-Anzeige-

8 Kommentare

  1. Genau so ein Problem haben wir hier derzeit auch. Colin kann derweil zum AK mutieren. Das kannten wir vor dem Kindergarten nicht. Er haut manchmal um sich, tritt und hört so gar nicht. Momentan hilft da leider rein gar nichts. Nicht einmal Deine so called „Valium-Taktik“.
    Ich weiß aus Erzählungen von Colin und denen anderer Mütter, dass es mindestens einen Jungen in unserer und auch einen Jungen in der Nachbargruppe gibt, die sich die kleinen Jungs vorgenommen haben. Das Resultat daraus hockt dann nachmittags in Form eines Rumpelstiezchens bei uns daheim. Heute Abend ist Elternabend im KiGa und ich werde das Thema gezielt ansprechen. Inwieweit die Erzieherinnen darauf eingehen, möchte ich wissen. Kinder imitieren gerne, aber bitte nicht ein solch asoziales Verhalten. Ich habe auch wenig Lust darauf, das Colin nächstes Jahr hier derjenige ist, der die kleinen Kinder attakiert. Ich wünschte mir manchmal Mäuschen spielen zu können.

  2. … und mal wieder bewundere ich dich und versuche mir klammheimlich für die nächste Zeit oder auch Jahre eine Scheibe abzuschneiden, mich zu motivieren und mir zu sagen, „das schaffst du auch, wenn es beim Schmusebäckchen soweit ist“..

    Ich bin mir 100% sicher, dass der QB ein super netter kleiner und später großer Kerl wird. Ehrlich!

    LG

  3. LittleMinx

    Ich kann Stephie da nur zustimmen, ich finde Dich auch absolut bewundernswert, vor allem, weil Du es bei drei Kindern auch noch schaffst, regelmäßig zu bloggen! Hut ab!
    Auch ich finde es ganz toll, und versuche mir eine Scheibe ab zu schneiden.
    Bei einer so tollen Mama kann ja nur was Großes aus Deinen Kids werden!

  4. meine damen, entspannen sie sich. es ist ganz normal, dass ihr kind ab und zu ein ak ist, und es ist genau so normal, dass ein anderes kind das ak ist. sind sie froh, dass es derzeit nicht ihr kind ist. und glauben sie mir: ihr kind lernt dabei unglaublich viel. nämlich, sich zu wehren, gegen andere zu bestehen und seine eigenen grenzen kennen zu lernen. wege, sich aus der abhängigkeit anderer kinder zu lösen und eigene kameraden zu finden. undsoweiter. und das, was im kindergarten abgeht, ist noch harmlos. seien sie froh, dass es dieses übungsfeld in einem geschützten rahmen mit erzieherinnen etc. gibt. später, auf dem pausenplatz und auf dem heimweg, gibt es diesen nicht mehr. (ich gehe jetzt von schweizer verhältnissen aus, hier ist es üblich, dass die kinder alleine in die schule und in den kindergarten laufen und wieder zurück. auch alleine in den hort etc..) und es wird die zeit kommen, in der ihr kind alleine auf den spielplatz geht! (hier: ab zwei, drei jahren, allerdings mit blickkontakt zum haus.)

    es gibt gefüge, in denen ihr kind das ak sein wird. und andere, in denen ihr kind unter dem ak leidet. es ist aber immer so: sobald eines weg ist, mutiert ein anderes zum ak. ausserdem muss auch asoziales verhalten imitiert werden, denn wie anders soll ein kind merken, dass es so keine spielkameraden findet? dass so die türen zu den freunden verschlossen bleiben, weil die eltern solche spielkameraden nicht wollen? da wären dann wieder die grenzen.

    wo wir wohnen, gibt es verschiedene aks. manchmal sind es meine, manchmal die anderen. aber es ist auch immer so: sie kommen auch ohne meine kinder auf die allerdümmsten ideen. und das ist gut so, denn alle zusammen lernen dabei, was sie dürfen und was nicht. und dass das überschreiten von regeln auch konsequenzen hat.

  5. WOW! Meinen allergrößten Respekt, liebe Frau Miez! Diese „Valium-Taktik“ würde ich nie nie NIE durchhalten können, denn die Prinzessin – so wie ich sie kenne – würde es ausnutzen, bis zum bitteren Ende. Gut, nun ist sie älter, aber auch damals wäre es so gewesen, dessen bin ich mir sicher.
    Mal davon abgesehen, dass ich sehr auf die Regeln und Grenzen bestehe und es mir absolut nicht vorstellen kann, diese so flexibel zu gestalten und so lange geduldig zu warten, bis das Kind sich von alleine dran halten mag. Uff.
    ABER wenn es beim QB den gewünschten Erfolg hat und Sie das so können: Meinen allergrößten Respekt und alles Gute für dieses Vorhaben… :-)

  6. Marei

    Wenn ich groß bin, möchte ich auch mal so viel Geduld und Kraft haben wie du.

    Ich bin mir total sicher, dass dein Quietschbeu es nicht „dans son caractère“ hat (wie Hercule Poirot sagen würde), wie der Gruppenrüpel zu werden, aber ich finde es total beeindruckend, wie liebevoll du ihm die Zeit gibst, das selbst herauszufinden und mit seinem Frust umzugehen, den Gruppenrüpel von seinen Hacken zu schütteln.

    Von ganzem Herzen ziehe ich meinen Hut vor dir und wünsche dem Quietschbeu, dass er bald unbehelligt spielen kann!

  7. Klasse Technik, muss ich mir merken! Werde sie aber erstmal bei meinem Mann testen. Der Zwerg ist noch zu klein! Aber klappt das valiumtechnische danieder Reden immer oder versuchst Du es einfach immer wieder! Und gibt es nicht Situationen, wo alles nichts hilft und man am besten Schreien würde! Bei mir auf der Arbeit, Jugendwohngruppe, würde das nie klappen, denn je leiser Du bist um so lauter sind die Kids! Komisch aber war! Heißt nicht, das ich eine Verfechterin des Lauten Redens wäre, aber es ist gut zu wissen, das es in jungen Jahren vielleicht antrainiert werden kann! Und es schon die Stimmbänder ungemein!
    In diesem Sinne, immer wieder schön dich zu lesen!
    Bis bald!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich stimme zu.

-Anzeige-