Bis einer heult! • Gelassenheit. Ohmmmmm.
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14. Mai 2013 | Pia Drießen

Gelassenheit. Ohmmmmm.

Bereits am Sonntag habe ich diesen wunderbar auf den Punkt formulierten Blogbeitrag von Pjaupe geteilt und wollte dazu auch noch meinen Senf abgeben. Leider hat mein Mann aber das falsche Laptop-Ladekabel eingepackt und so saß ich bis heute Strom-los da. Bis der Postmann einmal klingelte und mir ein Ersatzkabel brachte.

Wer hier schon eine Weile mitliest oder vielleicht auch mal im Archiv geblättert hat, wird von meiner holprigen ersten Zeit als Erstlingsmama wissen. Da waren viele Ängste, viel Überforderung, dünne Nerven und Grenzerfahrungen, was meine Belastbarkeit betrifft. Immer Hand in Hand mit dieser unbändigen Liebe zu diesem kleinen Wesen, das da so plötzlich ganz und gar von mir abhängig war.

Wenn ich heute zurückblicke stimmt mich diese erste Zeit nach wie vor sehr traurig. Gerne wäre ich so unbefangen und unbeschwert mit meinem Quietschbeubaby umgegangen, wie ich es beim Löwenmäulchen und dem Miezmeedchen sein konnte. Aber die Zeit kann man nicht zurückdrehen und er ist trotz vieler Tränen und Zweifel an meinen Fähigkeiten als Mutter ein ganz wundervoller 4jähriger geworden.

Aber wie kam das eigentlich, dass ich beim zweiten und dritten Kind augenscheinlich so viel entspannter bin, als beim ersten?

Zunächst Mal wächst man an und mit seinen Aufgaben. Das ist allgemein bekannt. Zum anderen habe ich natürlich mit der Zeit einen Wissensstand erreicht, der es mir erlaubt, in manchen Situationen einfach gelassen zu sein. Babys verhungern nicht, wenn man mal eine (Brei-)Mahlzeit auslässt und stattdessen stillt, weil man unterwegs ist. Eine Trinkflasche, die in den Dreck gefallen ist, kann man auch unter klarem (Trink-)Wasser abspülen und muss sie nicht direkt sterilisieren. Wenn das Baby 5 Minuten weinen muss, weil das große Kind sich selber der vollgekackten Windel entledigt hat und diese akribisch nach Goldtalern durchsucht, dann wird es nicht sofort zum Serienkiller. Babys sind robuster, als man denkt. Sie stürzen viel, insbesondere in der zweiten Hälfte des ersten Lebensjahres, und haben eigentlich laufend blaue Flecken am Kopf oder den Beinen. Man muss nicht mit jeder Beule direkt zum Arzt fahren, wohl aber informiert sein, bei welchen Anzeichen der direkte Weg zum Arzt wichtig und sinnvoll ist. Das sind Dinge, die ich weiß, weil ich sie alle durch- und erlebt habe.

Eine weitere wichtige Erkenntnis ist ganz klar: man muss Erfahrungen selber machen. Es nützt Ihnen also erstmal nix, wenn sie jetzt von meinen Erfahrungen hier lesen. Sie können die zwar in ihrem Hinterkopf ablegen und bei Bedarf darauf zurückgreifen, aber das Wissen für dieses sichere und beruhigende Gefühl „Ich darf jetzt gelassen sein. Mein Kind überlebt das!“, das werden Sie sich vermutlich nur durch „Am eigenen Leib spüren“ aneignen.

Vielleicht klingt das in Mancher Ohren nun arrogant, wenn ich von meinem Wissen schreibe. Aber ich kann Sie beruhigen: bei jedem ersten Mal – und davon erlebe ich fast täglich neue Male – bin ich auch wieder unsicher, besorgt und weiß nicht auf Anhieb, wie ich am besten handeln und reagieren soll.

