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36 Kommentare

  1. Danke für den schönen Beitrag. :-)

    Wir hatten so schnell ein Kind das wir die Zeit ohne Kinder kaum kennen. Ich bin sehr gespannt wie das wird wenn die Kinder größer sind und wir plötzlich Zweisamkeit haben. Warscheinlich werden wir Maßlos Überfordert sein ;-)

    Lg

    • Oh, ja, uns geht es so ähnlich. Obwohl ich jetzt schon manchmal die Zeit ohne Kinder vermisse bzw. mehr davon gehabt hätte. In solchen Situationen reiht aber immer ein Kinderlachen und ich will nichts mehr daran ändern ;)

  2. Natalie

    Es wird nicht zwingend und von alleine gut, aber wenn beide es – die Beziehung, die Familie, den Frieden – wollen, dann ja. Definitiv.

  3. Anja

    Danke für Deinen Beitrag. Er könnte auch von uns sein. Ich habe meinem Mann sofort den Link geschickt :)
    Das trifft es jedenfalls sehr auf den Punkt und macht Hoffnung auf entspanntere Zeiten.

  4. Sarah

    Danke Mamamiez. Danke!

    Genau diese Worte habe ich gebraucht. Meine Beste ist Ende Mai Mutter geworden und ihre Ehe ist ein absolutes Desaster aktuell.

    Ich als Freundin ohne Kinder konnte das nicht verstehen, weder den einen noch die andere. Ich habe es einfach nicht verstanden, was da gerade passiert, weil ich immer dachte: „Mensch, denen muss doch das Kind das Wichtigste sein. Warum reißen die sich nicht zusammen?“

    Danke. Nun verstehe ich beide. Und kann sogar beiden Ratschläge geben und Unterstützung anbieten.

    Habe ich schon Danke gesagt? ;-)

  5. Heidi

    Schöner Beitrag…hab grad herzlich gelacht, der MiezMann scheint sehr schlagfertig zu sein #Mond :D Ich hoffe, du hast ihn danach dolle gedrückt! ;)

  6. Danke, da find ich mich in so vielem wieder. Die Idee von 50:50, denn mein Mann war die ersten 4 Monate zu Hause. Diese Idee der Empanzipation fand das Kind nicht so gut, so bis sie 10 oder 11 Monate war. Was war ich oft ungerecht meinem Mann gegenüber, der sowieso etwas unsicher, sehr darunter gelitten hat, dass unsere Tochter sich bei Mamas Abwesenheit einkreischte. Jetzt ist Papa der Held und „Papa“ eines ihrer ersten Worte, im Gegensatz zu „Mama“. Ich schmelze, wenn ich die beiden zusammen sehe.

  7. Danke für diesen tollen Beitrag – das trifft wohl so ziemlich den Nagel auf den Kopf. Ich persönlich lese immer wieder gerne die Erfahrungen von anderen mit diesem Thema, denn man kann ja nur davon lernen, auch wenn es bei einem selbst vielleicht ganz anders läuft.

    Wir kämpfen auch gerade um die Normalisierung nach dem zweiten Kind, denn bei uns ist es erstaunlicherweise jetzt nach dem Zweiten schwieriger, als nach dem Ersten – dabei ist das Bebie unglaublich pflegeleicht und lieb. Allerdings ziehen wir uns gerade völlig zu unseren eigenen Interessen zurück, wenn die Kinder schlafen und verbringen kaum Momente zusammen. Das hat sich jetzt eben einfach so eingeschlichen und muss jetzt Stück für Stück gemeinsam wieder geändert werden. Man darf nur nie aufhören die Situation besser bzw. anders machen zu wollen.

    Viele Grüße
    Isa

  8. GENAU SO! geht es uns gerade auch (beschriebene Quitschbeuzeit), mein Mann ist abends super gefrustet weil die Kleine pünktlich bei seinem Feierabend anfängt stundenlanf unruhig und schreiig zu werden, bei ihm schreit sie dann NOCH extremer und lauter und das macht ihn echt traurig, ist er doch irgendwie ausgeschlossen…

  9. Oh wie schön geschrieben, wunderbar offen und ehrlich. Das liebe ich ja so an Ihrem Blog und Ihrer Schreibweise. <3

    Der Satz “Schrei mich ruhig an. Dich krieg ich auch noch!” – Gänsehaut pur.
    Toll, dass Sie das alles so gut gemeistert haben und – statt daran zu zerbrechen – nur noch enger zusammengewachsen sind. Das läuft nicht immer so. Aus eigener Erfahrung kann ich da leider ein Lied von singen. Aber manchmal, manchmal ist auch das der bessere Weg. Denn dann hat es nicht sein sollen. Seufz.

