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24 Kommentare

  1. !!! für Deinen letzten Absatz. Ich blogge übrigens nur für mich. Und wenn andere das lesen ist es schön, aber am wichtigsten ist es mir, dass ich diese wunderbare Zeit für uns festhalte.

  2. Sonst lese ich immer still mit, heute muss ich mal sagen: so schön und rührend geschrieben!
    Weil es doch viele Mütter gibt, die sich durch jede volle Windel im Genie ihres Kindes bestätigt sehen, fällt es den „normalen“ Müttern (so es die überhaupt gibt ;-)) oft schwer, ihren Stolz auf die Fähigkeiten ihrer Kinder mal ganz deutlich zu äußern, glaube ich.
    Aber in ihren Beiträgen kann man – oft auch zwischen den Zeilen – so viel Liebe und Zutrauen zu ihren Kindern spüren, dass ich nicht glaube, dass sie ihre Fähigkeiten unterschätzen. Tolle Jungs haben sie da!

  3. Toller, toller Junge! :-)
    Und tolle, tolle Mama: Auch, wenn Du ihn erst mal in Watte packst, was vielleicht nicht immer Förderlich ist- Du reflektierst Situationen und handelst danach, und tust das was Deine Kinder brauchen. Das tut meiner Erfahrung nach nicht jede Mutter…
    Vielleicht brauchte es der Quietschbeu auch einfach, etwas in Watte gepackt zu werden, damit er diese enormen Leistungen vollbringen kann! Die sichere Basis, um dann loszudüsen :-)

    Toller, toller Junge, sowieso und überhaupt :-)

  4. Du hättest mal Deine Leser fragen sollen, was der QB besonders gut kann :-) Seine Empathie hat mich schon immer sehr sehr tief beeindruckt!

    Ansonsten kann ich Dir nur zustimmen. Ich erinnere mich gern an die Zeit mit der Tochter und dem ständigen Vergleich mit anderen und der Sorge, dass sie irgendetwas nicht gut genug kann. So als junge Erstmama war das sehr ausgeprägt. Auch heute hat sich das nicht völlig gelegt und viel zu oft sieht man das, was sie nicht so gut können und nicht das, was sie besonders gut können. So schade eigentlich!

    Auf jeden Fall danke für diesen Denkanstoß!

    Liebe Grüße

    Kathi

  5. Caroline

    Mir klopft das Herz…… Danke für Ihre wunderschönen Worte! Ich werde jetzt SOFORT mein kleines Kind an mich drücken und die Zeit, bis das Große aus der KiTa kommt, runterzählen, um dann das selbe zu tun. Stolz zu sein! DANKE!

  6. Das ist ein schöner Eintrag.
    Ich habe noch keine Kinder, kann also auch nicht sagen, wie das „bei mir“ ist,
    aber ich wollte los werden, dass ich den Eintrag sehr mag.

    Aus jedem Satz spricht die Liebe von dir zum kleinen Wesen so sehr.

    Ich lese schon lange und wollte das endlich mal los werden.

    Viele Grüße
    traum2+

  7. Geht mir nicht anders, die Große habe ich in Watte gepackt um sie vor der Welt zu beschützen und die Kleine hat sich immer alles von allein erobert. Vielleicht ein typisches erste-Kinder-„Problem“? Wobei ich es nie als solches wahrgenommen habe, denn meine Große hat auch ihre Zeit für alles gebraucht.

    Danke fürs Teilen deiner Gedanken, ich lese sehr gern bei dir mit!
    Alles Gute auch für das Maimiez :)

    Claudia

  8. Das hast du echt wunderbar beschrieben. Danke dafür. Du und deine kleine Familie, ihr wirkt hier durch den Blog wie eine perfekt zusammenpassende Einheit,auch wenn das nicht immer stimmen mag. Das bewundere ich!

  9. Ich fühle mich sehr, sehr angesprochen. Und sollte mir darüber auch mal intensiver Gedanken machen.

    (Und ich gebe mir sehr, sehr Mühe den Mupf nicht mehr kleiner zu machen als er ist. Danke für diese Sicht der anderen Seite ?!!)

