Bis einer heult! • Rescue me ...
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7. Mai 2012 | Pia Drießen

Rescue me …

Seitdem die Nuckifee da war, ist das Durchschlafverhalten des Quietschbeus schwierig geworden. Schwierig im weniger dramatischen Sinne, denn wir sind ja allgemeinhin einfach nur fürchterlich verwöhnt. Es gab inzwischen 2 Nächte, in denen er ganz normal ein- und durchschlief. In allen anderen Nächten wacht er zwischen 22 und 23 Uhr auf, beginnt zu weinen und steigert sich dann binnen Minuten in eine grenzenlose Hysterie.

Anfänglich dachte ich ja, es wäre nur wegen des Nuckis, dann dachte ich eher an eine Nachtschreck-Phase und seit gestern müssen wir nun auch Albträume in Betracht ziehen.

Ich habe mein 15kg schweres Baby gestern also in mein Bett getragen, nachdem er nach 5 Minuten immer noch völlig aufgelöst in seinem Bett saß und „Mama! Mama!“ weinte, obwohl ich direkt vor ihm kniete und ihn im Arm hielt. Da saßen wir dann und während ich sein Bein streichelte und ihm sein Lager in der Mitte unseres Bettes herrichtete, kniff er sich in Füße und Hände, wand sich wie ein Aal unter Schmerzen, beteuerte aber immer wieder er habe keine Schmerzen, ihm täte nichts weh. Dennoch war er völlig hysterisch, begann sogar zu hyperventilieren. Er war nicht in der Lage zu sprechen, aber ganz klar und definitiv wach und bei Verstand. Er versteht meine Fragen und kann auch durch Nicken oder Kopfschütteln antworten. Er ist verzweifelt. Vielleicht sogar panisch. Aber er kann nicht formulieren, wieso oder warum. Vermutlich weiß er das nicht mal selber.

Wenn ich ihn frage, ob er Angst hat, schüttelt er den Kopf. Manchmal bellt er auch ein „Nein!“ zwischen schluchzen, kreischen und weinen.
Ob  er sauer wäre? Nein.
Ob er traurig wäre? Nein.

Er möchte gerne in den Arm genommen werden, befreit sich aber sofort aus jeder Berührung. Es ist diese Gradwanderung zwischen „ganz nah bei Dir“ und „frei und nicht eingeengt“ sein wollen. Ich kenne das Gefühl, auch wenn es schon über ein Jahrzehnt her ist, dass ich es empfand.

Ich sage ihm dann, dass es okay ist, wenn er weinen muss. Aber dass er sich doch bitte nicht wehtun soll. Dann streiche ich über seine Hände, die sich meist sehr schnell entkrampfen und ruhiger werden. Manchmal findet er schneller aus dieser emotionalen Spirale wieder raus, manchmal geht das ganze ganz plötzlich wieder von vorne los.

Gestern trat er mir irgendwann in das Gesicht. Nicht absichtlich oder gezielt, aber es tat dennoch sehr weh. Ich bin dann aufgestanden und habe gesagt, ich würde kurz raus gehen und etwas holen. Ich wäre sofort wieder da. Wirklich beruhigt hat ihn das nicht, aber es war nötig, dass ich aus der Situation raus gehe. Es bringt nichts, wenn man selber immer ungeduldiger und unruhiger wird. Ich bin ja Gott froh, dass ich in solchen Situationen generell in mir ruhe und abwarten kann. Ich denke, das entspannt solche Situationen zusätzlich.

Gestern war dann der Punkt erreicht, an dem ich ihm Bachblüten gab. Als Einjähriger hatte der Quietschbeu schon mal so eine schlimme Phase, in der er sich nachts Haare ausriss und sich die Arme zerkratzte. Damals hatte der Kinderarzt mir Rescue Tropfen für Kinder empfohlen, die auch tatschlich im ärgsten Notfall gut halfen.

Als ich ihm gestern Abend dann sagte, ich habe jetzt hier so Tropfen, die würden ihm helfen sich zu beruhigen und dann ginge es ihm schnell besser, öffnete er tatsächlich freiwillig den Mund und ließ mich die Tropfen in seinen Mund träufeln. Es dauerte 3 Minuten bis er ruhiger wurde und weitere 2, bis er sich in meine Arme stürzte und feste an mich kuschelte. Ob es die Erschöpfung, ein Placebo-Effekt oder die Tropfen selber waren, sei mal dahin gestellt. Er kam jedenfalls zur Ruhe.

