Bis einer heult! • "Wie schaffst Du das nur?"
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10. März 2013 | Pia Drießen

„Wie schaffst Du das nur?“

Eigentlich wollte ich so ein bisschen vom Alltag mit 3 Kindern von 0-3 Jahren erzählen. Gespickt mit kleinen Alltagstricks und –tipps. Aber die häufigste Frage, die mir dann im Vorfeld zu diesem Artikel tatsächlich gestellt wurde, war: „Wie schaffst Du das nur, die meiste Zeit alleine mit 3 Kindern und dann noch Zeit für Dich zu finden?“

Ich würde jetzt gerne antworten, dass ich Buch XY gelesen und dann die Entspannungs-CD von YZ gehört habe. Denn das wären brauchbare Tipps, die ich weitergeben könnte. Tatsächlich gibt es aber keine derart einfache Antwort. Ich versuche daher einfach mal ein bisschen von mir – von uns – zu erzählen.

Ich bin überstrukturiert, wie man mir manchmal gerne sagt. Es gibt Zeiten und feste Abläufe, an denen ich sehr  festhalte. Denn sie geben nicht nur mir, sondern auch den Kindern Sicherheit. Ich hangel‘ mich nicht von Stunde zu Stunde, sondern von Aktion zu Aktion. Wobei diese „Aktionen“ in sich sehr individuell sein können. Ein nüchternes Beispiel:

 

Aktion „ Aufstehen“
Ich stehe um 5:45 Uhr auf, dusche und mache mich fertig. Danach richte ich die Brotdosen der Jungs her und wecke diese anschließend. Wir putzen Zähne, waschen Gesichter und Hände (wir haben ein Doppelwaschbecken) und ziehen uns danach an. Das Löwenmäulchen braucht dabei etwas mehr Hilfe, der Quietschbeu kann das meiste schon alleine. Dann wecken wir zu Dritt das Meedchen. Da der Wickeltisch im Spielzimmer der Kinder steht, spielen die Jungs in ihrem Kaufmannsladen oder der Küche, während ich das Miezmeedchen fertig mache. Danach gehen wir alle gemeinsam runter (ca. 7:15 Uhr).

An Tagen, an denen die Jungs wach werden, bevor ich die Brotdosen herrichten konnte, mache ich zuerst die Kinder fertig und gehe dann gemeinsam mit ihnen runter. Sie spielen dann, während ich die Brotdosen herrichte.

 

Aktion „Spielen am Nachmittag“

Das meiste Spielzeug haben wir im Wohnzimmer, da dies unser Lebensmittelpunkt ist. Rutschautos, Playmobil, Duplo. Alles hat seinen festen Platz. Das hat unter anderem den Vorteil, dass ich immer zugegen bin, aber nie selber unbeschäftigt. Ich kann kochen (wir haben eine offene Küche), Wäsche falten oder sogar Arbeiten, während die Kinder um mich herum wuseln, spielen und zwischendurch immer wieder etwas fragen können. Wir verbringen viel Zeit gemeinsam auf dem Fußboden oder am Esstisch. Die Jungs lieben es kreativ zu sein. Malen, Basteln, Kneten sind hier täglich Programm. Manchmal bin ich voll involviert, manchmal sitze ich nur dabei und lese oder schreibe etwas. Das Meedchen ist derzeit so im Entdeckermodus, dass sie kein Entertainment braucht. Sie durchwühlt die Spielzeugkisten der Jungs, klettert über Kissenberge und findet immer irgendeine Beschäftigung.

Die Jungs haben durch den geringen Altersunterschied dieselben Interessen und spielen in 90% der gemeinsamen Zeit miteinander. Am liebsten inszenieren sie Unfälle mit Polizei und Feuerwehr, oder fahren Bobby Car-Wutsch-Retten, oder duellieren sich mit Schaumgummischwertern. Der neuste Schrei sind die beiden Steckenpferde, die wir angeschafft haben und auf denen sie nun scheinbar rund um die Uhr durch Haus galoppieren. Das ist so ein großartiger Vorteil von Geschwistern mit geringem Altersunterschied. Sie spielen MITEINANDER. Langeweile kennen beide nicht. Ich habe noch nie von einem gehört oder auch nur das Gefühl gehabt, sie hätten Langeweile. Natürlich ist das auch ein Grund, warum ich Zeit für das Meedchen oder auch mich finde.

 

Aktion „Baden“

Baden ist bei uns ein Sonntagsevent. Während ich das Wasser einlasse ziehen sich die Jungs alleine oder mit gegenseitiger Hilfe im Spielzimmer aus. Zuerst bade ich immer das Meedchen. Wenn der Miezmann noch zuhause ist, auch mal alle drei gleichzeitig. In der Regel nehme ich das Meedchen aber vorher wieder raus, auch damit die Jungs etwas wilder platschen und spielen können. Während ich das Meedchen dann Bettfertig mache, spielen die Jungs gemeinsam in der Wanne. Das hat den Vorteil, dass sie ihre gegenseitigen Kontrollinstanzen sind. Ein Kind alleine würde ich nicht in der Wanne sitzen lassen. Wenn das Miezmeedchen getrocknet ist und im Schlafanzug steckt, wasche ich die Jungs, hole beide aus der Wanne und wir watscheln gemeinsam ins Spielzimmer, wo ich sie abtrockne, föhne und 60 Finger- und Zehennägel schneide. Das ist ein Spaß!