Im Alltag habe ich mich mit vielen Situationen arrangieren können. Wenn das Meedchen eine beschissene Nacht hat, dann kann ich das inzwischen mit viel mehr Gelassenheit hinnehmen, als das früher der Fall war. Denn jede Baby-Schlafdrama-Phase hat früher oder später ein Ende. Ich hab das zweimal erlebt und bin mir daher ganz sicher, dass auch das Meedchen nicht, bis sie 18 Jahre alt ist, nachts zwei- bis fünfmal aufwachen und nach mir schreien wird. Und wenn man diese Ätzphasen dann überstanden hat, dann wirken sie rückblickend irgendwie viel unspektakulärer. Dieses Wissen wiederum hilft mir, ruhiger zu bleiben, wenn meine Kinder voll aufdrehen. Weinen, Schreien, Kreischen gehören genauso zum Babysein dazu, wie lachen, seine Umwelt erobern, Sitzen, Krabbeln, erste Schritte, erste Worte und und und. Das ist eben ihr Weg sich mit uns zu verständigen. Einen anderen haben sie kaum. Gepaart mit dem Wissen, dass Worte, Sätze und Konversation folgen werden, kann man diese verhältnismäßig kurze Phase so viel besser überstehen. Jedenfalls ging es mir so.

Früher wurde ich zum Beispiel total nervös, wenn der Quietschbeu im Supermarkt einen Kreischanfall bekam. Ich raunte ihm zu, er solle bitte still sein, weil andere Leute schon schräg guckten. Ich reagierte zickig und genervt und verstärkte das Gefühl des Quietschbeus, dass irgendwas nicht in Ordnung ist, zusätzlich. Man kann sagen, wir haben uns gegenseitig hochgeschaukelt. Ich habe halt ernsthaft geglaubt, dass die gaffenden Leute erwarten, dass ich handle und mein Kind zur Ruhe bringe. Heute weiß ich, dass die gaffenden Blicke einen Bruchteil eines Moments ausmachen. Das Kind nimmt man aber wieder mit nach Hause und fühlt sich am Ende nur schlecht, weil man es angeblafft hat oder – noch schlimmer – in der Öffentlichkeit bloßgestellt hat, weil man nicht zu ihm gehalten, sondern sich augenscheinlich gegen es gestellt hat. Versetzen Sie sich bitte nur einen Moment in die Situation des Kindes. Eben!

Heute bin ich in solchen Momenten, die besonders das Löwenmäulchen nach einem anstrengenden Kindergartentag gerne mal hat, die Ruhe selber. Ich lächle ihn an, rede ganz ruhig und leise mit ihm, damit er ruhiger und im Idealfall leiser wird, um mich zu verstehen. Ich interessiere mich trotz Gaffern und Tuschlern ganz ernsthaft für die Belange des Mäulchens. Er hat ja in aller Regel einen Grund, warum er kreischt, weint, schreit. Wenn ich erkenne, dass da nichts mit Kompromissen und gutem Zureden zu machen ist, ignoriere ich die Situation. Ich bleibe einfach ganz ruhig, streichle vielleicht seine Hand, wenn er im Einkaufswagen sitzt und führe meinen Einkauf fort. Bei mangelnder Aufmerksamkeit verliert er schon mal das Interesse am Heulen. Im schlechtesten Fall heult er halt 15 Minuten den Supermarkt voll. Damit kann ich leben. Ist ja kein Wellnessbereich und essen müssen auch Familien mit Schreiheultrotzkindern.

So mache ich das in den meisten stressigen Situationen in der Öffentlichkeit. Ich führe mir vor Augen, dass das jetzt ein Bruchteil eines Moments ist, indem fremde Menschen um uns herum sind und dass wir diese in der Regel nicht wiedersehen. Der Rest  ist meine Familie, sind meine Kinder. Die habe ich ständig um mich und deren Meinung über mich ist mir tausendmal wichtiger, als die irgendwelcher Fremden. Zudem habe ich die Erfahrung gemacht, dass man mit einer ruhigen und gelassenen Reaktion auch die Menschen um einen herum zu beruhigen scheint. So nach dem Motto: wenn die Mutter so gelassen bleibt, kann’s so schlimm ja nicht sein.

