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18 Heulsusen

  1. Daniela

    Ich hatte das erste mal in deinem Blog über Hochsensibilität gelesen und dabei sehr stark an mich selbst gedacht. Vor wenigen Wochen erzählte mir meine Mutter (61 Jahre alt!) sie habe ein ganz tolles Buch über Hochsensibilität und dass sie sich selbst jetzt endlich besser verstehe und sie sich sicher sei, dass auch ich hochsensibel bin. Natürlich bin ich das, das wusste ich, als ich deine Artikel darüber gelesen habe und den Test gemacht hab. Danke, dass „Du“ unserer Besonderheiten einen Namen gegeben hast… Ich wusste immer, dass ich „anders“ und feinfühliger als andere bin, aber dass es dafür einen „Namen“ gibt, war mir vorher nicht bewusst…

    Meine Tochter ist jetzt 16 Monate alt und ich bin gespannt, wie sie sich in der Hinsicht entwickelt. Aber einen ausgeprägten „Ordnungswahn“ hat sie jetzt schon…

    Ich finde es absolut großartig, dass du wieder so regelmäßig schreibst, deine Artikel sind für mich wie ein Kaffee und ein Stück Schokolade zwischendurch! Danke dafür!

  2. jenny

    Ich finde sand barfuss auch eines der ekeligsten sachen überhaupt. Es ist so wundervoll euch hsps zu lesen ….wir 2 damen in diesem haushalt leben das ja auch ;-)

  3. Susann

    Auch wenn ich vermutlich nicht hochsensibel bin: Bei den Farben geht es mir ähnlich. Ich habe als Kind auch immer grün und gelb kombiniert und blau und rot. Für mich waren allerdings grün und blau männlich und rot und gelb weiblich. Es gibt da auch noch einige andere Eigenschaften, die manche Menschen entwickeln, die für die Außenwelt meist unsichtbar bleiben. Zum Beispiel dass Menschen auch Buchstaben Farben zuordnen. Oder Namen Farben zuordnen (das hat auch einen Namen, den habe ich natürlich vergessen…) Vermutlich hat jedes Kind für bestimmte Dinge eigenartige Muster im Kopf. Ich finde es immer toll, wenn mir wieder solche Muster aus meiner Kindheit einfallen. Ich frage mich dann, ob mein Sohn die gleichen Muster entwickelt.

  4. Oute mich auch als Hochsensible. Zumindest hier in diesem Moment. Einzig mein Mann hat mitbekommen, dass ich Dinge anders fühle als manch anderer es eben tut. Obwohl sowas ja eher subjektiv zu betrachten ist.
    Alles in allem fühle ich mich eher bereichert, als benachteiligt. Ausser wenn ich barfuß über eine Wiese laufen soll..da hört der Spaß auf ;-)

  5. Katrin

    Danke, das ich durch Sie mit dem Thema Hochsensibilität in Verbindung kommen konnte. Endlich gibt es Erklärungen dafür, wieso manche Menschen Dinge nicht mitkriegen, die ich schon gefühlt 5 Stunden vorher gehört habe und wieso es mir so wichtig ist, das alles gerade und ordentlich und an seinem festen Platz liegt. Mal davon abgesehen, das es viele Stimmungen und Ängste erklärt. Ich wünsche Ihnen und ihren Kindern und Mann weiterhin alles Gute. Sie sind eine tolle Frau und eine tolle Familie! :)

    Eine bisher stille und junge Mitleserin.

  6. Sandra

    Ja, genau das ist es, was ich auch in meinem letzten Kommentar erwähnte. Ich habe GANZ viel durch die Hochsensibilität meiner beiden Mädchen gelernt. Früher haben immer viele Menschen versucht, mir einzureden, dass ich etwas falsch mache. Eben weil meine Mädchen (oder damals war es erst nur eines) irgendwie immer anders als andere Kinder waren / sind. Diese Geräuschempfindlichkeit, die Angst vor neuem, vor Hunden, vor Luftballons, vor Tröten, vor Geburtstagspartys, vor Gruppenveranstaltungen, vor Gras, vor Sand, vor dem Friseur, vor Hosen mit Knöpfen, etc…(ich könnte noch weiter aufzählen:)) Mein Herz und Verstand hat mir immer gesagt, daß ich alles richtig mache aber dennoch hatte ich ganz oft Zweifel und habe oft Dinge von meinen Kindern verlangt, was bei Hochsensiblen eigentlich so gar nicht funktioniert und die Ängste oft noch verstärkt haben. Heute ärgere ich mich oft darüber, dass ich damals noch nicht so stark war, meine Kinder 100%ig so anzunehmen wie sie sind. Heute bin ich so stolz auf sie und sehe diese Hochsensibilität als ganz tolle Eigenschaft an! Schön, dass dein Meedchen von deinen Erfahrungen profitieren kann. Gruß

  7. Christine

    Hm, wo ist denn dann der Übergang zwischen Hochsensibiliät und Zwanghaftigkeit? Geht das fließend ineinander über? Gibt es da teilweise keine Unterschiede?
    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende :-)