Auf seinen Wunsch hin sahen wir uns dann noch ein paar Minuten gemeinsam das Flughafen-Wimmelbuch vom Köln-/Bonner-Flughafen an. Danach durfte ich ihn zudecken, das Licht löschen und wieder nach unten gehen. „Bis gleich, Mama. Liebe Dich“, hat er mir noch hinter geflüstert.

Ich denke, den Quietschbeu treibt momentan eine Menge um. Er bekam jüngst mit, dass sein Papa bald wieder eine längere Zeit ins Ausland muss, wobei das wirklich noch in recht weiter Ferne liegt, jedenfalls für einen 3jährigen. Und er weiß und wartet täglich darauf, dass das Baby geboren wird. Dann besucht er seine Tante für ein paar Tage und Mama muss ins Krankenhaus. Augenscheinlich ist das für ihn okay, aber das mit dem Krankenhaus beschäftigt ihn schon. Weil eigentlich geht es einem ja gar nicht gut, wenn man dahin muss.

Er hat in den letzten 2 Monaten erst seine Windel und nun seinen Nucki aufgegeben. Zudem war in den letzten 2 Wochen einfach viel Trubel und Leben in unserem Haus. Vermutlich sollte es mich nicht wundern, dass sein sensibles und empathisches  Seelchen da ein wenig mehr verarbeiten muss, als es sonst der Fall ist. Ich habe gerade einfach Sorge, dass ich nach der Geburt des Maimiez nicht ausreichend Halt und Wurzel für ihn sein kann. Ich weiß, der Miezmann kann das genauso gut, aber ich möchte nicht, dass der Quietschbeu das Gefühl bekommt, seine Mama würde ihn abschieben. Es ist schwer das korrekt in Worte zu fassen. Ich denke jede Mutter kann sich vorstellen, was ich damit meine. Der Quietschbeu ist hier und jetzt. Das Maimiez noch in weiter Ferne, wenn auch schon ganz nah.

Ich weiß nicht, ob sie solche Situationen von Ihren Kindern her kennen? Ob Sie wissen oder ahnen, woher solche Anfälle kommen und wie man sie am besten beenden kann? Aber ich wäre um jeden guten Ratschlag und um jedes bestärkende Wort – dass das alles nur eine harmlose Phase ist – sehr dankbar und froh.

 

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Über den Autor:
Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Von Beruf freiberufliche Autorin und Bloggerin. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
    
  1. Mama06 / Mai 7 2012

    Hi,
    naja warum er die Phase hat, hast du ja schon raus bekommen. Jede Mama muss für ihr Kind den Weg finden. Es gibt kein Patentrezept. Vielleicht versuchen soweit es möglich ist jetzt noch Ruhe einkehren lassen. Ich finde Bachblüten absolut ok und ich glaube auch das sie helfen. Das muss man aber nicht diskutieren, jeder hat ja eine eigene Meinung.
    Du gibst ihm ja schon seit 3 Jahren Wurzeln und Halt, das wird auch nach der Geburt des Maimiez so bleiben, klar das das Baby erst einmal mehr Aufmerksamkeit bekommt, aber so wie ich dich hier kennen lernen durfte schätze ich das du die Balance ganz wunderbar schaffen wirst.
    Kann aber deine Gedanken nachvollziehen.

  2. Kat / Mai 7 2012

    Hmm.. ich weiß ja nicht was du/ihr chon gemacht habt. Aber vielleicht hilft es wenn ihr ihm (nochmals) erklärt wieso Mama ins Krankenhaus geht, und das es eben nichts mit einer (aus Kindersicht) schweren Krankheit zu tun hat..
    Habt ihr ihm die Auslandsreise seines Vaters offiziell erklärt oder hat er es „aufgeschnappt“? Bei zweiterem hilft es vielleicht auch ihm zu erklären wieso Papa eine Weile nicht da sein wird und wann er wieder da ist.

    My two cents. Aber ich kann nur spekulieren.

