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5 Heulsusen

  1. Komisch, dass Du das gerade heute bloggst. Gestern lagen Emily und ich aneinander gekuschelt auf unserem Kuschelteppich und erholten uns vom Spielplatz. Machten erste eine Teeparty und lasen dann Bücher. Unter anderem eins vom Sandmann. Ein ganz neues mit Szenen aus dem letzten Kinofilm und mit ein paar Geräuschbuttons. Da sind schöne Melodien mit bei und sie weiß auch teilweise wie die Figuren heißen. Plötzlich kuschelt sie sich ganz eng an mich und sagt mir ganz ernst ins Gesicht “ Emi Ang!“(Angst) Ich fragte ganz vorsichtig wovor sie denn Angst hat und sie sagte nur „Mann!“ Ich fragte, ob sie den Sandmann meine und sie bejahte. Ich fragte sie, ob er denn nicht zu ihr kommen solle mit dem Traumsand. Sie wollte den Sand aber haben. Da ich mir jetzt nicht sicher war, ob sie nicht doch ein wenig mehr Angst vor der Vorstellung hatte, dass der Sandmann vielleicht zu ihr kommen könne, habe ich ihr erstmal gesagt, dass er nicht kommt wenn sie Angst hat, denn er kommt nur zu Kindern die das auch wirklich wollen. Damit gab sie sich anscheinend zu Frieden.

    Ich habe nur kein Schimmer, ob ich richtig reagiert habe, denn sonst freut sie sich immer, wenn sie den Sandmann in den Büchern sieht und macht auch gerne die Geste fürs Sandstreuen. Scheisse, dass es für solche Situationen keine Gebrauchsanweisung gibt :-(

    (Ich glaube ich hatte als Kind auch irgendwie Angst vor dem Sandmann, obwohl meine Mutter meint, dass wir da nie etwas gesagt haben, aber sicher bin ich mir da nicht mehr)

  2. Bei Little L. sind es im Moment die Geister, die von überall her kommen. Offensichtlich können sie auch durch geschlossene Fenster und Türen ins Haus…. Wir haben jetzt ein Geisterverscheucheritual, das hilft. Braverweise hilft Little Q. auch mit. Er lässt sich auch zeigen, wo gerade Geister sind und hilft dann vertreiben…

  3. Wirklich sehr entzückend, deine Vergleiche und Erklärungen :) Ich freue mich riesig darauf, wenn meine P. mir noch mehr mitteilen kann, als im Moment…

    Und wegen der Abi-Feier: Schade, aber: Eine nächste Gelegenheit kommt sicher ;) und dann doppelt ;)

    Liebe Grüße!

  4. Auch hier Ängste, erst seit kurzem. In unserem Fall ist es die ständige Frage, ob jemand aus der Dusche oder aus dem Klo kommen könnte, während er auf dem Topf sitzt (wo das wohl her kommt?), und dann noch Angst vor der Katze, die manchmal nachts an der Terassentür steht und so unheimlich durchs Glas starrt. Bisher beherrschbar, ich bin gespannt, was noch kommt…

  5. Das klingt nach der magischen Phase ( http://www.kindergesundheit-info.de/fuer-eltern/kindlicheentwicklung/entwicklung/magischephase/ ). Das Kind entwickelt Phantasie, und damit leider auch Ängste.
    Unsere Ditte hatte eine ganze Weile Angst vor der Dunkelheit und nur noch mit Licht an und geöffneter Zimmertür geschlafen. Da haben wir uns auch mächtig Sorgen gemacht.
    Aber die Kleinen lernen damit umzugehen, und dann bleiben die erfreulicheren Aspekte übrig: der kleine Pirat, der sich vorstellt ein Schiff zu entern, der Mini-Ritter auf dem stolzen Besenstil-Roß oder der Zauberer, der der lieben Mama ein Stück Schokolade hext.

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