 

Aktion „Schlafen“

Wie auch morgens mache ich die Kinder alle gleichzeitig im Spielzimmer Bettfertig. Dann geht es zuerst ins Schlafzimmer der Jungs, wo sie sich mit ein paar Büchern in ihr Bett kuscheln. Während sie die Bücher anschauen, oder auch noch mal durchs Bett toben, bringe ich das Meedchen ins Bett, das meist binnen 10 Minuten tief und fest schläft. Derzeit stille ich sie zum Einschlafen noch, aber dank ihrer neu gewonnen Liebe zum selbstständigen Essen, ist sie abends meist schon sehr satt und trinkt nur kurze 2 Minuten. Dann schleiche ich mich wieder raus, gehe zu den Jungs uns lese ihnen eine Geschichte vor. Im Moment sind das immer ein paar Seiten aus „Das kleine Gespenst“. Im Anschluss beten wir und singen gemeinsam La Le Lu. Es gibt für jeden einen dicken Kuss und ein „Ich liebe Dich!“. Dann lösche ich das Licht und gehe raus. Feierabend.

 

Aktion „Einkaufen“

Wenn ich mit allen drei Kindern einkaufen gehe – was eher selten ist, da ich das meiste morgens erledige, wenn die Jungs im Kindergarten sind – dann nehme ich entweder die Trage fürs Meedchen mit und setze das Löwenmäulchen in einen Einkaufswagen oder ich ergattere eines dieser coolen Einkaufsautos. Das Meedchen sitzt dann im normalen Einkaufswagensitzt und das Löwenmäulchen vorne im Auto. Manchmal, wenn der kleine Herr Löwenmaul super Laune hat, darf auch der Quietschbeu im Auto sitzen und das Löwenmäulchen läuft nebenher. Generell habe ich sehr umgängliche Einkaufskinder, die eigentlich nie groß Trara machen, von wegen „Mama, ich will das und das und das!“ Stattdessen überlegen wir immer gemeinsam, was wir brauchen und was wir gerne noch so außer der Reihe hätten. Mal sind das Kekse, mal Snack-Tomaten oder auch mal hartgekochte bunte Eier. Man kann die Kinder auch gut vom erschlagenden Angebot ablenken, in dem man sie in Unterhaltungen verwickelt und gemeinsam plant, wie und was man zusammen kocht und was man alles dafür braucht. Lediglich an der Kasse wird es immer etwas unruhig, da der Quietschbeu nicht gerne wartet und dann beginnt Kassenschränke zu öffnen oder Absperrungen auf- und zuzumachen. Das sind aber 5 Minuten, die ich ganz gut veratmen kann. ;)

 

Aktion „Feierabend“

Mein Feierabend beginnt, wenn die Kinder im Bett und das Wohnzimmer und die Küche aufgeräumt sind. Das ist meist so gegen 20 Uhr. Dann sitze ich meistens am Rechner, lese den Tag nach – was ich zwischendurch nicht auf dem Smartphone mitbekommen habe – und blogge. Manchmal gucke ich Fernsehen. Das aber eher selten, da ich eigentlich nur in Gesellschaft konzentriert Fernsehen gucken kann. Gegen 23 Uhr hat das Meedchen Hunger. Manchmal gehe ich dann direkt ins Bett, manchmal gehe ich aber auch noch mal runter. Gegen Mitternacht ist hier Zapfenstreich.

 

Eifersucht

Mit Eifersucht haben wir so gut wie keine Probleme. Selten kommt es mal vor, dass alle drei gleichzeitig auf meinen Schoß wollen. Aber auch das geht und es finden Alle irgendwie einen Platz auf oder an mir. Am Wochenende, wenn der Miezmann da ist, teilen wir uns manchmal auf, damit die Kinder auch ein wenig Exklusivzeit mit einem Elternteil erleben können. Das genießen sie dann sehr. Generell ist es aber so, dass die Kinder sehr aneinander hängen und nur wenige Stunden, in denen sie getrennt sind, schon zu starkem Vermissen führen.

