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13 Kommentare

  1. Danni

    Danke ;o) Das sehe ich genau so… Unser Sohn hat Schwierigkeiten mit allem was Neu ist. Da kommt so ein Satz natürlich besonders gut. Ich hätte ihm am Liebsten die Ohren bei so viele Kommentaren zur Einschulung zugehalten… So kam es dann, dass ich ihn am zweiten Schultag schon mit Bauchschmerzen abholen musste.
    Mit viel Zuwendung, Erklärungen, „für ihn da sein“ und seine Sorgen anhören, geht es jetzt nach 3 Wochen schon viel besser.
    Ich drücke allen anderen Eltern die Daumen!

  2. Marie

    DANKE …. ich spüre gerade innere Zufriedenheit, weil ich beiden Einschulungskindern am letzten Wochenende genau das gewünscht habe.

  3. Mein Sohn bekam von uns ein Büchlein geschenkt, das heisst tatsächlich „Der Ernst des Lebens“ von Sabine Jörg, Illustriert von Ingrid Kellner. Darin geht es ganz genau darum, dass ein Mädchen, Annette, in die Schule kommen soll und von jedem gesagt bekommt, dass dann der Ernst des Lebens beginnt. Annette hat Angst davor, weil ihr niemand erklärt was das heisst- sie stellt es sich als Monster vor, als etwas schreckliches, wovor man sich fürchten muss.
    In der Schule sitzt sie dann neben einem Jungen, der Ernst heisst, mit dem sie malt, schreiben lernt und sogar Bonbons teilt, und viel Spass hat. Sie freundet sich mit ihm an und läd ihn auch zu sich nach Hause ein- Und stellt fest, dass der Ernst des lebens ziemlich super ist ;-)

    Das Buch ist süß geschrieben, ich muss aber gestehen dass die Bilder manchmal etwas zu dunkel/ düster sind, das hat den Sohn etwas abgeschreckt. Aber er hat das Buch trotzdem sofort gelesen und sich kaputt gelacht :-)
    Kann ich empfehlen, es ist klein und passt auch in die Schultüte ;-) (Da war unseres drin :-) )

    Liebe Grüße
    Katha

  4. Danke das hast du sehr schön geschrieben und ausgedrückt und genau das merke ich auch immer wieder das es Erwachsene gibt die sich nicht in Kinder rein versetzten können/wollen und sie nicht ernst nehmen. Sehr schade für das Kind, aber auch für den Erwachsenen er verpasst nämlich eine ganze Menge.

  5. Ilsa

    Wie wahr!
    Und das Buch, das Maufeline empfohlen hat, finde ich auch ganz wunderbar. Das nimmt diesen blöden Spruch nämlich so richtig auf die Schippe.

  6. Genau das ist – denke ich persönlich – häufig das Problem, wenn Dinge im Kinderleben aus dem Ruder laufen: Es wird/wurde nicht ernst genommen, macht sich Luft.
    Das Thema Schule ist da ein sehr gutes Beispiel, ja. Und ich kann den Artikel so nur unterschreiben.
    Und auch ich kenne diese Situation: Ein Kind hat ein Anliegen und bekommt als Antwort nur schallendes Gelächter.
    Doch leider gibt es Menschen, die diesbezüglich sehr Beratungsresistent sind und vor denen man auch sein eigenes Kind nicht „schützen“ kann. :/

    Liebe Grüße,
    die Alltagsheldin

  7. Gina

    Der Ernst des Lebens… Mein „Kleiner“ kam jetzt in die dritte Klasse und das erste, was die Lehrerin über Noten erzählt hat war „drei Striche sind eine 6 und mit zwei 6ern bleibt man sitzen!“.

    Bah.

  8. wissen sie, was mich an diesem
    text „nervt“, und bitte sehen sie das nicht als persönliche kritik an ihrem
    denken und handeln, ist, dass man immer das kind berücksichtigen muss. das kind erfährt das, das traumatisiert ihn so, und bitte nicht so, sonst werden sie alle brutallos.

    ich hab das sooo satt. ich gehe davon aus, dass ich einschätzen kann, wann etwas ernst ist und die kinder wirklich hilfe und zuspruch brauchen. ich gebe ihnen auch sehr oft die freiheit, selbst zu entscheiden. jüngstes beispiel: der anblick ihrer aufgebahrten urgrossmutter. das ist aber nur ein beispiel.

    aber sehr oft machen wir mit unserem
    vermeintlichen ernst nehmen auch aus einer mücke einen elefanten. und vor allem find ich, dass ich auch ich sein darf. dass ich mal über etwas lachen darf, auch wenn es todernst ist.

    wir sagten unseren älteren auch, dass mit der schule der ernst des lebens anfing. und es ist so: man muss pünktlich sein und aufgaben machen, selbst bri schönstem wetter. man kann nicht mehr in den tag leben, wie es einem beliebt, das ist unwiderbringlich für alle zeiten vorbei.

    das ist für mich mehr ernst als alles andere. da würde ich sogar tomaten kaufen.

  9. Sehr schöner Artikel! Genau darum geht’s, Kinder wie heranwachsende Menschen zu behandeln mit eigenen Gefühlen und Bedürfnissen- und nicht wie nervige Störfaktoren. Die Eltern haben sich die Kinder schließlich freiwillig in ihr leben geholt, die Kinder wurden nichtmal gefragt.

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