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5 Kommentare

  1. Kathie

    Du sprichst mir aus der Seele. Auch mein erstes Kind ist „schwieriger“ als mein Zweites. Toby ist sensibel, leicht überreizt und impulsiv. Olivia hingegen ist sehr entspannt, genügsam und fröhlich. Ich liebe sie beide abgöttisch, aber ja, ich mache mir auch manchmal Gedanken darüber, ob das bei anderen auch immer so ankommt.
    Ich finde auch den Gedanken interessant, dass mein zweites Kind so ist, wie sie sein musste. Bereits in der zweiten Schwangerschaft habe ich ihr viel weniger Zeit gewidmet als damals mit meinem Sohn – klar, der Großer war nicht bereit rumzusitzen, während ich Schwangerschaftsratgeber gewälzt habe, oder mit meinem Bauch stundenlang gesprochen habe. Und wenn ich daran denke, wie ich damals bei meinem erstens Sohn schon aufgesprungen bin, wenn er nur im Schlaf ein Mucks von sich gegeben habe, kann ich nur müde lächeln. Bei Olivia fallen in unserem Haus solche Gespräche wie „Livi weint“ „Richtig, oder jammert sie nur?“ „Noch jammert sie“ „Na super, dann kann ich hier noch schnell zu Ende machen!“. Da stellt sich natürlich die Frage: Wie viel von Livi’s Gelassenheit ist einfach ihre Persönlichkeit, und wie viel haben wir ihr von Tag 1 an „anerzogen“?
    Naja, aber im Prinzip ist es natürlich egal. Meine Beiden sind genau so wie deine genau so wie sie sind, richtig und perfekt.

  2. Das kann ich voll und ganz unterschreiben – meine beiden sind auch total verschieden – und in verschiedenen Punkten anstrengend. Der erste war und ist ein Kind, das schnell überall warm wird. 10 Minuten und er ist da – das war schon immer so. Der Kleine hingegen braucht Zeit und braucht mich. Anfangs hat er uns jede Feier gesprengt und es ging nur im Tuch an mir und dann nur über eine gewisse Zeit. Inzwischen ist auch er offener aber so leicht wie der Große macht er es einem nicht. Dafür ist der Große die Ungeduld in Person – klappt was nicht sofort gehts in den Jaul- und Zetermodus… und er kann das gut und ausdauernd *grins*

  3. Ja genau so ist es hier. Auch meine Zwillinge sind so unterschiedlich wie Tag und Nacht und ergänzen sich so wunderbar und perfekt. Ich liebe sie beide so wie sie sind.
    Ich kenne deine Gefühle so gut. Ich habe auch immer das Gefühl das ich von Beni rede jeder denken muss *man liebt sie das Kind überhaupt* wären ich bei Leon immer mehr erzähle. Das lustigste ist die ersten 2,5 Jahre war es genau um gekehrt. Beni forderte 100% von mir, Leon lief mit. Dann hat es sich gedreht. Meine Liebe zu den beiden ist aber immer und jederzeit da. Es sind einfach perfekte Kinder für mich

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