Eifersucht kennen wir hier eigentlich nur anderen gegenüber. Wenn ein Kind aus dem Kindergarten zu aktiv mit dem Miezmeedchen spielt, werden beide Jungs unruhig. Das mögen sie gar nicht gerne. Das Löwenmäulchen weint dann gerne auch mal laut auf: „Das ist MEINE Swesta!!!“

 

Geschwisterbande

Dass der Quietschbeu und das Löwenmäulchen wie Kaugummi zusammenkleben, habe ich ja schon mehrmals erwähnt. Ich war selber sehr neugierig, wie sich da wohl mit der Babyschwester gestalten würde. Meine Sorge war, dass sie sowas wie ein Fremdkörper in der einträchtigen Zweisamkeit der Brüder sein könnte. Die Sorge war unbegründet. Das Meedchen ist immer MITTENDRIN. Es ist nicht so, dass ihr eine aktive Rolle im Spiel zugedacht wird, sie ist nur einfach immer dabei und wird als dazugehörig empfunden. Wenn sie mal in der Federwiege im Wohnzimmer schläft, fragt der erste nach 30 Minuten, wann sie denn endlich wieder wach wird. Wackelt die Wiege nur eine Sekunde, stehen beide direkt parat und wollen mal rein gucken, ob sie schon wach ist.
Zwischendurch wird das Meedchen gekitzelt oder ihr lustige Grimassen vorgeführt, bis sie lacht. Ihr werden Spielzeuge angereicht oder ein interaktives Buch (wir haben so eins mit Tieren, die lachen, wenn man sie kitzelt) gezeigt und erklärt. Natürlich erobert sie auch dann und wann gefährliche Dinge. So haben die Jungs zum Beispiel einen Werkzeugkoffer, in dem unter anderem auch Plastikmuttern und –schrauben enthalten sind. Das Miezmeedchen stopft sich mit Wonne so viele Muttern in den Mund, bis sie ihn nicht mehr zubekommt. Daher sind die Jungs immer angehalten, den Werkzeugkoffer gut zu verschließen. Erwischt sie doch mal wieder eine dieser Schrauben, greift wieder eine der beiden brüderlichen Kontrollinstanzen. „Mama, das Meedchen hat schon wieder eine Schraube im Mund!“
Das Schönste ist aber, wenn sie gemeinsam kuscheln. Meist liegt zuerst einer der Jungs auf dem großen Bodenkissen. Dann kommt das Meedchen dazu und legt den Kopf auf den Rücken oder die Brust des Bruders. Es dauert nur Sekunden bis der zweite Bruder auch da ist und mit kuscheln will. Manchmal kommt es dann zu Streitereien, wer denn nun näher und mehr mit der Schwester kuscheln darf. Aber das klärt das Meedchen in der Regel alleine.
Ich ermahne die Jungs immer genau auf die Signale der kleinen Schwester zu achten. Wenn sie abwehrend quietscht und um sich haut, dann müssen sie auf Abstand gehen, dann war ihr das zu viel oder zu nah. Das klappt soweit auch ganz gut. Manchmal finde ich, dass sie in ihrem gemeinsamen Spiel mit dem Meedchen zu wild sind. Das sind dann aber meist genau die Momente, in denen die kleine Schwester laut kichert und gluckst und freudig mit den Händen wedelt. Sie liebt ihre großen Brüder beide sehr und wenn sie einen von beiden nach länger Zeit wieder sieht (morgen, beim Wecken oder nachmittags, wenn wir sie aus dem Kindergarten abholen), dann hoppst sie auf der Stelle, wedelt mit den Armen und quietscht freudig. Ebenso ist das mit den Jungs. Wenn sie ihre Schwester entdecken, strahlen die kleinen Gesichter sofort freudig.

Wir hatten Glück. Mit eigentlich allem. Ich kenne Familie, sehr herzliche Familien, in denen sich die Kinder bis aufs Blut nicht ausstehen können und sogar räumlich getrennt werden müssen, weil sie sich sonst permanent an die Gurgel gehen. Es ist eben auch alles irgendwie eine Charakterfrage, denke ich.

 

Mama-Papa-Auszeit

Es gibt Situationen, in denen ich eine Auszeit brauche/nehme/verdiene. Das kann mal ein Frisörbesuch sein, mal ein Elternabend im Kindergarten oder ein Mädelsabend mit Pizzaessen oder Topmodels gucken. Logischerweise ist das unter der Woche – wenn ich mit den Kindern alleine bin – etwas schwierig.
Bei wichtigen Terminen, wie z.B. Elternabend, Elternbeiratstreffen oder Informationsveranstaltungen in der Schule muss ich also Hilfe von außen annehmen. Das war für mich die härteste Hürde überhaupt. Ich bin von Haus aus eher der Typ, der alles selber und alleine macht. Aber seitdem der Miezmann unter der Woche mehrere hundert Kilometer entfernt arbeitet, bleibt mir nichts anderes übrig, als dann und wann auf Hilfe zurück zu greifen. Meist sind das meine Mutter und die wundervolle Herzfreundin. Beide haben soviel Ruhe und Geduld, dass ich in den wenigen Stunden, in denen ich außer Haus bin, total abschalten und mich auf andere Dinge konzentrieren kann. Beide rufen nicht direkt an, wenn das Miezmeedchen mal wach wird und weint. Sie meistern die Situationen dann auf ihre herzliche Art und Weise und keines meiner Kinder wird einen Schaden nehmen, wenn es bis zu meiner Rückkehr im Wohnzimmer bespielt wird, statt schlafend im Bett zu liegen. Da habe ich absolutes und 100%iges Vertrauen.
Am Wochenende, und wenn der Miezmann mal unter der Woche daheim ist, nehme ich mir meine Auszeit, wir es eben passt. Dann ist ja der Papa da und kümmert sich ebenfalls ganz hervorragend um die Rasselbande.
Wenn der Miezmann und ich mal ins Kino oder einfach nur zu zweit Essen gehen wollen, ist es auch meist Oma Miez, die unsere Kinder hütet. Auch die Herzfreundin hat mir mal ein heißes Date mir meinem Mann und einen 250g  Steak ermöglicht. Ich danke Euch sehr

