Bis einer heult! • I survived Indoorspielplatzhölle
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5. Februar 2014 | Pia Drießen

I survived Indoorspielplatzhölle

Ich habe heute 5 Stunden auf der Arbeit, 1 Stunde im Auto und 2,5 Stunden in einem Indoorspielplatz verbracht. Außerdem eine Currywurst mit Pommes gegessen und trölftausend E-Mails beantwortet. Das war quasi alles.

Tatsächlich fühle ich mich aber, als hätte ich 5 Stunden in einer Achterbahn verbracht. Oder 4 Stunden in einem Haifischbecken, strampelnd, ohne Schwimmweste. Oder 3 Stunden am Stück Bungee-Jumping. Oder … na gut, lassen wir das. Ich bin müde.

Ist ja kein Geheimnis, aber ich verrate ihnen das dennoch gerne nochmal: ich kann nicht gut mit Lärm. Dann kann ich mich nicht konzentrieren und meinen eigenen Gedanken nicht folgen. Ein Gespräch zu führen ist nochmal eine zusätzliche Herausforderung. Aber irgendwie hab ich ja doch hinbekommen und überlebt.

IndoorspielplatzDie Kinder waren dafür 2,5 Stunden wie auf Speed. Endlich mal rennen und zappeln soviel und so laut man möchte. Das Löwenmaul war eigentlich ununterbrochen im Laufschritt unterwegs. Kannte ich bisher von ihm auch nicht.

Das Meedchen brauchte ziemlich genau 30 Minuten und ein paar Pommes um ihre anfängliche Scheu abzulegen. Danach war ich es dann, die nur noch im Laufschritt unterwegs war um ihr nachzueilen, während sie todesmutig und unerschrocken auf jedes Spielgerät, jede Hüpfburg und jedes Wipp-/Schaukel-/Karussellding kletterte. 

Der Quietschbeu enterte irgendwann den Autoscooter. Das Löwenmäulchen schrie vor Panik, als der Scooter sich in Bewegung setzt und räumte seinen Beifahrerplatz freiwillig für die kleine Schwester. Die wiederum protestierte laut und wild um sich schlagend, als der Scooter anhielt und sie wieder aussteigen sollte.

Ach ja. Erwähnte ich schon, dass ich HU-DE-MÜ-DE bin? *ächz*

Aber nicht nur ich. Das Löwenmaul schlief binnen weniger Minuten im Auto auf dem Heimweg ein und lag um 17:45 Uhr schlafend im Bett. Das Meedchen schnorchelte nach einem dicken Käsebrot um 18:30 Uhr und der Quietschbeu lag nach einer vorgelesenen Geschichte um 18:50 Uhr schlafend danieder. Feierabend. Hurra!

Nun werde ich noch die restlichen offenen Mails beantworten und vielleicht einen Blick ins heutige Trashprogramm werfen. Vielleicht mach ich auch einfach wirklich mal  dieses früh ins Bett gehen.

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Über den Autor:
Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Marketing- und Medienberaterin mit Schwerpunkt Social Media. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
    
  1. Mic / Feb 5 2014

    Oh Mann, das kann ich gut nachfühlen! So gut diese Indoordingse für die Kiddies ja sind (sofern alles gut in Schuss gehalten wird), so nervenaufreibend sind sie für unsereins. Wenn die Hölle wirklich so sein sollte, dann fange ich auf der Stelle ernsthaft das brav sein an ;-).

  2. Anne Montua / Feb 5 2014

    Ach du liebe Güte… ein solcher Indoor-Horror ist mir glücklicherweise bisher erspart geblieben, aber unser Kleener ist auch erst knapp 11 Monate alt. Ich fürchte fast, da müssen wir uns auf etwas gefasst machen…

    Eigentlich wollte ich nur mal eben einen netten Gruß auf die schääl Sick schicken. Dein Blog habe ich eben über Isa von menschenskinder gefunden und mich gleich total festgelesen. Konnte gar nicht mehr aufhören und es sind tatsächlich auch ein paar Tränchen geflossen – vor Lachen und vor Rührung. Freue mich sehr, dich im Netz entdeckt zu haben und werde jetzt treu folgen.

    Alles Gute für dich und die ganze Bande
    Anne

  3. Janet / Feb 6 2014

    Ich hab da eine ganz schlechte Erfahrung gemacht mit meinem gerade mal 1 jährigem kleinen Wirbelwind .
    Wir waren in einem dieser indoorspielplätze unten tobte mein großer der mit seinen Kumpels die großen Abteilung unsicher machte und ich war mit meinem lütten oben in der Baby Abteilung .! Mein Mütter rannte herum (ja er konnte schon laufen ) und rummste gegen eine rigipswand dort lösste sich der Feuerlöscher der unfachmännisch dort auf ca. 2 Meter Höhe angebracht wurde und fiel meinen Baby auf dem Rücken und Kopf .! Wie durch ein Wunder schlug das Ding erst auf die Wand bevor es meinen Sohn traf so das außer blauen Flecken nicht viel passiert ist .!
    D ich aber nicht in Deutschland Leb bin ich und er auch nich K-versichert nach Absprache meines alten Hausarztes hat er dann for free ein Check up gemacht und alles war okay .! Hab natürlich die verantwörtlichen zur Rede gestellt und denn Besitzer hoch persönlich von Holland nach De geordert .!

  4. Jana Müller / Feb 6 2014

    Hi, in welchem Indoor Spielplatz wart ihr?

  5. Lorelai / Feb 6 2014

    Oh ich meide solche Orte, ertrage den Lärm auch nicht! Wieso bekommst du denn so viele Mails bzw. was für welche und wie schaffst du es, die innert kürzester Zeit zu beantworten?

    • Mama Miez / Feb 7 2014

      E-Mails wegen des Projekts „Sandalen im Schnee“. Beantwortung immer wenn 2 Minuten Zeit sind, dank Smartphone.

  6. Arienna / Feb 7 2014

    Oh, das mit dem Lärm kenn ich nur zu gut. Ich bin auch hochsensibel und mag Krach auch nicht. Das strengt unheimlich an.
    Daher großen Respekt, dass Du das überlebt hast :)

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