Bis einer heult! • Kekse brüten
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12. Dezember 2011 | Pia Drießen

Kekse brüten

Heute Morgen im Kinderzimmer: ich helfe dem großen Beebie beim Einstieg in die obermodische Röhrenjeans, als der Mann aka der Papa aus dem Badezimmer sein Spiegelbild kommentiert:

„Ich muss dringend zum Frisör!“

Der große Beebie sieht mich ernst an:“Ich muss auch zum Frisör!“

„Oh ja, du müsstest wirklich mal zum Frisör. Und der kleine Beebie und der Papa und die Mama auch.“

Der große Beebie reißt die Augen weit auf, fährt sich mit der Hand durch die Haare und fragt besorgt: „Mama, bin ich nich schick?“

„Oh, doch Schatz! Du bist immer super-chic. Der Allerchicste von uns allen!“

Er lächelt beruhigt und versöhnlich, rennt dann zum Papa und grinst: „Papa, ich bin supa-schick! Ich muss nich zum Frisör.“ Es dauert einen kurzen Moment, dann fügt er hinzu: „Papa, ich WILL auch zum Frisör. Ich bin liep! Ich bekomm Kekse, ne, Papa? Kekse!“

Ich muss wohl nicht erklären, dass der große Beebie für geduldiges Stillsitzen beim Frisör mit Keksen belohnt wird. Und das macht er wie ein Profi: Kekse brüten, quasi (kann der kleine Beebie inzwischen übrigens auch sehr gut. Allerdings muss der nicht so oft unter die Schere. Der hat Locken, wissen Sie. LOCKEN!!!).

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Über den Autor:
Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Von Beruf freiberufliche Autorin und Bloggerin. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
    
  1. Anja / Dez 14 2011

    Ach Gott, da hast du aber auch zwei obersüße Zuckerschnuten!
    Am Besten finde ich ja den kritischen Blick vom großen Beebie, das hat den Frisör bestimmt ganz schön unter Druck gesetzt… ;o)

    Dann wünsche ich den beiden Kleinen mal noch viel Erfolg beim Kekse ausbrüten! Hihi!
    Liebe Grüße
    Anja

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