längere Zeit weggehen.

Da wir nur 3 Autominuten vom Kindergarten entfernt wohnen, ist es durchaus denkbar, dass er sogar nach Hause fahren kann. Das hängt natürlich davon ab, wie der Quietschbeu morgen drauf ist. Mir hat er heute jedenfalls sehr eindringlich immer wieder klar gemacht, dass wir morgen unbedingt wieder in den „Kinnagaden fahn“ müssen. 

Großer Quietschbeu ?

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Über den Autor:
Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Von Beruf freiberufliche Autorin und Bloggerin. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
    
  1. Tanja / Aug 17 2011

    Eure Eingewöhnung scheint mir wie es im Buche steht. Auf die Kinder wird eingegangen und ihre Wünsche wahrgenommen und umgesetzt, soweit es umsetzbar und sinnvoll ist. Wirklich ein Traum.
    Wenn ich da an die Eingewöhnung der Prinzessin denke, Horror im Vergleich!

    Aber es freut mich ungemein zu lesen, wie schnell sich die beiden schon wohl fühlen und gerne hingehen ?

  2. Ellen Howdy / Aug 18 2011

    Ach Du bist ja ganz glücklich! Es ist wirlich so, wie es in einem Idealen Hollywood-Movie stehen sollte:) Im Leben gibt es aber so was nicht (habe ich geglaubt, bis ich deinen Blog entdeckt habe:)) Bei uns war es ganz schwierig, die Eingewöhnung von dem Kleinen. Natürlich ist es von zu vielen Aspekten abhaengig. Eine nette Betreuerin kann aber vielleicht die wichtigste sein! ich wünche viel Erfolg beim ersten Mittagessen;) lg

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