  3. fishly / Mai 7 2012

    Ja, diese „Anfälle“ kenne ich leider nur zu gut. Unser Sohn hat sich nachts eine Weile so verhalten, er war damals knapp drei und ich hochschwanger.
    Bei uns lief es so ab: Er weinte bzw schrie panisch nach uns oder „nein, nein“. Dabei biss er sich oftmals in Arme und Hände, auch unsere, wenn er ihrer habhaft wurde. Wenn wir beruhigend mit ihm sprachen oder summten, half das nichts, er klammerte und stieß uns doch weit fort.
    In unserem Fall half es, ihn richtig zu wecken, obwohl er wach schien, wurde er augenblicklich ruhiger, wenn wir alle Lichter anschalteten und ihm ein Glas kaltes Wasser anboten. Ob das bei ihnen so funktioniert kann ich natürlich nicht beurteilen, nur berichten. Ich wünsche Ihnen von Herzen, dass sich diese nächtlichen Schreckmomente bald wieder legen. Bei uns gingen sie vorüber wie sie kamen, keiner weiß woher, keiner wohin.

  4. Natalia / Mai 7 2012

    Mateo hat auch immer wieder solche Nächte und sie hängen immer im Zusammenhang mit dem Vollmond. Vielleicht auch bei euch eine Möglichkeit? Bei ihm ist nicht jedem Monat der Fall, aber jedes Mal wenn wir 2-3solche Nächte haben, ist es kurz vor dem Vollmond und ist dann nach dem Vollmond zu Ende.
    Manchmal lässt er sich sehr schnell beruhigen und schläft auch schnell weiter, manchmal schreit er lange, ohne dass wir wissen was los ist. Manchmal beruhigt er sich schnell, kann aber dann gar nicht mehr einschlafen, so dass wir 2-3 Stunden wach sind.
    Max hatte das auch, es ist jetzt aber lange nicht mehr der Fall, also warten wir und hoffen, dass hört einfach auf.

    LG

  5. Tine / Mai 7 2012

    Leider kann ich Ihnen nicht gut zureden, zumindest nicht, weil ich diese Phase kenne und mit Sicherheit sagen kann, dass es „nur eine Phase“ ist. Aber ich bin sicher, dass Sie instinktiv wissen, was zu tun ist und dem Quietschbeu die nötige Sicherheit geben.

    Ich wollte mich aber auch dafür bedanken, dass ich nun weiß, wofür diese Rescue Tropfen sind. Wir (der Hauptfreund und ich) haben bisher nur einmal davon gehört und haben uns immer gefragt, wer so was benutzt und warum die überhaupt so heißen dürfen. Unser Kinderarzt erzählte uns nämlich einmal, dass er zu einem Notfall gerufen wurde. Ein Kind war in den Gartenteich gefallen und alles, was die Eltern nach dem Herausziehen aus dem Wasser mit dem Kind machten, waren diese Tropfen zu geben und zu warten, dass sie „das Kind retten“. Diese Geschichte hat uns natürlich nachhaltig schockiert… Aber dank Ihnen kenne ich jetzt einen Verwendungszweck. Einen, der sinnvoll ist.

  6. RALV / Mai 7 2012

    Ich kenne solche Anfälle nicht aus eigener Erfahrung, aber ich kenne die Sorge, dem sensiblen Kind in der Schwangerschaft/mit neuem Baby nicht genug Halt geben zu können. Wie Du schon selber sagst, es war in letzter Zeit sehr viel. Ich war absolut erstaunt, wie „easy“ in dieser Situation Schullerfee und Windelentwöhnung geklappt haben. Und dann noch der aufregende Geburtstag! Jeder verarbeitet auf seine Weise. Ich bin ganz, ganz sicher, dass es – wie immer- nur eine Phase ist, und ich bin ebenfalls sicher, dass Ihr als Familie dem QB ganz wunderbar Halt gebt, und auch genug Aufmerksamkeit. Vielleicht kannst Du nochmal die ein oder andere Aktivität mit dem QB exklusiv planen, Eis essen gehen oder so etwas, aber viel mehr fällt mir auch nicht ein.
    Ganz liebe Grüße
    RALV

  7. Rike / Mai 7 2012

    Hallo,
    ich kann mangels Erfahrung keine schlauen Ratschläge geben. Trotzdem möchte ich nen Kommentar da lassen.
    Als Leserin finde ich es gut, dass hier auch so etwas Erwähung findet und dass die Leser einen realistischen Eindruck bekommen und nicht ständig denken, nur bei ihnen ist nicht immer alles easy.
    Ich finde es ganz wichtig, dass Sie nicht die Schuld bei sich selbst suchen, sondern möglichst objektiv die Ursachen überlegen. Vielleicht weiß ja auch die Kinderärztin oder der Kindergärtner einen Tipp?
    Wie gesagt, ich spreche nicht aus eigener Erfahrung: Aber ich könnte mir vorstellen, dass eine Massage vor dem Schlafen gehen zur tieferen Entspannung und Beruhigung beitragen könnte?