    Beste Grüße,
    die Alltagsheldin

  10. Danke und ja genau so ist.
    Leider hab ich es erst verstanden als die Ehe kaputt war (ok es gab noch einpaar andere Faktoren, denen ich aber nur einen kleinen Platz einräume)Wir haben es nicht geschafft, aber wir versuchen jetzt wenigstens das Beste draus zu machen.

    Das hast du ganz wunderbar beschrieben.
    Ich wünsche euch alles Gute und das ihr alle Hürden so toll meistert.
    Lg Steffi

  11. Marei

    Klar, das ist bei jedem anders – trotzdem haben mir genau solche Erzählungen sehr geholfen… Man hat ja irgendwie dieses romantische Bild von den ersten Wochen und Monaten mit Baby, als neue oder andere Familie… und einfach keine Ahnung was einen so alles fertig machen kann (gern auch mit Nachhilfe von diesem eigenartigen Hormoncocktail, dem man da ausgesetzt ist).
    Tja, und dieses „Jetzt bist du mal dran“ Gefühl, dass man manchmal hat (zum Thema 50:50), das hab ich schon bei vielen beobachtet, die vor mir Eltern geworden sind (und die scheinen vergessen zu haben, dass sie sich noch vor kurzem regelrecht angekeift haben, weil keiner die Windel machen wollte und ziehen gern jetzt die Augenbrauen hoch, wenn wir uns nicht direkt drum streiten, wer es jetzt machen „darf“….)

  12. Eine Runde virtuellen Applaus für deine Worte! Das ist so wahr. Ich war sogar anfangs ein wenig neidisch auf den Mann, weil er auf Arbeit durfte, und somit Babyauszeit hatte und ich unabdingbar war. Aber man wächst da rein. Und irgendwann muss man ehrlich reden und die Notbremse ziehen. Bei uns war das Zeit zu Zweit. Seine Eltern oder meine Eltern / Geschwister kamen so c.a. als der Zwerg 6 Monate war abends nachdem er schlief und wir sind 2-3 Stunden raus und pünktlich zum nächsten stillen war ich wieder da. Das hat uns wirklich gerettet. Ich finde, man sollte allen werdenden Eltern vorher sagen, dass ein Kind eine Beziehung auch extrem ins Wanken bringen kann! Dann ist man nämlich wenigstens ein wenig vorbereitet und nicht zu Tode erschrocken, wenn das Baby auf der Welt ist und alles toll sein sollte, es aber irgendwie nicht wirklich ist. ;)

  13. Das hast du toll geschrieben!
    Ich habe mich in einigen Sätzen wieder erkannt. Mir war von anfang an klar das ich mich um die Laufmaus kümmere und der Herzmann arbeiten geht. Das ich ihn komplett entlaste in der Woche. Das manche Nächte aber schlimm waren, weil sie viel geweint und geschrien hatte, hatte mich manchmal irre gemacht. Ich hab innerlich um Hilfe gebettelt, aber Männe schlief einfach weiter. Ich kämpfte mich mit Tränen da durch und war zu stolz ihn zu wecken. Er hat doch einen 12 Std Job. Aber am Wochenende habe ich allerdings Unterstützung gefordert und das hat sich bis jetzt nicht geändert, die Laufmaus ist jetzt 17 Monate alt. Am Wochenende darf ich länger schlafen…da ist Papa-time…und er nutzt die Zeit auch super, denn unter der Woche hat er nunmal weniger Zeit für sie…

  14. Bei uns war es genau andersrum: wir hatten zuviel Zeit zusammen. Mein Mann ist bei uns der Hausmann und Vater. Ich war bei beiden Kindern jeweils ein halbes Jahr (+ Mutterschutz vornedran) zuhause. Wir haben in der Zeit, wo ich nicht arbeiten war beide Male nach ein paar Monaten wirklich viel gestritten. Um Kleinigkeiten und Blödsinn, die uns plötzlich essentiell vorkamen. Seit ich wieder arbeite, ist es viel besser geworden. Sorum gibt’s das also auch.