 

Hilfe annehmen

Wie gerade schon geschrieben: Hilfe von außen ist wichtig, um sich nicht selber völlig zu verlieren. Würde ich mal richtig krank werden, wären meine Mutter und meine Schwester sofort zur Stelle, um mich zu entlasten und zu unterstützen. Im Alltag und unter der Woche habe ich ganz tolle Freundinnen, die mal hier den Quietschbeu mitnehmen oder mal da das Löwenmäulchen zum Spielen einladen. Das sind dann auch schon immer so kleine Momente zum Durchatmen, denn ein Kind weniger macht auch gleich weniger Lärm und Trubel.
Die lieben Nachbarn haben ihre Hilfe angeboten, für Notsituationen. Zum Beispiel kann ja immer mal was akut passieren. Ein Unfall, eine akute Krankheit und man muss holterdiepolter ins Krankhaus. Dann würde ich dort klingeln und wüsste, die Kinder sind in guten Händen bis die Familie da ist.

 

Eure Fragen

Auf Facebook habe ich gefragt, welche Dinge Euch aus unserem Leben noch interessieren würden.  Viele der dort gestellten Fragen habe ich nun schon beantwortet. Ein paar Einzelne möchte ich noch abschließend kurz beantworten.

Mich würde interessieren ob dich des Öfteren ein schlechtes Gewissen plagt weil du vielleicht nicht immer allen Kindern/Mann Bedürfnissen gerecht werden kannst?

Manchmal habe ich ein schlechtes Gewissen gegenüber meinem Mann. Wenn er am Wochenende nach Hause kommt muss er 3 Kindern plus Frau gerecht werden und hat selber kaum Zeit zum Luft holen. Darum nehme ich mir manchmal Freitagabends etwas vor. Die Kinder schlafen ja sehr friedlich und dann kann er sich vom Fernsehen auf dem Sofa lümmelnd berieseln lassen, ne Tüte Chips knabbern und/oder die Ruhe genießen.
Die Bedürfnisse der Kinder bekomme ich meiner Meinung nach ganz gut gestemmt. Da plagen mich keine größeren Schuldgefühle. Dass es Situationen gibt, in denen man sich am besten teilen müsste, ist ziemlich normal. Das bringt das Leben so mit sich.

Mich würde noch interessieren wie du mit der Meinung anderer umgehst. Hier hört man oft:“Jedes Jahr ein neues“ (Wo soll das bloß hinführen.) Familien mit vielen Kindern sind eher als „asozial“ usw. verschrien. Erst recht wenn die Altersunterschiede so gering sind. Wie oft laufen Menschen Kopfschüttelnd an euch vorbei, grade wenn mal einer nicht so will wie du #Trotzphase. ? Dont Feed the Trolls oder diskutieren?

Ehrlich gesagt habe ich mich noch nie negative Reaktionen auseinander setzten müssen. Unterm Strich sind es ja auch nur 3 Kinder. Mit Trotz in der Öffentlichkeit konnte ich mit jedem Kind mehr besser umgehen. Ich verfalle dann in einen Zen-artigen Zustand, der auch die meisten Umstehenden zu beruhigen scheint. So nach dem Motto: Wenn die Mutter so cool bleibt, dann isses wohl nur halb so schlimm.
Einmal musste ich mir ein „Du hast es so gewollt“ von einem nicht näher bekannten Vater aus dem Kindergarten anhören, als ich etwas entnervt ob des Löwenmäul’schen Trotzes war. Da habe ich dann innerlich mit den Augen gerollt. Nur weil man ein, zwei oder drei Kinder gewollt hat, gibt man ja nicht automatisch das Recht ab, von diesen auch mal genervt zu sein. Also nein, ich diskutiere nicht, sondern gehe freundlich lächelnd weiter :)

Die Schlaf Situation, wenn nicht nur eines Nachts aufwacht, sondern gegebenenfalls zwei oder drei.

Das kommt sehr selten vor. Meist entscheide ich dann schnell, wer warten kann und wer nicht. Meist muss das Meedchen warten, weil sie nur ein Bedürfnis wie z.B. Hunger hat, während die Jungs vielleicht ein Albtraum oder auch Schmerzen plagen. Das ist aber in jeder Situation so, nicht nur nachts. Man muss immer in wenigen Augenblicken abwägen, wessen Bedürfnis am wenigstens dringlich ist und dann entsprechend handeln.
Neulich kotzte das Löwenmäulchen ins gemeinschaftliche Bett, woraufhin ich den Quietschbeu umquartieren, das Mäulchen säubern und das Bett neu beziehen musste, wovon das Meedchen natürlich auch wach wurde. Alles im allem haben wir nach 1,5 Stunden alle wieder geschlafen. Insofern war auch das kein Weltuntergang.