  8. Ramona / Mai 7 2012

    Ich denke, du hast die Situation schon total gut erfasst und reflektiert. Auf so viele Veränderungen muss das kleine Menschlein ja irgendwie reagieren. Ich hatte diverse Phasen auch schon, vorallem mit der Tochter. Uns haben auch immer wieder Bachblüten gut geholfen, sei es im Notfall als Rescue oder direkt als Konstitutionsmittel über einen längeren Zeitraum mit bestimmten Blüten. Alles wird wieder gut. Schön, wie du ihn begleitest. Ich konnte mit den Wutausbrüchen der Tochter leider immer sehr schlecht umgehen :-(

  9. Nathalie / Mai 7 2012

    Ich glaube, dass es wirklich nur eine Phase ist und ich finde du meisterst das mit einer Engelsgeduld und die wird dir sicher nicht einfach verloren gehen wenn das Maimiez da ist.
    Heute noch habe ich einen Artikel bei WIRMITKIND gelesen der davon handelte, dass Kinder die mit 2 Jahren super durchgeschlafen haben jetzt, also so ab 3, schwierigere Schläfer werden und dann mehr oder weniger oft das Elternbett aufsuchen. Da wurde auch von Remo Largos Buch „Babyjahre“ gesprochen und dass Kinder in dem Alter einen Entwicklungsschub in Richtung Selbstständigkeit durchmachen und sich um die Zeit quasi bewusst werden, dass sie „alleine“ sind… Viellecht trifft das ja auch beim Quietchbeu zu? Ich bin sicher das geht vorbei, der kleine Mann hat ja auch sehr viel durch-und erlebt und auch gemeistert da muss das dann vielleicht irgendwie raus!
    Das Buch von Remo Largo kann ich nur empfehlen, macht sehr gelassen der Mann. Ich schau da jetzt auch mal rein, kann ein bisschen Gelassenheit gut gebrauchen. Unsere kleine Große kommt jede Nacht zu uns und macht es uns im Moment abends beim einschlafen sehr schwer, gerade eben war dann das Schwesterchen auch wieder wach. :-(

  10. ramiii / Mai 7 2012

    hallo :-)

    ..mein Sohn ist zwar erst 14 Monate, aber solche naechtliche Anfaelle kennen wir auch. Ich kann nu zustimmen , das absolutes wecken wirklich hilft. Ich gehe auch davon aus, dass es mit der Verarbeitung der Vorkommnisse zusammen haengt. Ich wuensche euch alles Gute und viel kraft, Gedanken darueber um dem Quietschbeu nicht genug aufmerksamkeit schenken zu koennen wuerde ich mir keine machen, so eine tolle, liebende und klardenkente Mutter wie Du geht garantiert den richtigen Weg.

    Herzliche Gruesse

    Ramiii

  11. Kicky / Mai 8 2012

    Ich finde mich bzw. meinen Sohn (13 Mon.) in diesem Text wieder..
    Er zahnt gerade, schläft sehr sehr unruhig. Zum einschlafen nur auf meiner Brust, meistens geht er zwischen 20-21 Uhr ins Bett, er schläft in unserem Zimmer aber in seinem Bettchen. Dann nach ca. 3-4 Std. weint er fürchterlich, schlägt um sich, lässt sich kaum beruhigen. Ich weis nicht was ich machen soll.. nehme ich ihn ins Elternbett tritt er mich, nicht absichtlich aber dennoch immer nur mich nicht den Papa. schläft sehr sehr schwer wieder ein. Wenn er aber aufwacht ca. 7-8 Uhr morgens da ist er die Sonne PUR.
    Was soll ich ihm zur Beruhigung geben? Sind diese Bachblüten wirklich so gut wie sie im Internet dargestellt werden? Können sie mir einen Tipp geben ob sie für meinen Kleinen geeignet sind, ich weis sonst nicht was ich machen soll….