Aber natürlich habe auch ich Momente, in denen mir alles über den Kopf wächst, drei Kinder gleichzeitig heulen und ich nicht weiß, wo ich anfangen soll, um dem Chaos Herr zu werden. Dann flüchte ich auch schon mal aus dem Raum und setzt mich 5 Minuten auf den Klodeckel, einfach um Luft zu holen. Oder ich gehe in den Garten und starre unsere Hecke an. Natürlich nur, wenn jetzt keins der Kinder aus akuter Not schreit. Dann wüsste ich ja auch, wo ich anfangen könnte. Oft hilft auch den Kindern das bisschen Distanz, um aus so einer Schreiattacke wieder heraus zu finden.

Ich habe keine Scheu mehr, die wenigen freien Momente und Augenblicke, die ich mir schaffen kann, auch mal mit Nichtstun zu verbringen. Wenn der Miezmann am Wochenende da ist, lege ich mich mittags einfach mal so 2 Stunden aufs Ohr. Oder gehe alleine einkaufen. Jetzt, wo alle Miezkinder im Kindergarten sind, sitze ich auch vormittags mal nur auf dem Sofa und lasse Haushalt Haushalt sein. Ab Juni ist diese Möglichkeit auch vorbei.

Ich habe in vier Jahren Muttersein erkannt, dass es sich nicht lohnt, sich an anstrengenden Tagen hochzuziehen und ständig zu jammern. Das wird sich nämlich die nächsten Jahre erstmal nicht ändern. Natürlich seufze ich dem Mann abends schon mal ein „Das war ein Scheißtag“ ins Ohr. Oder Heulipopeuli in meine Twitter-Timeline. Menschlich. Aber ich achte darauf, dass das nicht mein Leben bestimmt und mir meine/n spärliche/n Freizeit/Feierabend versaut. Jeden Abend, wenn ich die Kinder im Bett habe, seufze ich einmal laut und atme tief ein und aus. Das entspannt mich. Und meist sind die kleinen Alltags-Konflikte mit den Kindern dann ratzfatz wieder vergessen.

Ich finde es auch menschlich, wenn jemand sagt/schreibt, dass er sein Kind gern mal an die Wand tackern möchte. Das ist ein Spruch und sagt rein gar nichts über die Herzlichkeit oder Liebe aus, mit der diese Person ihren Kindern begegnet. Es ist ein Ventil und jeder muss selber für sich herausfinden, was sein Ventil sein kann. Für mich ist es das Schreiben, absolute Stille mit geschlossenen Augen genießen oder auch mal laut und derbe fluchen (das aber nicht unbedingt vor den Kindern, dafür gerne im Büro).

Aber um aufs eigentliche Thema mal zurück zu kommen: Gelassenheit!

Das ist meine Familie. Ich will, dass es meiner Familie gut geht. Ich will, dass es jedem meiner Kinder gut geht. Kinder sind nicht bösartig. Kinder haben Bedürfnisse, die sie selber noch nicht ausreichend erfassen oder kommunizieren können. Ich darf genervt sein. Ich darf äußern, dass ich genervt bin! Ich bemühe mich, nicht ungerecht zu sein. Ich versetze mich in die Lage meiner Kinder. Ich nehme jedes einzelne Kind als Individuum wahr. Ich nehme mich selber wahr!

Zum Thema Umgang mit der eigenen Gelassenheit bzw. dem eigenen Stress in der virtuellen Öffentlichkeit:

Es verdient kein Prädikat, wenn man besonders offen und ausführlich schildert, wie sehr und warum man von seinem/n Kind/ern gestresst ist. Ebenso wenig ist es besonders auszeichnungswürdig, ständig zu betonen, wie entspannt und relaxed die Kinder und/oder man selber sind/ist. Beides sind völlig normale Phasen/Zustände in einem ganz normalen Leben mit Kind/ern.

