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21 Kommentare

  1. Vara

    Diesen Schmerz kann ich so sehr nachvollziehen- nun bin eine Erwachsene und leide unter ähnlichen Situationen selbst total.
    Wieviel schwerer muss es dann erst für ein Kind sein, dass noch mehr überwältigt wird von diesem Durcheinander an Gefühlen.
    Ach, das tut mir richtig im Herzen weh .
    Vielleicht könnten die Erzieherin und evtl das Mädchen auch im immer wieder mitteilen, dass ihr Weggang trotz ihm und nicht wegen ihm erfolgt- weil sich irgendwie anscheinend beim QB verständlicherweise das Gefühl festgesetzt hat, dass er die Ursache ist. Das ist ja ein Bewältigungsmechanismus, den Kinder oft zeigen, wenn Situationen zu unberechenbar werden, weil ihnen das immerhin ansatzweise das Gefühl vermittelt, Kontrolle zu haben und nicht völlig ausgeliefert zu sein. Lieber hat das Kind nach seinem Empfinde irgendwas falsch gemacht und damit die Situation verursacht- dann kann es künftig irgendwie anders verhalten, um das zu verhindern- als dass es sich ausgeliefert fühlt. Aber da setzt sich dann eben auch schnell das Gefühl fest : irgendwas stimmt bei mir nicht. Deswegen könnte es vielleicht, denke ich mir, hilfreich sein, wenn er immer wieder die Rückmeldung bekommt, dass er nicht die Ursache ist- so als Wiederholung immer wieder, bis das Unterbewusstsein es auch aufgenommen hat.

    Ich wünsche dem Quietschbeau von Herzen, dass er irgendeinen positiven Effekt auf lange Sicht erleben kann und neue Menschen findet, die ihm langfristig zur Verfügung stehen.
    Ich fühle sehr mit ihm und mit Ihnen!

  2. Kristin

    Es zerreißt einem schon vom Lesen fast das Herz,was dein kleiner Mann da durch machen muss,gerade weil er es so reflektiert und artikuliert wie es viele Erwachsene nicht können! Du helikopters definitiv nicht,tust genau das richtige und gemeinsam hoffen wir,dass der Quietschbeu aus der Sache vor allem eins „lernt“: egal was ist,meine Mama ist für mich da! In diesem Sinne wünsche ich dir noch einen schönen Muttertagsabend und einen tollen Wochenstart! LG

  3. Oh Mann, das klingt furchtbar herzzerreißend! Ich wünsche euch zumindest, dass die neue Betreuerin ein Goldstück ist. Da schnürts einem die Luft ab, wenn man an den riesen Kummer eines eigentlich noch so kleinen Menschen denkt.

  4. Judith

    Also, ich verstehe dich.
    Wir sind letztes Jahr im Sommer für 18 Monate nach Mexiko gegangen.
    Für meine Tochter (damals 4 Jahre) waren die ersten Monate echt hart hier.
    Wenn es irgendwie stressig war, besonders was die Sprache angeht, sagte sie immer: Jakob ist mein allerbester Freund und der spricht deutsch.
    Das hat mir immer weh getan
    Jetzt hat sie hier auch Freundinnen, aber es ist irgendwie nicht das gleiche…
    Naja, wie dem auch sei, das Leben ist leider auch für unsere Kinder nicht immer leicht und es ist manchmal zu hart.
    Ich wünsche deinem Sohn viele glückliche und unbeschwerte Momente. Dir auch!!!
    Saludos Judith

  5. anni

    hallo mama miez…du schreist das was mir auf der seele liegt…mein sonnenschein macht gerade das gleiche hier durch erst die eine erziehren und am 14.5.geht nummer zwei …die hat er bei so lieb gehabt …und im sommer geht sein allerbester freund weil er umziehen tut…mein sonnenschein ist auch ein mensch der hat nur einen freund oder er spielt alleine …er muss nur mit den anderen spiel wenn er muss und nicht wenn er mag …also wie bei euch halt…ich habe jeden abend das problem das er nicht schlafen kann…und morgens will er nicht in die kita weil es ja so sein kann das sie schon weg sind ohne bye zu sagen….ich weiss wie schwer es ist…ich drücke euch ganz doll und bin in gedanken bei euch….lg