ich frage mich wie es ist mit spazieren gehen oder spielen wenn jeder was anderes möchte oder wie es ist mit 3kinder und dann noch gesund zu kochen und was man kochen kann? […]

Die Situation, dass jeder was anderes möchte, haben wir äußerst selten. Meist sind alle für das Gleiche zu begeistern. Für Spaziergänge haben wir einen Geschwisterwagen, in den das Meedchen gesetzt wird und das Löwenmäulchen einsteigen kann, wenn es Fußlahm wird. Inzwischen läuft der kleine Herr Löwenmaul aber ebenfalls beachtliche Strecken und ich bin meist nur noch mit dem normalen Einzelkinderwagen unterwegs und habe die Trage immer als Alternative dabei, falls doch mal was Unvorhergesehenes geschieht. Der Quietschbeu muss laufen. Das tut er aber auch sehr gerne.
Ich koche unter der Woche eher selten für alle, da die Jungs im Kindergarten zu Mittag essen. Ich koche, was man eben so kocht. Gemüse, Nudeln, Suppe. Am Wochenende dann gerne auch mal aufwändiger.

Mich würde die finanzielle Seite interessieren. Bei uns würde ein Vollzeitgehalt nie reichen. Und da haben wir keine großen Sonderausgaben.

Das ist natürlich eine sehr individuelle Sache. Mit unseren Ansprüchen reicht uns ein Monatsgehalt auch nicht aus. Aus diesem Grund gehe ich nach der Elternzeit auch wieder in Teilzeit arbeiten. Die Kinder haben dann alle einen Kindergartenplatz in einer wirklich großartigen Einrichtung, die wir sehr lieben und nicht missen möchten. Wir haben in unserer Stadt als „Kinderreiche Familie“ den Vorteil, dass wir nur den teuerster Kindergartenplatz, also den für das jüngste Kind, zahlen müssen. Die Geschwisterkinder sind alle frei. Unsere größten Ausgaben sind das Haus, in dem wir zu Miete wohnen, und unser Auto.
In dem jungen Alter, in dem unsere Kinder sind, macht die Anzahl noch nicht so viel aus. Teurer wird das definitiv später, wenn sie in die Schule kommen und Schulbücher, Ausflüge, Vereinsbeiträge und Freizeit bezahlt sein wollen. Bis dahin hat sich aber auch unsere wirtschaftliche Situation verändert. Wir sind für unsere Möglichkeiten so vernünftig, dass wir es bei drei Kindern belassen werden, da die Kosten im Leben eines Kindes ja steigen und nicht sinken.

Wie sehr sind Großeltern und andere Verwandte oder Freunde in die Kinderbetreuung eingebunden? Würde es ohne gehen? Und wie lange ist die Strohwitwenschaft noch angedacht?

Dem aktuellen Sachstand nach würde es sicher auch ohne gehen, wäre dann aber bei Weitem nicht so komfortabel. Soll heißen: ich wäre sehr viel angespannter und würde mehr unter Druck stehen, alles alleine meistern zu müssen. Unsere Wochenendfamilie ist derzeit auf 2 Jahre angelegt. Was danach ist steht noch in den Sternen.

Wann/wie verarbeitest Du die ganzen Erlebnisse und Eindrücke? Was machst Du mit Deiner Wut?

Ich verarbeite die Eindrücke und Erlebnisse, in dem ich sie aufschreibe und viele von Ihnen mit Euch über mein Blog teile. Das ist meine ganz eigene Therapie und sie hilft mir sehr, mich selber zu reflektieren und mögliche Fehler in meinem Handeln und meiner Erziehung selber zu erkennen und zu ändern. Generell bin ich ein Mensch mit recht wenig Wut. Wenn es mir wirklich alles Mal zu viel wird verlasse ich den Raum und boxe oder schreie ich in ein Kissen. Das wirkt Wunder. Und ist umsonst ;)

***

Das ist nun deutlich mehr geworden, als ich ursprünglich angedacht hatte. Wenn Ihr tatsächlich bis hier hin gelesen habt: Respekt und herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit.
Auf Grund der Länge des Beitrags habe ich heute auf intensives – und meist doch sehr erfolgloses – Korrekturlesen verzichtet. Man sehe mir Tipp- und Wortfehler daher bitte nach.

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Über den Autor:
Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Marketing- und Medienberaterin mit Schwerpunkt Social Media. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
    
  1. McMaren / Mrz 10 2013

    Natürlich habe ich bis zum Ende gelesen. ;) Ich finde es immer unheimlich interessant, wenn du von praktischen Details – also wie ihr zum Beispiel unterwegs seid – berichtest. Denn das sind die Dinge, die mir Kopfzerbrechen bereiten.

    Die festen Strukturen finde ich sinnvoll und hilfreich für alle Beteiligten. Für mich ist das immer schön zu lesen, dass man als Mutter von drei kleinen Kindern auch noch ein eigenes Leben haben kann und dass es sich sogar ganz machbar anhört. Mir macht das Mut und ich freue mich immer, davon zu lesen.