Wenn man das für sich erkannt und akzeptiert hat, dann fallen einem plötzlich auch die stressigsten Situationen leichter. Das ist mein Leben. Mein Leben mit Baby, Kleinkind, Schulkind, Pubertierendem, etc. Irgendwann – schneller als wir uns heute vorstellen können – sind die Kinder aus dem Haus. Es wird still sein. Kein Weinen, Schreien, Kreischen. Keine zugedonnerten Türen und wabernden Bässe, die die Zimmerdecke erbeben lassen. Plötzlich hört man wieder das Tickern der Wanduhr, die seit 20 Jahren im Wohnzimmer hängt, den eigenen Atmen und den eigenen Herzschlag. Stille. Was zählt dann noch ein Trotzanfall im Supermarkt oder durchwachte Nächte in den ersten zwei Lebensjahren oder Einschlafdramen? Damals! Vor einer halben Ewigkeit?

Wir haben nur diese Kinder, nur diese ultra kurze Baby- & Kleinkindzeit. Wir haben nur diesen einen Versuch mit diesem einen Kind. Kein Blitzdings, das uns vergessen und ungeschehen machen lässt.

Daran denke ich, wenn mir das Blut in den Kopf steigt und mir das Herz bis zum Halse schlägt. Wenn ich also bis auf die Knochen unentspannt bin!

Mir sind tausend Leute lieber, die „Ich könnt mein Kind heut an die Wand nageln!“ schreiben, als der eine, der es tut.

Gelassenheit. Eine Mischung aus Erfahrung, Wissen und dem Bewusstsein um dieses eine Leben, das wir kein zweites Mal leben können. Ein Leben mit Kindern. In guten, wie in schlechten Zeiten.

Punkt.

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Über den Autor:
Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Marketing- und Medienberaterin mit Schwerpunkt Social Media. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
    
  1. marc mit kind / Mai 14 2013

    Das kann ich hundertprozentig unterschreiben! Das Elternsein macht mit Ausgeglichenheit und Ruhe viel mehr Spaß. Das ist irgendwie auch das Trostgeschenk der Natur für’s Älterwerden (und Elternwerden): Man wird immer cooler. Also, innerlich.

  2. Miriam / Mai 14 2013

    Toll geschrieben! Absolut zußtimmend!

  3. manuela / Mai 14 2013

    ein wirklich, wirklich sehr toller, offener, wahrer, motivierender und schöner beitrag!! danke dafür. ich lese schon lange immer mal wieder mit und stimme oft gedanklich zu bei dem was ich von ihnen lese. aber gerade musste ich doch auch mal in dieser form zustimmen.

  4. Frische Brise / Mai 14 2013

    Meine Worte.

    Nur ein bisschen ausführlicher ;-)

  5. Eck / Mai 14 2013

    Einfach schön geschrieben. Geteiltes „Leid“ beruhigt auch.

  6. Anke / Mai 14 2013

    Huhu

    ich lese schon eine Weile hier still mit und heute muss ich mich mal äussern.

    Das alles ist mir aus der Seele gesprochen – ich lese mehrere Blogs o.ä. und ua. auch von „jungen“ Müttern, mit ihrem ersten Kind – ab und zu lese ich von Zeitplänen zum Windelwechseln und denke, warum ?

    Klar, als Erst-Mutter hat man noch nicht die Erfahrung, aber gleich so ein Extrem ?

    Ich selbst kann hier nur allem zustimmen, mein Sohn ist 4, er ist mein zweiter Sohn, mein erster ist kurz vor seinem 5. Geburtstag verstorben, er war seit Geburt schwerbehindert, körperlich. 2007 war dann die Kraft verbraucht….

    Vielleicht durch die Erfahrungen mit ihm, vielen Krankenhausaufenthalten etc., bin ich heute total ruhig – mich bringt kein Fieber aus der Ruhe oder ähnliches.

    Ich bin sehr froh und dankbar, das wir nun noch einen gesunden Jungen haben, den ich auch manchmal sehr gern an die Wand tackern oder an der Garderobe aufhängen würde – aber eben auch nur im sprichwörtlichen Sinne. Ich bin ja froh, das ich ein lebendiges und lebensfrohes Kind habe und auch die Situationen im Supermarkt kenne ich.