  6. Judith

    Uns geht es ähnlich. Melissa verliert auch Person nach Person aus ihrem Leben. Seit Kindergartenstart vor 1 1/2 Jahren gingen mittlerweile 2 Erzieher ihrer Gruppe und ein FSJler den sie sehr ins Herz geschlossen hatte, ihre 3. Erzieherin wird nun auch bald den Kindergarten verlassen. Sie ist bei der 3. Logopädin und der 2. Musikschullehrerin.
    Allesamt für sie durchaus wichtige Bezugspersonen die aus den unterschiedlichsten und natürlich absolut nachvollziehbaren Gründen gehen aber für das Kind ist es jedes Mal wieder ein ziemlicher Einschnitt.
    Wir haben bis jetzt das große Glück dass die Nachfolger alle sehr sehr nett waren/sind und wir schaffen es so den negativen Weggang mit einem positiven Neustart zu verknüpfen und Melissa trägt es glücklicher Weise mit Fassung.

    Ich bin natürlich auch dafür, dass Kinder lernen müssen dass Trennung und Verlust zum Leben gehören aber irgendwann ist ja auch mal genug damit :/

    Ich wünsche dem Quietschbeu, dass er die Situation gut verkraftet.

  7. Tanja

    So ein Schmerz ist furchbar.
    Und noch schlimmer ist es, da nicht wirklich helfen zu können.
    Ich musste vor 5 Jahren 3 Kindern helfen, den Verlust ihrer Mutter zu verkraften. Sie waren schon älter als deine 3 Mäuse. Aber sie konnten sich noch nicht mal von ihrer Mama verabschieden. Und haben sich noch Monate danach gefragt, warum sie. Und ob sie vielleicht Schuld waren… Ein blöder Motorradunfall, auf freier Strecke. Unerklärlich.
    Kinder trauern jeweils auf ganz unterschiedliche Weise.
    Die Kleinste war bockig, nur auf Krawall gebürstet und hat monatelang nachts in meinen Armen geweint. Ganz leise das es keiner hört. Noch nicht mal ihr Papa, mein Ex.
    Die Mittlere zog sich in sich zurück. Wurde noch braver und angepasster. Und brauchte so viel Zuwendung und einfach nur da sein.
    Und die Große… Die machte dicht. Sackte in der Schule ab, war viel mit Freunden unterwegs. Und trauerte indem sie ihre Mutter komplett aus ihrem Leben verbannte.
    Versuche, sowas aufzufangen, bringen einen an seine Grenzen.
    Und zeigen einem, das man diese Kinder so sehr liebt, obwohl es nicht die eigenen sind…
    Du wirst einen Weg finden, deinem „Großen“ mit solchen Verlusten zu helfen. Und zu wachsen. Und ihm klar zu machen, das nicht er die Schuld daran trägt, das Menschen die er liebt, wegziehen.

    Ich lese hier nun schon seit Monaten und hab auch all deine älteren Beiträge gelesen. Und hab mit euch gelacht und geweint, gelitten und mich für euch gefreut. Du bist eine tolle Frau und Mutter und ich bin froh, das es Menschen wie dich gibt.

    Alles Liebe einmal quer über den Rhein,
    Tanja

  8. Anna Philippa

    Oh man… das tut einem beim Lesen als Unbeteiligter schon das Herz weh :((
    Hoffe, dass dein kleiner Kerl diese Zeit mglst gut meistert….

  9. Buntfisch

    Liebe Miez-Mama,
    ich kann das ganz genau nachvollziehen! Bei uns sind auch erst die eine dann die Nachfolgerin- Bezugserzieherin gegangen.Wir haben Ähnliches durch! – Ähnliche Sorgen und Ängste … Was ich daraus gelernt habe- das allerwichtigste ist das ich (Mama) da bin- und das vermittelst und zeigst Du Deinem Qietschbeu ja auch-die Auseinandersetzung mit der ganzen Situation ist notwendig und auch die Zeit für die Verarbeitung! Jetzt wo beide Weg sind reden wir ab und zu über sie und treffen uns ab und an. Ich habe mit meiner Maus viel darüber geredet, dass es manchmal eben vorkommt, dass äußere Umstände (Umzug, …) dazu beitragen, dass sich Situationen verändern. – Habe versucht zu vermitteln, dass es auf keinen Fall an Ihr liegt. Mit den Treffen versuche ich das Ihr zu zeigen. -das Kind denkt sowieso an diese wichtige Person! Bei uns hat das gut funktioniert und meine Maus weiß jetzt, dass das alles nix mit Ihr zu tun hatte- aber: Es braucht Zeit!

