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15 Kommentare

  1. Hmmm, es kommt wahrscheinlich wirklich einfach auf die Situation an – sind die Kinder gerade eher „schwierig“ oder doch sehr einfach zu handlen?
    Die Ängste hatte ich natürlich auch, das typische eben… schafft man das, wo man doch bei einem Kind hier und da schon mal überfordert ist. Am Schlimmsten aber empfand ich das Gefühl, meinem Großen ein Stück weit seine Exclusivität und seine Mama zu nehmen. Es war auch nicht so einfach für ihn, zumindest am Anfang – allerdings war er ja auch schon fast 3 als der 2. kam, vielleicht bekommen die Kinder das in dem Alter bewusster mit, als ein noch sehr kleines Kind. Jetzt ist es wirklich einfach, umso selbstständiger der Kleine wird umso mehr beschäftigen die beiden sich miteinander….
    Es ist also doch immer eine Frage, wie es laufen wird und das sieht man erst, wenn das 2., 3. oder 4. :-) da ist :-)
    Ein 3. Kind wäre für mich aber undenkbar :-)

  2. Nur oberflächlich:

    Ich fand das erste Lebensjahr auch am anstrengendsten. Ganz präsent mir immer noch, das Zähne-kriegen. Diese Zeit war die Schlimmste. Körperlich und Seelisch. Sonst gab es nur mal Phasen, die sehr anstrengend waren. Das schönste Alter beginnt für mich gerade jetzt, wenngleich es auch anstrengend ist, aber es ist eine andere Anstrengung.

    Was ich mir leichter vorstellen, wenn man 2 Kinder unter 2 hat ist die Beschäftigung, die beiden haben sich, leben miteinander, lernen aneinander. So, wie das ein Elternteil niemals ersetzen kann.

    Wie schon 100x festgestellt: Alles hat seine Vor- und Nachteile.

    Ich drücke euch!!!

  3. tina

    sehr schön geschrieben. unsere „großen“ haben auch einen recht kleinen abstand (1.5 jahre), aber das ging wirklich super, sowohl im ersten jahr als auch jetzt. sie beschäftigen sich schön zusammen und hängen wirklich sehr aneinander. und nun kommt mit 2 jahren abstand nummer drei, also bei uns ebenfalls 3 unter 4 :-)

    ich habe im umfeld auch die erfahrung gemacht, dass die gelassenheit mit jedem kind zunimmt. geht ja garnicht anders glaube ich.

  4. ida

    ich bin zum ersten mal schwanger und dein blog macht mir unheimlich viel mut.
    alle querelen und auch alles, was man an kleinen oder großen stolpersteinen in den geschichten lesen darf.
    denn trotzdem schwingt immer eine sache mit:
    familie und kinder sind zwei der schönsten dinge, die man im leben haben kann.

    danke für diesen blog. :)
    LG,
    ida (9+4)

  5. San dra

    der erste war pflegeleicht,doch kannte ich diese gedanken auch.

    der zweite ein schreibaby,doch hatte ich nie das gefühl den beiden nicht gerecht zu werden.manchmal muss man sich eben die zeit einteilen wenn das kleine schläft was mit dem grossem machen oder eben wenn der papa da ist.

    die dritte war sehr sehr pflegeleicht und auch mit dreien war das alles kein problem, aber als dann das vierte kam, hatte ich oft das gefühl dass ich nicht allen gerecht werden,dazu noch umzugsstress,da er ein sehr schreibaby war und nur rumgetragen wurde und immer dabei sein musste war das nicht so einfach,doch wir habens überlegt.
    bei dritten hatte ich keine solchen gedanken aber beim vierten panische angst dem nicht gerecht zu werden.

  6. Hallo!

    Dein Text macht mich sehr nachdenklich. Wann der richtige Zeitpunkt für Nummer 2 und 3 (usw ;) ) ist, das weiß man sicher erst hinterher. Ich empfinde das Versorgen eines einzelnen häufig als anstrengend und Freunde, die gerade Baby Nummer 2 bekommen haben, bestätigen, dass es weniger an die Substanz gehe. Mmh, noch ein wenig arbeiten gehen und dann werden wir mal sehen, was draus wird :) Dein Blog gefällt mir jedenfalls gut, den werde ich mal im Auge behalten.

