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17 Kommentare

  1. Liebe Pia,

    ich danke Dir so sehr für diesen Artikel. Ich war mir nie bewusst, dass es so etwas wie Hochsensibilität gibt. In meine Bewertungen der 1. und 2. Klasse (83er Jahrgang) wurde mir damals geschrieben ich würde Probleme zu sehr mit Tränen lösen und meine Eltern haben mich gerne als „zart besaitet“ beschreiben. Mein Freund sagt gerne, dass ich mit Veränderungen ja extreme Probleme habe und überhaupt weiss meine Umwelt, dass ich mich gerne (zu sehr) in andere herein versetzte und überhaupt extrem Harmoniebedürftig bin.

    Bisher habe ich das gerne auf mein Sternzeichen (Fische) geschoben, aber jetzt weiss ich, dass es auch etwas anderes sein kann. Manchmal habe ich das Gefühl, dass mir die Decke auf den Kopf fällt und dieses „sich zurück ziehen und Zeit für mich brauchen, auch gerne mal ein Stündchen im Bett“ kenne ich nur zu gut.

    Danke für diese Aufklärung, und ich werde mich jetzt mal weiter über das Thema belesen. Den Eltern hab ich die oben genannte Seite auch direkt mal im Link geschickt (mein Herzproblem wollten sie 20 Jahre nämlich auch nicht wahr haben und letztes Jahr im Oktober wurde ich dann schliesslich operiert – ha).

    Liebste Grüsse aus Kopenhagen (der trotzdem im Herzen immer Bonnerin bleiben wird)
    Sarah

  2. jenny

    Hey

    Ich war damals einer der damen die dir sagten dein sohnemann ist ein hsp.
    Ich bin auch ein hsp aber volle kanne.
    Meine tochter gleicht mir sehr sehr sehr stark.
    Es ist eine gabe…..aber auch ein fluch , ich habe vieeele jahre gelitten weil niemand so fühlte wie ich und ich dachte etwas sei kaputt bei mir

  3. Angela (@_platzhalterin)

    Danke fürs immer wieder drüber schreiben. Ein spannendes Thema. Oft finde ich mich da wieder, dann auch wieder nicht. Will sagen, vielleicht bin ich hochsensibel, vielleicht auch nicht ;-).

    Wie auch immer, es tut gut, zu lesen, wenn andere Menschen Situationen genauso erleben wie man selbst. Das entlastet. Gestern las ich auch einen interessanten Artikel zum Thema. Ich stell einfach mal den Link hier ein http://mymonk.de/hochsensible-menschen/.

  4. Schwarzrapunzel

    Ich muss dir auch für diesen Artikel danken und den Link. Natürlich hab ich direkt den Test gemacht… Ohje – auch wenn der natürlich keine Diagnose beim Arzt ersetzen kann.

    Bisher dachte ich immer, ich wäre „halt einfach ein Weichei/eine Heulsuse“. Jetzt hat das Kind wenigstens einen Namen und ich kann es angehen. Danke dafür!

    LG, Rapunzel

  5. agnes

    ich weiss grad nicht wo ichs sonst schreiben soll, aber irgendwie passts auch ganz gut hier her.
    bin grad am überlegen ob ich meinen großen 2015 einschulen soll- er wird dann mitte november 6- er ist auch sehr sensibel- wie ich auch :-) und das ist einer der gründe warum ich noch am überlegen bin- ausserdem weiss ich nicht wirklich ob man von dem großen das verlangen kann- eben nur weil er der große von 3 jungs ist.
    anderer seits ist er sehr weit und kann auch echt schon viel für sein alter! kommt dein quietschbeu 2015 in die schule- ja oder!? wie siehst du das mit dem früher einschulen?

    • Hi Agnes,

      wir hatten das Thema auch jüngst. Unser Kinderarzt legte uns eine vorzeitige Einschulung nahe. Wir nehmen davon aber Abstand, weil a) der Quietschbeu noch gar nicht in die Schule möchte und b) mein Bauchgefühl auch sagt, dass er noch so lang wie möglich „Kind sein“ soll. Eben auf Grund seiner Hochsensibilität. So hat er noch ein Jahr länger Zeit für sich ein Ventil und die Möglichkeit der Kanalisierung der vielen Eindrücke zu finden.