  2. MK_Alice / Mrz 11 2013

    Ich könnte jeden Tag von Dir so lange Beiträge lesen! ;)

  3. tina / Mrz 11 2013

    Von vorn bis hinten gelesen und vieles von mir wieder entdeckt und wieder erkannt. Meine Kinder müssen mich immer teilen, den Papa gibts vielleicht einmal im Monat. Auch wir haben unsere Rituale, auch meine Kinder hängen sehr aneinander und auch ich muss oft entscheiden, wen von den beiden ich gerade dringlicher trösten oder einfach mal durchknuddeln muss.

    Wie schaffst du das nur?
    Manchmal hab ich keine Ahnung wie, manchmal schaff ich es auch gar nicht. Aber es geht immer weiter und alles in allem hab ich das Gefühl, dass wir drei wirklich eine zufriedene Familie sind.

  4. Tina Pappnase / Mrz 11 2013

    Danke für diesen Einblick.

    Mich frustriert das gerade allerdings sehr, weil wir nicht so einen Ablauf hinkriegen und wohl auch nie hinkriegen werden…. :( Bei uns herrscht Chaos, jeder Tag, jede Tageszeit, jede „Aktion“ läuft hier anders ab. Wir kriegen es nicht hin Regelmäßigkeit reinzukriegen….

    Ihr macht das wirklich toll und deshalb läuft es wohl so gut.

    LG

    Tina

  5. Ramona / Mrz 11 2013

    Danke für den Einblick

  6. Nadine / Mrz 11 2013

    Ich bin zwar selbst leider noch Kinderlos, aber ich kann mir jetzt sehr gut vorstellen, wie eure Tage ablaufen. So wie du euch beschreibst hätte ich euch sehr gerne als Nachbarn ;)
    Und ja, dass die Kinder sich gegenseitig so gut riechen können ist wirklich nicht in jeder Familie so *auf Holz klopf*

    Vielen Dank für den Einblick! :)

  7. bianca / Mrz 11 2013

    Guten Morgen ! Eben war ich mit dem Babymädchen einkaufen und traf eine Bekannte die mich auch sehr erstaunt fragte wie ich das mit 4 Kindern schaffe ;-) „Alles eine Frage der Organisation ! “ war meine Antwort. Beim nächsten mal wenn wieder so eine Frage kommt, kann ich einfach deinen Text empfehlen. Hier läuft es sehr ähnlich.

    Nur zum Bloggen komm ich kaum. Aber ich liebe es bei dir vorbei zu schauen, und an deinem Alltag teilhaben zu dürfen, ich liebe es wie du schreibst.
    Dankeschön und mach weiter bitte ! LG Bianca

  8. Lorelai / Mrz 11 2013

    Wie oft gehen die Großen denn in den Kiga u wie lange? Ist ja toll dass ihr 2 Kinder dann gratis betreut habt, Wow! Luxus! :) wie machst du das mit Einschlafstillen und Abendessen/Kino? Bekommt das Meedchen dann von Oma die Flasche?

    • Mama Miez / Mrz 11 2013

      Die Jungs gehen täglich bis 15 Uhr in den Kindergarten, weil das Mäulchen bis 15 Uhr dort schläft.
      Wenn wir/ich weggehen wollen, bringe ich immer zuerst das Meedchen ins Bett. Zwischen 18:30 und 19 Uhr ist ihre Zeit. Da hat man noch ausreichend Zeit ins Kino oder zum Essen zu kommen :)

  9. menschenskinder! / Mrz 11 2013

    Vielen Dank für den tollen Artikel! Du hast hier ganz viele Dinge beantwortet, die ich mich auch immer schon gefragt habe und machst mir Mut für das Leben mit mehr als einem Kind. Weil – ganz ehrlich – so ein bisschen Schiss hab ich ja schon vor dem, was da auf uns zu kommt, obwohl es natürlich das normalste auf der Welt ist, mehr als ein Kind zu haben. :D

    Bei uns kommt Nr. 2 bald mit einem Abstand von 19 Monaten dazu und auch ich habe mich schon gefragt, wie dann wohl diese oder jene Situation gehandhabt werden kann. Aber ich glaube man macht sich da im Vorfeld zuviel Kopf drum und muss die Dinge einfach mal auf sich zukommen lassen. Für vieles findet sich eine Lösung, weil sie sich eben finden muss. Und viele von den alten Abläufen muss man dann eben einfach über Bord werfen. :)

    Einzig die Wochenend-Ehe würde ich mir nicht zutrauen, zumal wir unser Leben auch ganz ohne sonstige Familie/Hilfe bestreiten müssen, da wir hier einfach niemanden haben. Abgesehen von den sehr netten Nachbarn, die z.B. auch unseren Großen nehmen, wenn Nr. 2 geboren wird. Aber manchmal ist es schon hart, dass man immer da sein muss und nie Zeit zu zweit hat um z.B. mal Essen zu gehen. Klar, auch hier könnten wir die Nachbarn fragen, aber ich gehöre auch eher zu den Menschen, die alles alleine hin kriegen wollen. Wir werden sehen, ob das mit zwei Kindern dann auch noch umsetzbar ist. :)

    Danke nochmals!