    Gerade gestern noch das brüllende Kind aus dem Kiga geholt, der Weg führt am kürzesten über einen Friedhof, zum Glück nur ein Gärtner da, bei einer Beerdigung wäre ich wohl eingeschritten oder hätte den längeren Weg gewählt, jedenfalls das Kind am brüllen, weil als Strafe im Kiga ein Auto einkassiert wurde (Vorfall für mich auch klar und richtig vom Kiga) – der Friedhofsgärtner meinte dann, hier ist ein Friedhof, da muss man ruhig sein – ich bin nicht drauf eingegangen, habe freundlich gegrinst und gedacht, natürlich – erklärt das mal meinem brüllenden 4jährigen… *lach*

    Ich steh da auch drüber – mir ist das wurst, ich weiß, wie schnell es anders sein kann und dementsprechend bin ich gelassen, was nicht heißt, das der kleine Mann alles darf, verwöhnt ist er sicher ein wenig, aber auch in Maßen….

    Nun ja, langer Rede – sehr schön geschrieben…..

    LG
    Anke

  7. Sabrina / Mai 14 2013

    Das haben Sie wirklich ganz toll geschrieben! Die sprechen mir aus dem Herzen.

  8. PiMi / Mai 14 2013

    Hach <3
    Ich habe wirklich Tränen in den Augen! Einfach toll geschrieben und so wahr, wir haben eben nur dieses eine Leben!

    Lieben Gruß
    Miriam

  9. Keks / Mai 14 2013

    Unterschreibe ich direkt von oben bis unten. Auch ich wünsche mir manchmal, ich könnte die Anfangszeit mit dem Fräulein Wunder noch einmal mit der Erfahrung und dem Wissen von heute wiederholen. Ich hatte wirklich Angst vor den ersten 6 Wochen mit Miss Allerliebst, einfach weil ich wusste, wie groß die Ausnahmesituation in dieser Zeit ist. Und dann war alles so entspannt und selbstverständlich, einfach weil man weiß, dass man nichts kaputt machen kann und dass sich alles finden wird. Sie werden beide viel zu schnell groß und selbstständig, so dass ich jedem nur raten kann, jede Minute, jedes Kuscheln und jeden engen Kontakt zu genießen. Von wegen „Mein Kind soll unbedingt und immer in seinem eigenen Bett schlafen“ oder „ich halte mein Kind nicht so lange auf dem Arm, sonst wird es verwöhnt und kann gar nicht mehr ohne mich“. Welch ein Schwachsinn. Aber auch ich brauchte für diese Gewissheit und die Sicherheit erst Kind Nr. 2. Schade eigentlich.

    • halitha / Mai 15 2013

      dafür ist das erste kind ja auch da – einem beizubringen wie das funktioniert mit dem eltern sein :)

      mir geht es wie ihnen, frau miez, ich war und bin mitunter traurig, dass es bei der großen alles so schwer und kompliziert war, obwohl es doch so viel leichter hätte sein können. aber so ist es, wie sie schreiben, es lässt sich nicht mehr ändern und es hatte ja seinen guten und wichtigen sinn.

      liebe, herzliche grüße

      halitha

  10. Katharina / Mai 15 2013

    Ja, ganz, ganz genau. Vielen Dank für diese Worte, ich finde mich wieder, überall von oben bis unten.
    lg Katharina

  11. Quark / Mai 15 2013

    Besser formuliert als ich es jemals könnte: Am Montag war mein Kommentar über unsere 3,5-jährige Krawall-Liese: Mit der Zwille zum Mond schießen… Gestern war sie wieder Zucker…

  12. Lorelai / Mai 15 2013

    Schön geschrieben! :) was ist im Juni??

  13. Lorelai / Mai 15 2013

    Das mit dem Ticken der Uhr macht mir Angst!! Wäre ein Grund, noch mehr Kinder zu bekommen ;) schaffen wir es, die Leere auszufüllen, die die Kinder zurücklassen? Oder fallen wir in ein tiefes Loch?