  6. Liebe Miez,

    Ich möchte mich an dieser Stelle einfach nur bedanken. Auch ich bin HSP und Mutter und durch Sie (unter anderem) darauf gekommen. Wie Sie schon schreiben, macht das reine Wissen um die Hochsensibilität das Leben um einiges einfacher. Vielen Dank, dass Sie Ihre Erfahrungen hier mit uns teilen.

  7. Yvonne

    Liebe Mamamiez,

    ich habe schon die anderen Blogeinträge zum Thema Hochsensibilität gelesen und auch schon die empfohlene Internetseite besucht.

    Ich denke es ist wirklich schwierig zu sagen „ja das bin ich“ – gerade mir fällt das schwer, denn ich möchte nicht als Hypochonder da stehen. Und doch erkenne ich mich in vielen der auf der Internetseite beschriebenen Seite wieder und wenn ich diesen Artikel hier wieder lese muss ich so oft denken „könnte ich sein“ (Beispiel: Frisör etc.)

    Dann mache ich mir natürlich auch meine Gedanken über meine Tochter. Denn auch da erkenne ich viele Verhaltensmuster wieder. Beispiel: Trotz, Ausdauer, Beharrlichkeit – gerade momentan haben wir eine extreme Phase des „NEIN“ sagens wenn es nur darum geht Mama, Papa oder den Großeltern „tschüss“ zu sagen. Oder wenn bei den Zeilen, dass nasse Sachen nicht auf der Haut ertragen werden. Unsre Kleine macht einen schier verrückt, wenn nur beim Trinken ein paar Tropfen auf dem Shirt landen. Mit Mühe und Not lässt sie die Sachen an, wenn man ihr 20mal erklärt, das es warm genug sei und das Shirt gar nicht so nass. Ich könnte noch ettliches aufzählen.

    Und doch überlege ich dann ob das nicht normale Entwicklungsdinger sind (Nein sagen) oder das von uns anerzogene („du hast dich nass geschüttet – komm umziehen, sonst wirst Du krank)- Ding ist.

    Der Gedanke sowas beim Kinderarzt anzusprechen, wieder ein Zwiespalt – ich werde es nicht ansprechen, weil ich nicht als Überbetütelndehypochonder-Mama dastehen will. Habe dann gleichzeitigt aber ein schlechtes Gewissen, weil ich vielleicht etwas nicht geklärt habe, was uns allen das Miteinander umgehen und verstehen erleichtern würde.

    Das Leben ist nicht leicht und Entscheidungen zu treffen auch nicht.

    Ich danke aber für solche offenen und vor allem privaten Blogbeiträge – sie regen zum Denken und Selbstreflektieren an. Und wer weiß, vielleicht helfen sie doch im Umgang .. nein nicht vielleicht, sie helfen MIR oft im Umgang mit meiner Kleinen.

    DANKE :-)

  8. liebe mamamiez,

    wahrscheinlich wissen sie es, jedoch da hat der inhaber der von ihnen genannten website ein buch geschrieben, das würde ich auch noch gerne empfehlen. „zart besaitet: selbstverständnis, selbstachtung und selbsthilfe für hochempfindliche menschen von parlow, georg.

    viele grüsse thorrah

  9. Jenny

    Liebe Mamamiez,
    Danke für diesen Beitrag.
    Ich habe mich hier oft wieder gefunden und bin aus Neugierde auf die empfohlene Internetseite gegangen – und habe natürlich auch den Test gemacht. Und siehe da! Das erklärt mir so einiges.
    Ich werde jetzt weiter in das Thema einsteigen und recherchieren.
    Danke für die offenen und sehr persönlichen Worte.
    Gruß
    Jenny

  10. Bjorn

    Ein schöner Beitrag mit Einblicken in die hochsensible Welt der Hochsensibilität. Es zeigt auch mit auf, dass es wichtig ist, wie gerade Menschen in jungen Jahren, mit ihren Welt und Umwelt konfrontiert werden und wie mit ihnen umgegangen wird, prägt ungemein die eigene Sensibilität.

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