  10. Tigermama

    Ja, werte Mama Miez, Du hättest die Frage wirklich von Deinen Lesern beantworten lassen sollen. Ich bin ja deutlich nicht die einzige, die von seiner sozialen Kompetenz beeindruckt mitgelesen habe.
    Man denkt vielleicht bei „was kann er/sie“ zu oft an die typischen motorischen Fähigkeiten, zu wenig (wie so oft im Leben) an die charakterlichen. Wenn mich jemand bisher gefragt hat, was mein Kleiner schon so alles kann, habe ich mich nie getraut zu antworten: „freundlich sein“, denn genau das kann er besonders gut, er ist (fast) immer zu allen freundlich, lächelt seine Umwelt offen und ehrlich an und zaubert ständig ein Lächeln in die Gesichter besonders verbiestert dreinblickender Mitmenschen. Ab jetzt werde ich das antworten, mal sehen, wie erstaunt das jeweilige Gegenüber reagiert ;-)
    Ich glaube jedenfalls, dass die Miezbeus und das kleine Maiwürmchen schon eine ziemlich gute Wahl bei der Auswahl ihrer Mutter getroffen haben!

  11. Vielleicht ist die Frage nach dem, was die Kinder gut können, auch deshalb so schwierig geworden, weil es in unserer Gesellschaft derzeit nicht „schick“ ist, auf seine Kinder stolz zu sein. Habe schon viele Diskussionen im Netz gelesen, wo es im Grunde darum ging, dass stolz sein als Mutter verwerflich ist, die Entwicklungen der Kinder sei doch im Grunde selbstverständlich und all diese „mein Kind kann schon…“-Erzählungen völlig gräßlich und widerlich. Immer hieß es, darauf solle man nicht stolz sein, man solle sich als Mutter nicht über die Leistungen seiner Kinder definieren etc blabla.
    Ich fand es dagegen schon immer befremdlich, wie man nicht stolz auf sein Kind sein kann, für jeden noch so kleinen Fortschritt und für alles, was es kann. Nicht mal unbedingt im Vergleich zu anderen Kindern, sondern einfach für sich genommen. Wenn man mich also fragt, was Julian besonders gut kann, sage ich dass er z.B. gut puzzeln kann. Ob er besser oder schlechter als andere puzzelt weiß ich nicht, interessiert mich auch nicht. Aber er macht es gerne und gut.
    Also liebe MamaMiez – sei stolz auf den Quietschbeu und auf alles, was er kann und macht!

  12. Ich beneide sie immer, wie wunderbar sie alles auf den Punkt gebracht bekommen, wie schön geschrieben. Auch hier wieder ?
    Und ich möchte noch etwas aus eigener Erfahrung erwähnen:
    Meine Tochter war immer ein Kind, welches weiter war als Andere. Entsprechend haben – zum Beispiel eine Herzfreundin – andere Mütter ihre eigenen Kinder dann immer daran ein Beispiel nehmen lassen wollen „Guck mal, Xxx kann das schon. Schau doch mal. Das kannst Du auch. Probier doch mal…“
    Meine Tochter wurde von den „Anderen“ immer sehr beobachtet und die eigenen Kinder wurden nahezu dazu gezwungen etwas „auch zu können“. Außerdem stand sie unter Druck. Schnell wurde vergessen wie alt sie ist. Es wurden von einer 5jährigen Dinge erwartet, die manch 10jährige nicht kann/will/macht. Und auch mir passierte es oft, das ich sie überschätzte. Ich erwartete viel, weil sie immer viel konnte und wollte. Immer wieder musste ich mich daran erinnern, wie alt das Kind tatsächlich ist und das ich sie nicht überfordern soll…

    Ich persönlich fand und finde dieses Verhalten einfach nur schrecklich! Jedes Kind ist für sich toll, ohne Vergleiche, ohne irgendwelcher „Minuspunkte“ etc. . Und man darf eins nicht vergessen: Ist ein Kind besonders gut in einer Sache, hat es oftmals Schwierigkeiten in einer Anderen.
    (Meine Tochter konnte mit 4 ganze Bücher auswendig, mit 5 konnte sie lesen. Sie sprach (und tut es immer noch) sehr „Erwachsen“. Dafür hatte sie sozial arge Probleme mit Gleichaltrigen und kam in Gruppen nicht zurecht. Meist war sie ein kleiner Einzelgänger oder suchte sich jüngere Kinder, um sie zu „betüddeln“…)