  14. Barbara / Mai 15 2013

    sehr gut ge- und beschrieben :-) – und was ich für mich mit eminen drei Jungs gelernt habe ist auch, dass ich nicht alles machen muss, was von der Familie gewünscht wird, denn eine Abendeinladung mit 3 müden Jungs in ein Restaurant hält selbst die größte Gelassenheit nicht aus :-D – und da entscheide ich dann für mich und den Rest der Menschheit in dem Restaurant

  15. Gretchen / Mai 15 2013

    Für mich der allerschönste, wichtigste Beitrag, seitdem ich hier mitlese. Wer weiß, ob es mir vergönnt ist, ein zweites Kind zu bekommen, bei dem ich von den Erfahrungen beim ersten profitieren kann. Bis dahin drucke ich mir obigen Beitrag jetzt aus und schaue immer drauf, wenn die Schlaf-/Zahnungs- oder sonstwas „Problemchen“ mal wieder gedankenbestimmend sein sollten.
    Danke!

  16. MamaMia / Mai 15 2013

    Toll geschrieben! *absolut zustimm*
    Ich übe mich noch in dieser Gelsanneheit, bei meinem ersten und nun bald 2 1/2 Jährigen Mädchen. *grins*
    Toller Beitrag – DANKE MamaMiez!
    Alles Liebe
    MamaMia

  17. Dani / Mai 16 2013

    Wo kann man den Artikel unterschreiben?
    Normalerweise les ich hier still mit, aber jetzt muss ich einfach schreiben.

    An den Satz „Ist ja kein Wellnessbereich und essen müssen auch Familien mit Schreiheultrotzkindern.“ werd ich beim nächsten Einkauf denken ;-)
    Danke, dafür!

    Liebe Grüße,
    Dani (Erstlingsmama ;-)

  18. Frau Bauchwohnung / Mai 16 2013

    Ganz toller Bericht!

  19. nickel / Mai 17 2013

    Das ist ein sehr schöner Beitrag und ich denke, er könnte durchaus hilfreich sein für die (noch) verzweifelten, überforderten und am nervlichen Ende stehenden Muttis und Vatis da draußen, die vielleicht ihren Weg hier hin finden.
    Vielen Dank dafür. Und wie sagt man so schön? „Bleib geschmeidig!“ ^.^

    Liebe Grüße,
    nickel

  20. Frau Roth / Mai 17 2013

    WUNDERBAR WAHR! Danke.
    Liebe grüße.

  21. Lorelai / Mai 18 2013

    Vollzeit? Bzw jeden Tag? Was arbeitest du?

  22. SarahO / Mai 27 2013

    „Zudem habe ich die Erfahrung gemacht, dass man mit einer ruhigen und gelassenen Reaktion auch die Menschen um einen herum zu beruhigen scheint. So nach dem Motto: wenn die Mutter so gelassen bleibt, kann’s so schlimm ja nicht sein.“

    Als einer der „Menschen, um einen herum“, kann ich das nur bestätigen. Wenn die Mutter ruhig bleibt, dann scheint für mich auch alles i.O. zu sein.
    Als Kinderlose gucke ich dann auch mal, wenn ein Kind schreit. Und in vielen Fällen ordne ich das für mich ein als „Oha, da testet das Kind grad seine Grenzen aus.“ oder „Oha, Dreijährigen-Trotzphase.“ und gehe meiner Wege.
    Ohne groß weiter zu gucken, weil mir völlig klar ist, dass nicht jede Mutter jeden Tag gelassen damit umgehen kann und es ihr evtl. auch mal tierisch peinlich ist, wenn der Nachwuchs die Blicke auf sich zieht.

    Und Du hast völlig Recht. Bleib gelassen und geh ganz ruhig mit der Situation um, wenn es eben heute einer dieser Tage ist.

    Gruß
    SarahO

  23. Rebecca / Jun 3 2013

    Was für ein wunderschöner Artikel. Liege gerade im Bett und stille mein zweites Kind in den Schlaf. Heute war’s anstrengend. Ich bin zufällig auf Deinen Blog gekommen und Dein Artikel hat mich zu Tränen gerührt. Danke! Genau diese Worte habe ich zu diesem Zeitpunkt gebraucht.

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