    Liebe Grüße
    Isa

  10. Tine / Mrz 11 2013

    Ich hab natürlich auch alles gelesen, auch wenn der Prinz mich zu vielen Unterbrechungen gezwungen hat. Ich denke nämlich derzeit vermehrt daran, wie das wohl mit mehr als einem Kind sein wird… ;)

    Ich finde, ihr macht das ganz prima. Den winzigen Einblick, den du uns hier in eurer Familienleben ermöglichst, zeigt mir, dass ihr tolle Eltern sein müsst und ganz zauberhafte Kinder habt. Als ich noch keine Mutter war, fragte ich mich manchmal, ob du nicht ein bisschen wahnsinnig (oder unterfordert ;) warst, als du dich für die Jungs in so kurzem Abstand entschieden hast. Jetzt, wo ich es fast genauso entschieden habe, denke ich: Anders macht es doch gar keinen Sinn. :D

    Danke für das Teilen eures Alltags. Und danke für’s Mut machen, dass es auch mit mehr als einem Kind machbar ist.

  11. Sophie / Mrz 11 2013

    Ich hab auch bis zu Ende gelesen :) Und ich fand es super spannend. Ich hätte auch gerne drei. Da ich aber noch mitten im Studium stecke, wird das wohl noch dauern bis Nachschub kommt.

    Ich habe echt Respekt vor deiner Power :)

  12. Marei / Mrz 11 2013

    Also, ich kann eigentlich nur ins gleiche Horn tuten wie die bisherigen Kommentare:
    Vielen, vielen Dank für den Einblick! Bin sehr beeindruckt, wie rund es bei euch läuft – klar, du sagst es selbst, es gehört auch ein bisschen Glück dazu, dass so viel Geschwisterliebe da ist (da reicht ein liebevolles Umfeld eben doch nicht immer), aber alles andere ist echt eine Meisterleistung!
    Den allergrößten Respekt!

  13. sommerelfe / Mrz 11 2013

    Ich habe auch bis zum Ende gelesen :-)
    Und muss sagen Respekt! Auch, wenn ihr scheinbar das Glück habt relativ ausgeglichene Kinder zu haben, ist es doch eine Wahnsinns-Aufgabe!
    Und doch liest es sich wirklich schön, wie das LM und der QB miteinander umgehen.
    Unabhängig davon, dass ich nicht weiß, ob ich mir so einen geringen Altersabstand vorstellen könnte, ist es hier auch einfach finanziell nicht möglich „so schnell nachzulegen“.
    Meinst du die Innigkeit zwischen den beiden Jungs wäre genauso, wenn einer von beiden ein Mädchen geworden wäre? So wegen selben Interessen und so? (ich weiß, das ist jetzt reine Theorie :) )

    Alles in einem wirkt es immer, als wenn ihr eine sehr glückliche und moderne Großfamilie seid :)

  14. hans wurst / Mrz 11 2013

    was machst du denn, wenn es abweichungen vom festen tagesplan gibt? wenn das meedchen nicht einschlafen will? die jungs sich streiten? wenn du unter der woche krank wirst?

    • Mama Miez / Mrz 11 2013

      Na, da muss ich – ob ich will oder nicht – spontan agieren.
      Wenn das Meedchen nicht einschlafen will (was bisher einmal vorkam und dann 30, statt 10 Minuten dauerte), erkläre ich den Jungs, dass sie länger auf mich warten müssen oder schon schlafen können. Wenn sie einschlafen, lesen wir am nächsten Tag eine Geschichte mehr. Sie sind sehr Verständnisvoll.
      Wenn die Jungs streiten, streiten sie. Ich greife da sehr selten ein, z.B., wenn sie sich irgendwie in Gefahr bringen. Neulich stritten sie neben dem Treppenabgang. Da hab ich dann einmal laut „Hey!“ gerufen, hatte dann ihre Aufmerksamkeit und habe erklärt, warum sie sich DA nicht streiten sollen/dürfen. Generell haben wir hier gar keine Probleme mit Schlagen oder Schubsen. Meist sind ihre Auseinandersetzungen verbaler Natur. Wenn sie sich doch mal schubsen, dann schubsen sie sich. Ich erkläre dann, dass sie streiten dürfen, das aber mit dem Mund, nicht mit den Händen. Das klappte bisher immer gut.
      Wenn ich unter der Woche krank werde kommt entweder meine Mutter oder der Miezmann muss früher heimkommen.

  15. J / Mrz 11 2013

    Und Sie glauben ernstfhaft, dass Ihr 2-jähriger Sohn Ihnen zurufen würde: „Mama, mein Bruder ertrinkt gerade“?

    So kleine Kinder würde ich niemals unbeaufsichtigt in der Badewanne lassen!