  8. Feenglanztanz

    Ich habe nie über dieses Thema so nachgedacht. Aber seit dem du das erste mal in deinem Blog über Hochsensibilität geschrieben hast, denke ich echt ständig darüber nach. Und dachte, das dieses nur bei Kindern vorkommen würde. Ganz im Gegenteil. Ich richte auch alles Gerade, Parallel hin. Obs auf Tischen, Böden oder im Kleiderschrank ist. Deko muss immer gerade stehen, auch Schuhe und Klamotten müssen gerade, nach Farbe sortiert sein. Gewürzdosen, Schalen und Brotdosen stehen im Schrank, nach farbe. Im Kühlschrank wird auch alles sortiert. Und meine Sachen, die ich trage, müssen Farblich stimmen. Sowie Schminke und Haare und Schuhe. Müssen zusammen passen. Auch mag ich keine nassen Hände. Deswegen hab ich immer ein sauberes Frischgewaschenen Handtuch und Desinfektionsspray dabei.
    Und das ist alles schon seit Jahren so. Seit dem ich Mich errinern kann.

    Ist Hochsensibilität, denn wirklich Vererblich?

    Jetzt achte ich aufjedenfall viel mehr darauf, als vorher. Und ich finde, es noch nicht mal Nervig.

    Liebe Grüße

  9. Simone

    puh ja, dieses genervt sein kenne ich auch sehr gut!
    Wenn man endlich weiß, warum es so ist, ist es für alle deutlich entspannter.
    Ich suche momentan immer noch den Grad zwischen “ Hochsensibilität“ und Bockphase/ normales, altersgerechtes Verhalten….
    Unsere Lebensmittelergänzung zeigte nach 6 Tagen die erste positive Veränderung, mittlerweile wird es leider komplett verweigert:(
    Wünsche euch ein schönes Wochenende!
    Simone

  10. „Hang zu Symmetrien“ – Halb so wild, solange hier nicht mit Mittelachsensatz gebloggt wird. ;-)

    Als ich das über Hochsensibilität las, kam für mich ein Aha-Effekt, wie vor einigen Jahren als ich vom Asperger-Syndrom hörte. Vielleicht ist das häufiger, als man glaubt. Denn das würde für mich erklären, warum sich manche Menschen denen ich so begegnete, so verhalten haben, wie sie es eben taten.

    (Wobei man da als Erwachsener eher noch mit „ist halt so“ umgehen kann, als als Jugendlicher im Spagat zwischen Gruppenzwang, Selbstfindung und nicht zum Gemobbten werden wollen.)

  11. Susann das mit den Farben für Wörter/Buchstaben und andere Verknüpfungen verschiedener Sinneseindrücke nennt sich Synästhesie. Kenn ich, denn ich hab das. Is nicht weiter wild :)

  12. Sandra

    Darf ich Sie mal was fragen, Mama Miez (oder auch alle anderen Kommentatoren, die hochsensible Kinder haben)?
    Wie gehen Sie mit Fragen anderer bezüglich einiger „Macken“ ihrer Kinder um? Erklären Sie jedem das Thema Hochsensibilität? Ich weiß immer so gar nicht, wie ich das Verhalten meiner Kinder mal eben so erklären soll. Hätte gern mal so eine Art Standardanwort, vor allem für Menschen, denen ich das aus Gründen eigentlich nicht so ausführlich erklären möchte. Vielleicht hat jemand einen Tipp für mich?

    • Ich begründe das „andersartige“ Verhalten Fremden gegenüber gar nicht. Freunde und Mütter von Freunden der Kinder wissen Bescheid, sofern sich das Gespräch mal dazu ergab.
      Manchmal, wenn ich darauf angesprochen werde, sage ich: „Er hat eine empfindsame Seele.“ Da habe ich noch nie blöde Reaktionen drauf bekommen.

  13. Lilli

    Das mit den Namen fasziniert mich absolut. Und mich beschäftigt jetzt die Frage, ob der Miezmannvorname mit Do oder So beginnt. Das wäre mir dann allerdings schon fast ein bisschen unheimlich ;).

  14. Dana

    Hier bin ich inzwischen angekommen. Boahhh, eigentlich wollte ich maximal wieder schreiben wenn ich am Ende angekommen bin, aber an dieser Stelle kann ich garnicht anders.
    Dieses rot/blau – gelb/grün -Ding hat mich jahrelang glauben lassen, dass ich echt von nem anderen Planeten bin. Ich habe da in meinem Leben noch nie drüber gesprochen, weil mich das Gefühl des bescheuert-Seins so nachhaltig verfolgt hat.
    Bei mir waren blau und rot ein Paar. Herr Blau und Frau Rot quasi. Und natürlich Herr Grün und Frau Gelb. Blau/rot waren für mich die „Guten“ und grün/Gelb die „Bösen“. Bei jedem Gesellschaftsspiel war das für mich ein Problem, denn die „Bösen“ durften nie gewinnen. Wir hatten so ein Spiel mit so Pylonen-haften Hütchen in den vier Farben. Ziel war es die Hütchen der anderen Spieler unter seinem Hütchen zu fangen. Das habe ich ganz oft mit mir gespielt um eine Gerechtigkeit zu schaffen. Da hat immer blau oder rot gewonnen.
    Wie gesagt, das ist eine sehr frühe Erinnerung und ich fühlte mich deswegen echt „anders“ – negativ anders.
    Farbtick habe ich nach wie vor. Bei Schokolinsen esse ich erst rosa dann weiß usw.
    Ich bin grad voll geflasht und fühle mich „normal“

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