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14 Kommentare

  1. Ich schließe mich an – sehr emotional. Ich kann mir vorstellen dass
    das „erwachsene“ vor allem durch die Hochsensibilität entsteht.
    Da wir das gleiche hier haben teile ich Deine Erfahrungen. Sie machen
    sich tatsächlich enorm viele Gedanken, die einfach in ein Kinderdasein nicht gehören sollten. Leider verleitet es einen selber dazu eher wie mit einem älteren Kind zu sprechen weil man ja weiß – er versteht alles, dies wiederum begünstigt die Situation. In Momenten in denen sie dann, wahrscheinlich
    altersgerecht, z.B. mit Tränen (wegen fast nichts) reagieren zeigt sich die Kehrseite. Hach… der Quietschbeu wird hoffentlich bald wieder fröhlich
    in den Kindergarten springen können und die Mama-geht-arbeiten-und-könnte-nicht-wiederkehren-Sorge tritt in den Hintergrund.

    Alles Liebe,
    G.

  2. Jedes, aber auch wirklich jedes Mal, wenn ich ein Flugzeug besteige, um zu einem Meeting zu fliegen, hab ich Angst es könnte mir was passieren. Und warum? Weil ich dann den Sohnemann zurücklassen würde. Ich weiß nicht, ob das bei meinen männlichen Kollegen auch der Fall ist, aber ich bete immer kurz vorm Abflug: „Mach, dass mir nichts passiert“ Wenn ich dann einen Tag später wieder in der Kita stehe, läuft mir der Kleene entgegen, schlingt die Arme um meine Beine und sagt: Schön, dass du wieder da bist. Das Gefühl ist definitiv unschlagbar.

  3. Fiona

    *schniiief* Du schreibst wirklich so rührend, das man Tränen in den Augen hat und am liebsten gleich losweinen will.

  4. Daisy

    Das erinnert mich an ein Gedicht dass ich in meiner Kindheit mal gelesen habe: „Der den ich liebe hat mir gesagt, dass er mich braucht. Daher gebe ich acht auf mich und fürchte von jedem Regentropfen dass er mich erschlagen könnte. ”
    schluchz

  5. Claudia

    Hallo Frau Miez,

    diese Sorge hat meine Tochter noch bis heute und die ist jetzt 16.
    Und das ist auch immer noch belastend. Zwischen vier und ca. 11/12 war es allerdings am schlimmsten. Wie oft Sie mich am Tag angerufen hat war unglaublich.
    Ich weiß gar nicht ob mein Sohn das auch hatte und nur nicht aussprach. Bei ihr ist Sorge um alles aber ein bis heute schwieriges Thema. Weil sie das ja eigentlich verbergen möchte, dass sie in ständiger Sorge ist und trotzdem ist sie es aber. Ich weiß auch bis heute nicht wie ich ihr das abnehmen kann.

    Na ja, muss man vielleicht nicht. Vielleicht ist der Wunsch dass das Kind das Leben leichter nehmen kann unnötig. Aber ich wünsch ihr und dem QB das sie einen eigenen guten Weg damit finden.

    Das find ich eigentlich das schwierigste am Muttersein, die Dinge einfach zu lassen. Das man nicht alles richten kann und auch nicht darf. Das wär dem lieben Gott ins Handwerk pfuschen, irgendwie. Ich glaub Sie verstehen wie ich das meine….
    Das manches Gut ist auch wenns nicht dem eigenen Gefühl von Gut nicht wirklich entspricht.
    Ach, das ist aber auch manchmal kompliziert mit dem eigenen Hsp´ lichem und dem Hsp´lichem der Kinder eine Schnittmenge zu pokeln…

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