    • Mama Miez / Mai 8 2012

      Die Rescue-Tropfen für Kinder habe ich damals, als der Quietschbeu etwa ein Jahr alt war, vom Kinderarzt empfohlen bekommen. Sie besteht aus einer bestimmten Bachblüten-Rezeptur. Ich würde einfach mal Deinen Kinderarzt danach befragen.

  12. Keks / Mai 8 2012

    Ganz bestimmt ist das alles nur eine Phase. Aber wie immer in dieser Zeit ist man der Meinung, da nie wieder raus zu kommen, dass das alles ewig dauert und erst mit dem Auszug der Kinder endet ;). Ich kann dir versprechen: Dem ist nicht so.

    Ich kann auch deine Gefühle sehr gut verstehen, was die Aufmerksamkeit für den Quitschbeu in den kommenden Wochen betrifft. Im Grunde habe ich genau die selben vor der Geburt von Miss Allerliebst gehabt und du sicherlich auch vor der Ankunft des Löwenmäulchens. Und wie immer wird es so sein, dass man sich hinterher gar nicht mehr vorstellen kann, warum man so gedacht hat.
    Du machst das sicher ganz instinktiv richtig. Ihr seid eine Familie, die jeden auffängt, der Hilfe braucht. Und auch wenn du an dich selbst den Anspruch hast, immer und jederzeit für alle da zu sein, wird das wahrscheinlich nicht ganz funktionieren. Aber dafür sind Geschwister und Väter da. Die können das auch im Notfall mal übernehmen und du wirst feststellen, dass das auch für dich dann vollkommen okay ist :).

  13. MamaLöwe / Mai 9 2012

    Vielleicht kannst du einen QB-Tag machen. Nur Mama und QB? Da du ja schon sehr schwanger bist, kann vllt der Mann mit dem LM den ganzen Tag unterwegs sein, so dass du und der QB es euch bei euch gemütlich macht? Vielleicht bringt es etwas, vielleicht auch nicht, aber einen schönen Tag mit deinem Erstgeborenen hast du ja dann trotzdem gehabt <3

    • Mama Miez / Mai 9 2012

      Solche Tage haben wir „standardmäßig“ im Wochenablauf. Donnerstage, zum Beispiel, sind Mama-Quietschbeu-Tage. Daran kann es eigentlich nicht liegen …

  14. Sternenschaf / Mai 12 2012

    Hallo liebe Frau Miez,

    ich weiß nicht, ob es genau auf ihre Situation zutrifft, aber ich versuche einmal zu beschreiben, was mich nachts so umtreibt. Ich sollte dazu sagen, dass ich mittlerweile 23 Jahre alt bin, als Kind sehr viel geschlafwandelt bin und deswegen auch vor zwei Jahren im Schlaflabor untersucht wurde.
    Ich bin kein aktiver Träumer bzw. kann mich selten erinnern, aber laut meinem Freund bin ich seeehr aktiv im Schlaf (umherwerfen, treten, reden, Decke verwurschteln) und teilweise kommt es auch zu anderen „Aktionen“. Diese treten meist in der ersten Nachthälfte auf und äußern sich wie folgt (laut meinem Freund):
    ich springe im Bett auf, schreie, kreische, zittere und habe augenscheinlich große Angst. Meine Augen sind offen und ich Antworte sinnvoll auf seine Fragen. Manchmal schlage ich währenddessen auch um mich und versuche mich loszureißen. Ich will ihm sicherlich nicht absichtlich weh tun, aber er meint, dass es wohl sehr heftig und doll ist.
    Dann versucht er mich zu beruhigen und streichelt mich und versucht mich wieder ins Bett zu bekommen. Ihm erscheint es so, als wenn ich tatsächlich wach bin und langsam wieder runterkommen muss. Liege ich dann wieder im Bett, „schlafe“ ich sehr schnell wieder ein. Ich kann mich allerdings an diese Momente niemals erinnern! Ich weiß weder, ob ich etwas schlimmes geträumt habe in der Nacht, noch weiß ich, dass ich aus dem Bett gesprungen bin.
    Ich will ihnen keine Angst machen, aber das ist das, was mir direkt einfiel, als ich die Reaktion des Quietschbeus las. Vielleicht ist er wirklich nicht wach und schlafwandelt auch. Besonders bei Kindern ist schlafwandeln sehr verbreitet und zeigt wohl das rege Wachstum des Gehirns.

    Liebe Grüße
    sternenschaf

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