    Was ich sagen will: Was ich hier so vom Quietschbeu lese, finde ich immer sehr beeindruckend. Besonders sein Sozialverhalten. Wie liebevoll er mit dem Löwenmäulchen umgeht. Wie er auf andere eingeht und sie tröstet. Das ist eine wirklich erstaunliche Gabe. Er ist noch keine 3 Jahre alt und dann sowas?! Mein Kind ist 7 und hat da kein Feingefühl für ;)
    Der Quietschbei ist toll, das Löwenmäulchen ist toll – jedes Kind ist toll und das ist auch gut so ?

    Jetzt bin ich abgedriftet… Sorry :)

    • Bin gerade erst hier „gelandet“ und empfinde Deinen Eintrag sehr ehrlich und gut auf den Punkt gebracht. Keine Ahnung, wieso Du meinst, das könnte jemand missverstehen, aber wahrscheinlich hast Du da schon leidvolle Erfahrungen gemacht.

      Ich habe auch so einen kleinen Kerl, der lange Anlauf braucht, um dann los zu sprinten. Das ist auch mit (gerade eben) 4 noch so. Ich finde sehr wichtig, sich bewusst zu machen, was das Kind wirklich gut kann- viel wichtiger als das, was es (noch) nicht kann, weil sich einem das sowieso immer aufdrängt (bei uns von Anfang an: Thema Motorik). Und Du hast völlig recht- es gibt Zeiten, in denen tut sich (scheinbar) nicht viel, und dann können sie von heute auf morgen (gefühlt) X Sachen, die sie gestern noch nicht konnten. Etwas gelassener werden im Hinblick auf diese Vergleicherei, das ist ein gutes Ziel. Letztlich ist eh nur wichtig, dass sie glücklich sind und bleiben, und nicht, dass sie Professoren oder Supersportler werden.

      Ohne die Fähigkeiten Deines Kleinen herunterspielen zu wollen, glaube ich, dass die großen Geschwister generell bessere soziale Kompetenzen haben als Gleichaltrige ohne Geschwister. Sie müssen das Teilen und das Kompromisse schließen eben viel mehr üben. Allerdings hatte ich tatsächlich auch bei meinem Söhnchen schon, bevor seine Schwester kam, das Gefühl, dass er hierin „besonders gut“ ist. Und das ist doch eine sehr sehr schöne Eigenschaft!

      Werde sicher wieder reinschauen, liest sich sehr interessant bei Dir. Alles Liebe,
      RALV

  13. Shura

    Liebe Mama Miez, das haben sie sehr schön geschrieben! Es rühch rt mich sehr, wie treffend sie es in Worte packen können!

    Ich denke auch man ist immer stolz auf sein Kind, egal ob es toller oder weiter ist als andere Kinder, schon weil es das eigene ist.

    Die soziale Empathie des QB versetzt mich immer wieder ins Stauen!

  14. Liebe Frau Miez,

    ich kann Tigermama nur zustimmen- der Quietschbeu scheint doch wirklich ein wahnsinnig empathisches kleines Kerlchen zu sein. Ihr Artikel ist so wunderbar geschrieben, Ihr Sohnemann ist sicherlich großartig :)

  15. Christine

    Hihi, mir gehts genauso wie einigen anderen auch: Beim Durchlesen des Eintrags war mir sofort klar „Na, der QB ist doch total empathisch, das ist doch eine großartige Fähigkeit!!“ :-) Aber wahrscheinlich fällt das einem Außenstehenden eher auf, weil man mehr Abstand hat…

  16. Gerade vor ein paar Tagen habe ich einen Artikel kommentiert, in dem es mal wieder um den angeblichen „Müttermarathon“ ging – meiner kann dies, meiner kann jenes. Und ich habe ganz genau das als Denkanstoß dortgelassen – dass es doch eigentlich ganz oft sicher gar kein „Prahlen“ ist, sondern einfach nur Liebe und Stolz. Und stolz auf sein Kind sein, das sollte jede Mutter und jeder Vater dürfen, ganz ohne schlechtes Gewissen. Es gibt immer einen Grund, stolz zu sein. Ich stimme dir da voll und ganz zu.

