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26 Kommentare

  1. Das kann ich hundertprozentig unterschreiben! Das Elternsein macht mit Ausgeglichenheit und Ruhe viel mehr Spaß. Das ist irgendwie auch das Trostgeschenk der Natur für’s Älterwerden (und Elternwerden): Man wird immer cooler. Also, innerlich.

  2. manuela

    ein wirklich, wirklich sehr toller, offener, wahrer, motivierender und schöner beitrag!! danke dafür. ich lese schon lange immer mal wieder mit und stimme oft gedanklich zu bei dem was ich von ihnen lese. aber gerade musste ich doch auch mal in dieser form zustimmen.

  3. Huhu

    ich lese schon eine Weile hier still mit und heute muss ich mich mal äussern.

    Das alles ist mir aus der Seele gesprochen – ich lese mehrere Blogs o.ä. und ua. auch von „jungen“ Müttern, mit ihrem ersten Kind – ab und zu lese ich von Zeitplänen zum Windelwechseln und denke, warum ?

    Klar, als Erst-Mutter hat man noch nicht die Erfahrung, aber gleich so ein Extrem ?

    Ich selbst kann hier nur allem zustimmen, mein Sohn ist 4, er ist mein zweiter Sohn, mein erster ist kurz vor seinem 5. Geburtstag verstorben, er war seit Geburt schwerbehindert, körperlich. 2007 war dann die Kraft verbraucht….

    Vielleicht durch die Erfahrungen mit ihm, vielen Krankenhausaufenthalten etc., bin ich heute total ruhig – mich bringt kein Fieber aus der Ruhe oder ähnliches.

    Ich bin sehr froh und dankbar, das wir nun noch einen gesunden Jungen haben, den ich auch manchmal sehr gern an die Wand tackern oder an der Garderobe aufhängen würde – aber eben auch nur im sprichwörtlichen Sinne. Ich bin ja froh, das ich ein lebendiges und lebensfrohes Kind habe und auch die Situationen im Supermarkt kenne ich.

    Gerade gestern noch das brüllende Kind aus dem Kiga geholt, der Weg führt am kürzesten über einen Friedhof, zum Glück nur ein Gärtner da, bei einer Beerdigung wäre ich wohl eingeschritten oder hätte den längeren Weg gewählt, jedenfalls das Kind am brüllen, weil als Strafe im Kiga ein Auto einkassiert wurde (Vorfall für mich auch klar und richtig vom Kiga) – der Friedhofsgärtner meinte dann, hier ist ein Friedhof, da muss man ruhig sein – ich bin nicht drauf eingegangen, habe freundlich gegrinst und gedacht, natürlich – erklärt das mal meinem brüllenden 4jährigen… *lach*

    Ich steh da auch drüber – mir ist das wurst, ich weiß, wie schnell es anders sein kann und dementsprechend bin ich gelassen, was nicht heißt, das der kleine Mann alles darf, verwöhnt ist er sicher ein wenig, aber auch in Maßen….

    Nun ja, langer Rede – sehr schön geschrieben…..

    LG
    Anke

  4. Hach <3
    Ich habe wirklich Tränen in den Augen! Einfach toll geschrieben und so wahr, wir haben eben nur dieses eine Leben!

    Lieben Gruß
    Miriam

  5. Unterschreibe ich direkt von oben bis unten. Auch ich wünsche mir manchmal, ich könnte die Anfangszeit mit dem Fräulein Wunder noch einmal mit der Erfahrung und dem Wissen von heute wiederholen. Ich hatte wirklich Angst vor den ersten 6 Wochen mit Miss Allerliebst, einfach weil ich wusste, wie groß die Ausnahmesituation in dieser Zeit ist. Und dann war alles so entspannt und selbstverständlich, einfach weil man weiß, dass man nichts kaputt machen kann und dass sich alles finden wird. Sie werden beide viel zu schnell groß und selbstständig, so dass ich jedem nur raten kann, jede Minute, jedes Kuscheln und jeden engen Kontakt zu genießen. Von wegen „Mein Kind soll unbedingt und immer in seinem eigenen Bett schlafen“ oder „ich halte mein Kind nicht so lange auf dem Arm, sonst wird es verwöhnt und kann gar nicht mehr ohne mich“. Welch ein Schwachsinn. Aber auch ich brauchte für diese Gewissheit und die Sicherheit erst Kind Nr. 2. Schade eigentlich.