  15. Mama von Julia

    Tränchen in den Augen…weil es auf den Punkt gebracht genau so ist.

    Wir tauschten damals nach 6 Monaten. Es war die beste Entscheidung für uns als Familie. Ich durfte auf der Arbeit endlich mal wieder eine WARME Tasse Kaffee trinken, der Papa hat erfahren, wie sich ein Vollzeit-Baby-Alltag anfühlt und die beiden sind durch das halbe Jahr ein Herz und eine Seele geworden.

    Mama von Julia (2,8 Jahre), die Juli-Maus und den Papa über alles liebt.

  16. RooWoo

    Danke für diesen tollen Artikel!

    Ich habe mich, uns, unsere erste Zeit mit dem großen Kleinen sehr darin wiedergefunden. Jetzt, mit zwei Kindern stellt sich gerade folgender Effekt ein:

    Der große Kleine (2 Jahre, 3 Monate) ist „das Kind vom Mann“, der kleine Kleine (10 Wochen) ist „das Kind von Mama“. Eine logische und effiziente Aufteilung – ich stille voll und werd vom kleinen Kleinen gebraucht, bin andererseits durch den Schlafmangel erschöpft und so gerade nicht die beste Spielkameradin für den großen Kleinen, der sehr gerne tanzt, tobt, hüpft, rennt…

    Wie gesagt, eine logische und effiziente Aufteilung. Trotzdem war ich ein bißchen traurig damit, weil doch der große Kleine grad in der zauberhaftesten aller Entwicklungsphasen ist, und ich ihn momentan so oft an den Papa verweisen muss, weil ich wieder mal mit „Baby Busen essen“ (O-Ton großer Kleiner) beschäftigt bin. Gestern haben wir es dann ganz bewußt mal andersherum aufgeteilt – direkt nach dem Stillen kam der kleine Kleine zu Papa, und ich bin mit dem großen Kleinen für eine Stunde auf den Spielplatz verschwunden. Das hat richtig gut getan – uns allen! Der Papa hat sich noch ein bißchen mehr in den kleinen Kleinen und sein zauberhaftes schiefes Babylächeln verliebt – und ich habe wieder mal gestaunt, wie GROSS der große Kleine schon ist, und wie freundlich und phantasievoll er mit seinen Spielplatzkumpels spielt…

    Naja, und Zeit zu zweit… Die kommt momentan tatsächlich ein bißchen zu kurz, aber damit gehen wir dieses Mal viel entspannter um, weil wir genau wissen: es ist nur eine Phase, und es wird wieder besser!

  17. Mareike

    Amen.
    Vielen Dank für diesen tollen und ehrlichen Artikel. Er hilft sehr, da mein Mann und ich mit dem ersten Kind derzeit mitten drin stecken (jetzt 7 Wochen). Ich kann jedes einzelne Wort so unterschreiben.
    Danke.

  18. Schön. Einfach nur toll geschrieben. Danke ^^
    Man kommt wohl kaum drumrum, um solcher Erfahrungen.
    Doch hege ich den Wunsch in mir, es eben irgendwann bei einem viell. doch 2ten Kind „besser“ machen zu können.
    GLg, MamaMia

  19. Rebecca

    Ich lese es nun zum vierten Mal. Und wieder kann ich mir etwas neues mit in den Tag nehmen. Ihre punktgenaue Reflektionsgabe und Ihre ehrliche Schreibweise helfen mir zur Zeit ungemein. Danke

  20. Bei uns war es andersrum. Der kleine wollte zum Papa, aber Papa lehnte ihn am Anfang ab. er hatte Angst vor dem Kleinen. er konnte nichts mit ihm anfangen. Das war auch echt schwer für mich.

    Aber das tat dem keinen Abbruch und jetzt funktioniert es zwischen Papa und Sohn echt super :)

  21. Schön zu lesen, dass Ihr Eure Beziehung durch offene Gespräche pflegt. Die braucht es natürlich, wenn die Rollen neu ausgehandelt werden müssen – und nichts ist da eine größere Umstellung als das Elternwerden. Vorher Paar, jetzt Familie. Das hast Du sehr treffend beschrieben!

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