  17. Mia

    Liebe Mama Miez, ein Off-Topic-Kommentar: Dass Sie und der Quietschbeu Meedchen sagen, ist kein Sprachfehler, sondern einfach eine dialektale Variante, die in Deutschland sehr häufig vorkommt. Und es ist nicht falsch und auch nicht negativ, sondern einfach anders. Wie mein Phonetik-Professor zu sagen pflegte: Es gibt Käse-Menschen und es gibt Keese-Menschen.
    Das zeigt doch nur, dass er von Ihnen das sprechen gelernt hat und Sie der wichtigste Input waren. :)

    • Theresa

      Haha, ja, off-topic, aber das hab‘ ich beim Lesen auch gleich gedacht:). Das ist auf jeden Fall KEIN Sprachfehler. Ist sogar korrekter, sprachhistorisch betrachtet (aber ich werde jetzt nicht ausufern…) Hier bei uns jedenfalls sagen alle „Meedchen“; wer das anders sagen würde, den täte (teete…) man schön blöd angucken;)
      Aber zum Topic: Wissen Sie was, ich fand immer, dass der Quietschbeu motorisch total fit ist! Und ist es nicht eigenartig, dass man bei Babys so auf diese körperlichen Fähigkeiten fixiert ist? Als ob es in fünf Jahren noch irgend jemanden interessiert, ob sich das Kind mit drei oder mit sechs Monaten zum ersten Mal gedreht hat… Das muss ich mir selbst auch immer mal wieder sagen, wenn neben meinem Kleinen alles robbt, während er lieber sehr interessiert guckt:) Aber DAS kann er dafür ganz besonders gut. Und eine Freundin meinte dann mal: Das ist doch eine tolle Eigentschaft! Und sie hat absolut recht. Deshalb: Richtig so, seien Sie stolz! Ich bin auch sehr, sehr stolz auf mein Baby, das schon so wahnsinnig viel kann und gelernt hat, in dieser kurzen Zeit seit es geschlüpft ist.

  18. A.

    Liebe Mama Miez,

    es gibt nicht Schlimmeres, als Kinder für ihre „Leistungen“ zu lieben – Liebe gegen Leistung, das habe ich als Kind erfahren. Meine Eltern erkannten schnell, dass ich zwar nicht besonders sportlich war, dafür aber einigermaßen hell im Köpfchen, vielleicht sogar etwas heller als einige andere. Ich wurde gefördert und gefordert, gelobt und geliebt – aber, zumindest gefühlt, immer nur, weil ich alles gut und richtig machte, weil ich alles BESSER machte als die anderen. Das ging so weit, dass ich mich bis heute nicht getraut habe, etwas – im Sinne meiner Eltern – falsch zu machen. Ich bin eine schreckliche Perfektionistin geworden, die selbst aus einem Lob noch Kritik herausliest, die immer alles perfekt machen will und deswegen früher unter heftiger Migräne litt und heute Herzprobleme deswegen hat.

    Ich habe kein Urvertrauen, und das ist sehr schade.

    Ich bin mir ganz sicher, der QB und das LM haben tonnenweise Urvertrauen. Und das finde ich toll!

    In diesem Sinne – liebe Grüße
    A.

  19. Ela

    Liebe Mamamiez,

    ich glaube, da ich den Quitschbeu ja schon einige Zeit kenne, das die Aussenwelt das gar nicht so gesehen hat. Sicher war er im ersten Jahr etwas hintenan, genau wie meiner, aber danach ist er doch wie Phönix aus der Asche entsprungen. So war jedenfalls mein empfinden. Ich empfand es eher erstaunlich wie ähnlich die Kinder Ihre Entwicklung aus der Babygruppe durchlebt haben. Vielleicht ist es Dir nicht so aufgefallen, oder man ist als Mutter auch kritischer dem eigenen Kind gegenüber, aber ich habe es nie so empfunden, das er weniger kann als die „anderen“.

    Ich fand das was Du geschrieben hast, sehr schön und sehr ehrlich. Manchmal verwundert es, man liest oft ganz andere Empfindungen als man sieht, oder sehen will, wenn man sich erlebt… :o)

    Ich wünsche Dir eine gute Nacht!

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