-Anzeige-

15 Kommentare

  1. Bei uns sieht das Abendritual ganz ähnlich aus, manchmal mit Papa, manchmal ohne, und das hat bis vor einiger Zeit auch gut geklappt.
    Im Moment ist es aber nicht mehr so einfach, die Grosse tut sich mit dem Einschlafen schwer, steht auf und manchmal ist auch Theater angesagt.
    Am Ritual haben wir nichts geändert , ich habe das Gefühl, dass sie Grenzen austestet und mal schaut was noch so geht.
    Meistens begegnen wir ihr mit viel Geduld aber manchmal geht das auch nicht.
    Ich denke das ist eine Phase, genau wie in der Nacht zu uns ins Bett zu kommen.
    Mal sehen wie sich das entwickelt.

  2. irmche

    Na, aber doch nicht unspektakulär! Sehr schön, hier auch so: ganz einfach, aber jeden Abend das gleiche, auch wenn mal der Papa oder die Mama nicht da ist, macht der andere es wie immer. Das tut nicht nur den Kindern gut! An schwierigen Tagen ist der gemütliche Abschluss auch mal das Highlight des Tages. Und unser Sohn schläft auch nie ohne ein „Ich hab dich lieb“ ein. Das ist mir wichtig. <3

  3. Klingt ganz wunderbar! :) Ich finde das sehr schön… bei uns läuft es auch immer nach klarem Plan und ich bin froh, dass wir dadurch nie solche ewigen „Diskussionen“ hatte, wie ich das aus manchen anderen Familien am Abend kenne. Wir waren einmal mit einer befreundeten Familie im Urlaub und mit der 5jährigen Tochter gab es jeden Abend ab acht bis ca. 22 Uhr Stress, weil sie nicht ins Bett wollte…. Mann, ich war froh, als ich meine Abende wieder für mich hatte! :-/
    Bei unseren Jungs würde das Toben nicht ins Abendritual passen (das gibts bei uns des öfteren vorher, irekt nach dem Abendessen) – das würde sie eher wieder wach machen. Aber so sind eben alle Kids unterschiedlich und Patentrezepte gibt es nicht.

  4. wir haben auch die erfahrung gemacht, dass ein fester ablauf und rituale sich förderlich auf ein ruhiges zubettgehen auswirkt. sieht man von schüben, krankheiten, etc ab ;) schön auch, dass dein mann abends die zeit hat, das abendprogramm mitzugestalten.

  5. Lisa

    Ich lese hier schon sehr lange bei Ihnen mit und muss Ihnen sagen, dass ich unglaublich in Ihr Löwenmäulchen verknallt bin. Vielleicht, weil er mir (als ich ein Kind war) ähnlich sieht, da fangen meine Hormone an zu tanzen. Ich freue mich jedes Mal, wenn es Fotos von ihm zu sehen gibt.
    Ein bißchen bekloppt ist das ja schon, aber ich kann nichts dagegen machen. :o)

    Und ihr Einschlafritual klingt sehr schön. Das hat man viel zu wenig, wenn man keine Kinder hat.

  6. Mich würde ja interessieren, wie genau ihr betet. Habt ihr da einen bestimmten Spruch oder einfach „Lieber Gott, wir danken dir für den schönen Tag xyz. Amen.“ ..oder, oder, oder?
    Weiß nicht, vielleicht ist das auch zu intim, finde es nur interessant wie es in anderen Familien gemacht wird.

    Habt ihr auch vor den Kindern abends gebetet?
    Geht ihr auch in die Kirche Sonntags?

    Aber letztlich: Rituale/Gewohnheiten abends finde ich auch wichtig, das gibt den Kindern ja halt…

    • „Lieber Gott, wir danken Dir für …“ und dann zählt der Quietschbeu alles auf, für was er an diesem Tag dankbar war und ist. Gummibärchen, ein Spiel, dass wir gespielt haben, Bobby Car fahren … alles, was ihm halt Spaß gemacht hat. Beim Löwenmäulchen übernehme ich das noch, aber der nickt auch immer schon zustimmend, wenn ich etwas nenne, dass er ganz super fand. Zum Ende bitten wir um eine ruhige Nacht, schöne Träume und einen tollen neuen Tag. Das war es inhaltlich eigentlich. Sehr kindgerecht alles.

      Und nein, ich habe als Kind nicht gebetet und später, als Erwachsener immer dann, wenn ich es brauchte. Mir persönlich hilft das schon dann und wann.

      In die Kirche gehen wir aktuell nicht. Allerdings auch nicht an Weihnachten und Co., weil ich einfach finde, dass die Jungs dafür noch zu klein sind.

  7. Das klingt nach einem ganz wundervollen Ritual! Ganz herzlich und lieb…

    Wir haben auch ein ganz ähnliches. Nur getobt (dann kann die Prinzessin nicht einschlafen) und gebetet (sie wird gänzlich religionsfrei erzogen) wird nicht. Gekuschelt, gelesen und sich gegenseitig gesagt, wie lieb man sich hat, gehört aber auch bei uns dazu – schon seit über 7,5 Jahren.
    Ich finde das auch sehr wichtig. Egal was am Tag war, ich möchte niemals, dass mein Kind traurig oder missmutig ins Bett geht. Und so gab es auch bei uns in den anstrengendsten Phasen keinerlei Probleme mit dem zu Bett gehen.

    Ich denke generell hilft das Kindern, ein festes Ritual, sie wissen genau was als nächstes passiert.
    Und sollte es nicht helfen, schaden tut es ganz sicher auch nicht ;-)

  8. Wie wunderbar, dass der Papa jeden Abend zum Zubettgehen da sein kann. Und man kann auf dem Foto die gespannte Erwartung der Jungs richtig „spüren.“ Sehr, sehr schön!
    Liebe Grüße
    RALV

  9. Bei uns läuft das ähnlich ab. Doch trotz täglichem Rituals mit Abendbrot, umziehen, waschen und Geschichte vorlesen schläft er selten vor 21 Uhr, meist aber erst gegen 22:30 Uhr ein. Denn wenn Colin nicht müde ist, dann tobt er gerne 2 Stunden durch die Betten. Da muss keiner von uns mittoben, er spielt für sich Kissenschlacht, wälzt sich umher etc. Bisher haben wir dazu keine Lösung gefunden. Tagsüber tobt er viel rum, ist viel im Garten unterwegs und Laufrad fahren. Der Mittagsschlaf ist abgeschafft und trotzdem war Colin bspw. gestern 16 Stunden lang auf (2 Minuten vor der Haustür ist er am frühen Abend gegen 18 Uhr leider im Auto noch eingeschlafen; die paar Minuten reichen ihm vollkommen um so viel Energie zu tanken – Wahnsinn!!). Andere Kinder fallen hundemüde ins Bett und mein Sohn ist topfit. Meine Mutter sagt, dass ich als Kind genauso war. Muss ich wohl mit leben :)

Kommentar verfassen

-Anzeige-