    Viele Grüße, Lydia

  7. Schönes Fazit! Ich denke, man sollte jeder Schwangeren Mut zusprechen, die Dinge optimistisch anzugehen. Eine Bekannte von mir hat den „ungekehrten Fall“, sie bekommt eben das zweite Kind mit 5 Jahren Altersabstand und sorgt sich ebenfalls, wie das sein wird… wie Kind Nr.1 es aufnimmt, ob es noch Gemeinsamkeiten geben wird etc. Aber einen „perfekten“ und „nicht anstrengenden“ Altersabstand gibt es nunmal nicht.
    Noch ein ganz banaler Gedanke zu der Frage, wie anstrengend kleine Kinder mit geringem Altersabstand sind: es kommt nicht nur auf die Kinder und die Einstellung der Mamas an, sondern auch auf das Umfeld: – habe ich einen Mann, der abends regelmäßig daheim ist, eine Großfamilie um die Ecke oder zumindest ein gutes Netzwerk? Und nicht zuletzt würde ich meinen, spielt auch das Alter der Mama eine Rolle. Wäre ich in Miezmamas Alter würde ich 1000% auch noch ein Baby bekommen. (Da kannte ich meinen liebsten Ehemann aber noch nicht). Aber leider stecke ich die schlafarmen Nächte inzwischen nicht mehr so gut weg. Und ich denke daher schon, dass Kind Nr. 3 mich leicht überfordern würde… :-))

  8. es liegt doch immer im Auge des Betrachters, oder nicht? ich find drei Kinder einfacher als zwei. weil wenns stressig ist, ist es eh stressig. da kommt es auf eins mehr nicht an. aber das sehen nicht alle so, was völlig ok ist. :-) ich bin auch grundsätzlich keine jammerliese und hab einen ichmussmirallesgutredenzwang. :-)) so lässt es sich aber gut leben :-)

    aber den Satz: Mütter, die andere Mütter belächeln und lästern, weil diese offensichtlich mit der neuen Situation überfordert sind, kann ich ebenso wenig leiden und ausstehen, wie die, die immer behaupten eine Mutter, die ihre Alltag mit Kindern im Griff hat und wenig jammert, würde nur schauspielern und lügen, den werd ich mir zu herzen nehmen. vor allem teil zwei.

      • warum missverstehen? :-) ich stelle fest, dass es Frauen gibt, die finden, wenn man sich eine situation ausgesucht hat – also drei Kinder statt zwei oder einem – dann hat man damit das Anrecht auf jammern verloren, WEIL MAN WOLLTE ES SO. und darüber find ich, will ich nicht urteilen. machte ich auch vorher nicht. jedenfalls hab ich den zweiten teil des Satzes so verstanden, aber jetzt sehe ich, dass sie das anders gemeint haben. was aber auch ok ist. :-))

        wich geh ja gern mit dem Vorschlaghammer in Diskussionen hinein und ab und zu wag ich mich auch an Thesen, die ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht überlegt habe. lästern tu ich auch gern, wobei ich kaum bösartig sein kann. jedenfalls: bei all diesen dingen hinterfrag ich mich auch immer selbst, wie ich das machen würde, warum ich das nicht so mache, usw… insofern ist lästern auch heil- und lehrsam, find ich.

  9. Ilka

    Hallo!

    Meine beiden Jungs waren auch mal zwei unter Zwei.
    Jetzt sind sie 4 und 5 und danken es mir jeden Tag, dass ihr Altersunterschied so gering ist.
    Alle Mütter sind irgendwann einmal unsicher und auch überfordert, aber das sind auch meine Freundinnen, die den klassischen 3-Jahres-Abstand zwischen ihren Kindern gewahrt haben.
    Meine Jungs sind meistens eine Einheit. Sie gehören zusammen, ganz eng. Natürlich müssen sie deswegen auch manchmal streiten, aber mit niemandem versöhnen sie sich schneller, dringlicher und lieber als mit ihrem Bruder.

    Jederzeit würde ich wieder meine Kinder so kurz hintereinander bekommen wollen.
    Gruß
    Ilka

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