    • dafür ist das erste kind ja auch da – einem beizubringen wie das funktioniert mit dem eltern sein :)

      mir geht es wie ihnen, frau miez, ich war und bin mitunter traurig, dass es bei der großen alles so schwer und kompliziert war, obwohl es doch so viel leichter hätte sein können. aber so ist es, wie sie schreiben, es lässt sich nicht mehr ändern und es hatte ja seinen guten und wichtigen sinn.

      liebe, herzliche grüße

      halitha

  6. Quark

    Besser formuliert als ich es jemals könnte: Am Montag war mein Kommentar über unsere 3,5-jährige Krawall-Liese: Mit der Zwille zum Mond schießen… Gestern war sie wieder Zucker…

  7. Das mit dem Ticken der Uhr macht mir Angst!! Wäre ein Grund, noch mehr Kinder zu bekommen ;) schaffen wir es, die Leere auszufüllen, die die Kinder zurücklassen? Oder fallen wir in ein tiefes Loch?

  8. sehr gut ge- und beschrieben :-) – und was ich für mich mit eminen drei Jungs gelernt habe ist auch, dass ich nicht alles machen muss, was von der Familie gewünscht wird, denn eine Abendeinladung mit 3 müden Jungs in ein Restaurant hält selbst die größte Gelassenheit nicht aus :-D – und da entscheide ich dann für mich und den Rest der Menschheit in dem Restaurant

  9. Gretchen

    Für mich der allerschönste, wichtigste Beitrag, seitdem ich hier mitlese. Wer weiß, ob es mir vergönnt ist, ein zweites Kind zu bekommen, bei dem ich von den Erfahrungen beim ersten profitieren kann. Bis dahin drucke ich mir obigen Beitrag jetzt aus und schaue immer drauf, wenn die Schlaf-/Zahnungs- oder sonstwas „Problemchen“ mal wieder gedankenbestimmend sein sollten.
    Danke!

  10. Toll geschrieben! *absolut zustimm*
    Ich übe mich noch in dieser Gelsanneheit, bei meinem ersten und nun bald 2 1/2 Jährigen Mädchen. *grins*
    Toller Beitrag – DANKE MamaMiez!
    Alles Liebe
    MamaMia

  11. Dani

    Wo kann man den Artikel unterschreiben?
    Normalerweise les ich hier still mit, aber jetzt muss ich einfach schreiben.

    An den Satz „Ist ja kein Wellnessbereich und essen müssen auch Familien mit Schreiheultrotzkindern.“ werd ich beim nächsten Einkauf denken ;-)
    Danke, dafür!

    Liebe Grüße,
    Dani (Erstlingsmama ;-)

  12. Das ist ein sehr schöner Beitrag und ich denke, er könnte durchaus hilfreich sein für die (noch) verzweifelten, überforderten und am nervlichen Ende stehenden Muttis und Vatis da draußen, die vielleicht ihren Weg hier hin finden.
    Vielen Dank dafür. Und wie sagt man so schön? „Bleib geschmeidig!“ ^.^

    Liebe Grüße,
    nickel

  13. SarahO

    „Zudem habe ich die Erfahrung gemacht, dass man mit einer ruhigen und gelassenen Reaktion auch die Menschen um einen herum zu beruhigen scheint. So nach dem Motto: wenn die Mutter so gelassen bleibt, kann’s so schlimm ja nicht sein.“

    Als einer der „Menschen, um einen herum“, kann ich das nur bestätigen. Wenn die Mutter ruhig bleibt, dann scheint für mich auch alles i.O. zu sein.
    Als Kinderlose gucke ich dann auch mal, wenn ein Kind schreit. Und in vielen Fällen ordne ich das für mich ein als „Oha, da testet das Kind grad seine Grenzen aus.“ oder „Oha, Dreijährigen-Trotzphase.“ und gehe meiner Wege.
    Ohne groß weiter zu gucken, weil mir völlig klar ist, dass nicht jede Mutter jeden Tag gelassen damit umgehen kann und es ihr evtl. auch mal tierisch peinlich ist, wenn der Nachwuchs die Blicke auf sich zieht.

    Und Du hast völlig Recht. Bleib gelassen und geh ganz ruhig mit der Situation um, wenn es eben heute einer dieser Tage ist.

    Gruß
    SarahO

  14. Rebecca

    Was für ein wunderschöner Artikel. Liege gerade im Bett und stille mein zweites Kind in den Schlaf. Heute war’s anstrengend. Ich bin zufällig auf Deinen Blog gekommen und Dein Artikel hat mich zu Tränen gerührt. Danke! Genau diese Worte habe ich zu diesem Zeitpunkt gebraucht.

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