    • Mama Miez / Mrz 11 2013

      Ja, ich denke mein 2J8M alter Sohn würde mich rufen, wenn der Kopf seines Bruders unter Wasser wäre. Das ist nämlich besprochen worden und ich habe beiden erklärt, wieso das so gefährlich ist. Davon abgesehen bin ich im Raum nebenan, ich habe die Türen geöffnet und immer beide Ohren ganz genau auf die Jungs. Wenn ich sie rufe antworten beide sofort mit „Ja!“. Das geht durchaus. Man muss Kinder auch mal was zutrauen, statt immer nur Panik und Sorge auszustrahlen.

  16. Meleni / Mrz 11 2013

    Toller Alltagsbericht! Klasse wie du das alles wuppst. Erinnert mich ein klein wenig an unseren Kindergartenalltag hihi :D Das schlimmste für mich wäre die Zeit ohne Mann, ich würd ihn chronisch vermissen! Unglaublich starke emotinale Leisting von dir!
    Was mich aber auch interessiert, wenn du sagst, dass der Mann früher heim kommt unter der Woche, wie ist das dann vom Arbeitgeber aus geregelt? Gilt das als Urlaub, oder als unbezahlter Urlaub? Ich weiß es gibt Kinderkrankentage, an denen berufstätige Eltern zu Hause beliben dürfen, wenn das Kind krank ist. Aber wenn die sich in Elterzeit befindnene Mutter krank wird, stehen in dem Fall, dem berufstätigem Vater ebenfalls solche Tage zu? Denn in dem Fall ist ja nicht das Kind krank, sondern die Mutter. Den Fall hatten wir nämlich auch, ich war krank und konnte mich nicht um Leni kümmern…

    • Mama Miez / Mrz 11 2013

      Kinderkranktage bekommt man auch, wenn die betreuende Person flach liegt. So war das jedenfalls hier, als ich in der Schwangerschaft wegen der Symphyse flach lag. Da gab es besondere Freitage zur Versorgung der Frau/Kinder. Wie genau das heißt und ob das wieder mal nur bei verheirateten Paaren so ist, weiß ich leider nicht.

  17. Sonja / Mrz 11 2013

    Vielen Dank, der Einblick in euren Alltag war sehr interessant und ich sage nur
    Hut ab, wie du das alles meisterst! einfach super die Familie Miez :-)
    LG Sonja

  18. Steffi / Mrz 11 2013

    Ui, das war sehr informativ und sehr aufwändig. Vielen dank.
    Toll wie sie ihr leben regeln und bewältigen, wobei das ja das falsche Wort ist, ich kann in keiner ihrer Zeilen lesen das sie es als Belastung empfinden und das finde ich bewundernswert.
    Vielen lieben dank in diesen tiefen und sehr persönlichen Einblick, ich freue mich sehr.

    Glg Steffi

  19. Lorelai / Mrz 11 2013

    Die Betreuungssituation in DE ist ja schon hervorragend. Bei uns kommen die Kinder erst mit 4 od 5 in den Kindergarten. Was bezahlt man denn dafür in DE pro Tag pro Kind?

    • Mama Miez / Mrz 11 2013

      Das ist von Kommune zu Kommune unterschiedlich. Hier wird ein Beitrag abhängig vom Jahreseinkommen erhoben. Die Summe ist eher gering im Vergleich zu anderen Kommunen und Bundesländern.

  20. Claudia / Mrz 11 2013

    Liebe Mama Miez,

    mich würde noch interessieren wie Du das Abstillen bzw. im eigenen Bett schlafen angehen wirst, jetzt beim Meedchen bzw. früher bei den Jungs. Ich weiß, jedes Kind ist anders, aber da ich das demnächst umsetzen möchte, würden mich Deine Erfahrungen interessieren. Vielen Dank dafür und viele Grüße!

  21. Frau Bauchwohnung / Mrz 11 2013

    Vielen Dank für den tollen Bericht!!

  22. amberlight / Mrz 12 2013

    Auch wenn es sicherlich in den Kommentaren, die ich im Gegensatz zum Artikel nicht ganz gelesen habe, schon so geschrieben wurde, auch von mir nochmal: Respekt! Noch hüpft bei uns nur ein Kind durch die Gegend, ab Sommer dann noch ein Geschwisterkind, und schon jetzt wird das Morgen-, Abend-, Kindergartenprogramm zwischen beiden Eltern genau aufgeteilt. Insgesamt habe ich sogar eher das Gefühl, dass der Ehemann deutlich mehr im Haushalt übernimmt, als ich. Dazu kommen noch zwei feste Großelterntage in der Woche – davon einer mit Übernachtung und Ablieferung im Kindergarten. Das alles alleine schaffen zu müssen, mag ich mir gar nictht vorstellen und ziehe tief meinen Hut vor dir …

  23. Nana / Mrz 12 2013

    Ihr Artikel war sehr interessant zu lesen, noch bin ich Kinderlos finde Ihre Einblicke aber recht gut. Es sind viele Dinge wo ich selber sage, ja das würde ich auch so tun. Es ist schön von Ihren Erfahrungen etwas ab zu bekommen, so kann ich selber mal meine Mama Zeit gut einplanen.

    LG Nana

  24. FamilieKeks / Mrz 18 2013

    Einfach nur toll! Großartige Frau, Mutter und Mensch!

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