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5 Kommentare

  1. Danke zuerst einmal für die vielen Links. Vielleicht hat ja auch jemand Tipps für Bücher zu diesem Thema.
    Ich werd mich durch die Links auf jedem Fall mal durchwühlen. Spannendes Thema.

    Ich kann mich noch erinnern, dass ich selbst als Kind immer bei Geburtstagsfeiern dem Vater des Onkels (ein wirklich alter Mann damals) einen Kuss geben musste und auch immer auf seinem Schoß sitzen sollte (Weil er fand Kinder eben so toll). Ganz ganz böse Erinnerung an die ich ungern denke. Schon aber deswegen habe ich bei meinen Kindern von vornherein gesagt: Küssen nur wenn sie es wollen. Da ist mir auch schnurzpiepwurst ob die Oma, die Tante oder weiß der Geier das eben doof finden. Mein Großer macht von dem „Neee lass mal“ häufig gebrauch und es dauerte durchaus ein paar klare Ansagen meinerseits bis es beim „Knutsch-verlanger“ akzeptiert wurde.

    buahhh.. und wenn ich dran denke wie die Oma früher einem das Taschentuch angeleckt hat, um einem irgendwas im Gesicht wegzuwischen…

  2. Marie

    Also den zweiten Link finde ja schon sehr grenzwertig!!

    „(….) Dies kann auch geschehen, wenn sie ein beglückendes sexuelles Erlebnis mit einem Erwachsenen gehabt haben, das dann entdeckt und von anderen Erwachsenen falsch ausgelegt wird, Selbst wenn das Erlebnis unbefriedigend war, wird es meist selbst einen geringeren psychischen Schaden anrichten als die Überreaktion von Eltern, Nachbarn und Vertretern der Öffentlichkeit.“

    Bin ich doch ganz und gar anderer Meinung als der Autor des Artikels und empfinde den zitierten Text als verstörend! Ich finde als Eltern/Erziehungsberechtige kann man nicht vorsichtig genug sein.Ansonsten bin ich ganz ihrer Meinung Kinder sollten von klein auf Wissen, dass sie jederzeit das Recht haben ,, Nein!“ zu sagen.
    Ein toller Blog übrigens! Bin vor einigen Wochen durch Zufall drauf gestossen und nicht wieder von los gekommen;-)
    Viele Grüße

    • Der zitierte Absatz ist bitte in seiner GANZHEIT zu betrachten. Hört man nach dem Satz mit dem Lesen auf, wirkt er tatsächlich verstörend. Allerdings wird schon im nächsten Satz ein Beispiel für solche Situationen benannt:

      […] Das beste Beispiel hierfür ist die Reaktion der Öffentlichkeit gegenüber Exhibitionisten. Kinder, denen der Anblick eines nackten menschlichen Körpers vertraut ist, sind vielleicht verwundert, aber sicher nicht ernstlich schockiert beim Anblick eines Mannes, der seinen Penis zeigt. Da ein solcher Mann darüber hinaus gewöhnlich ganz harmlos ist, wird kein großer Schaden entstehen, wenn die Eltern gelassen bleiben und den Vorgang richtig erklären.

      Beglückend darf hier nicht als Synonym für Geschlechtsverkehr oder andere körperliche sexuelle Handlungen gesehen werden. Vielmehr meint es „Glück empfinden“ oder sich wohlfühlen.

      In einem anderen Abschritt wird darauf hingewiesen, dass Kinder Sexualität ganz anders empfinden und bewerten, als Erwachsene. Man muss versuchen die Texte ohne unsere moralische Wertung von Sexualität wie wir – die Erwachsenen – sie kennen und leben zu lesen.

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