  10. Wenke

    Hallo Miezmama,

    aufgrund meiner Schwangerschaft (erstes Kind, 29. Woche) habe ich nach Elternblogs/Mamblogs gesucht und bin auch auf deiner Seite gelandet.
    Seit geraumer Zeit lese ich deine Einträge (Tolle Geburtstagskreationen mit Peter Pan!).

    Und heute bin ich so am weinen, weil mir der kleine Quietschebeu so leid tut :( Okay, meine Hormonwelt mag sicherlich eine Rolle spielen, weshalb mich das soo berührt).

    Ich finde es toll, dass du auf die Bedürfnisse deiner Kinder so schön eingehst und sie ernst nimmst in ihrem Schmerz. Noch zu viele Kinder werden nach dem Motto: „Das vergessen sie so schnell wieder“ groß (in das Herz brennt es sich ja trotzdem).

    Hör nicht auf irgendwelche Sprüche von Unwissenden oder Ignoranten. Geh einfach weiter deinen/euren Weg.

    Dem kleinen Quietschebeu und euch als Familie wünsche ich alles Liebe und Gute. Mit euch als Wegbegleiter ist bestens gewappnet., diese jetzt traurige Situation zu meistern und zu verarbeiten.

    Alles Liebe
    Wenke

    http://www.inguterhoffnung.wordpress.com

    PS: Meine Mutter meint auch, ich wäre hypersensibel ;)

  11. Hallo,
    ich finde auch, daß es eine völlig normale mütterliche Reaktion von dir ist. Mir würde es genauso das Herz zerreißen, wenn mein kleiner Mann plötzlich so allein dasteht und sich verlassen fühlt! Er kann doch jetzt nur Mitgefühl und Verständis brauchen und keine blöden Ratschläge. Er ist 5 und nicht 50!
    Mach weiter wie bisher und alles wird gut werden.
    Viele liebe Grüße,
    Nadine

  12. Martin

    Hallo,
    die Rückschläge für den armen Quietschbeu sind wirklich herzzereissend.
    Gibt es denn eine Möglichkeit mit Paulina in Kontakt zu bleiben (bspw. Skype?) ? Sicherlich ersetzt dies keine realen Begegnungen (vor allem nicht in dem Alter), aber vielleicht hält sich ja der Kontakt/ die Freundschaft über die Zeit, sodass es irgendwann (als Erwachsener, zum Studium o.ä.) ein Wiedersehen gibt.

    Für mich sind aus solchen Kontakten, schöne langjährige und gute Freundschaften entstanden. Zudem kann man Quietschbeu etwas zeigen, dass man nicht unbedingt vor Ort sein muss um trotzdem im Kontakt zu bleiben.

  13. Simone

    Oje ich bin am heulen:(
    Spielen sich hier ähnliche Situationen ab und man kann ihnen den Schmerz nicht abnehmen….
    Meine Tochter wechselt im Sommer in die 5. Klasse der Oberschule, am dortigen Kennlernnachmittag flossen schon die Tränen.
    Der Abschied von der einzigen Freundin, die vielen neuen Gesichter, das neue Gebäude…..Mir bricht jetzt schon das Herz, wenn ich nur daran denke!
    Deinem Sohn wünsche ich eine ganz liebe neue Erzieherin, ich denke mit dir im Rücken, wird er diese Hürde bewältigen und seine Trauer verarbeiten.

    ganz liebe Grüße
    Simone

  14. Kim Falk

    Mir tut das für ihn auvh wirklich furchtbar leid. …
    Schon Erwachsene müssen oft an solchen Veränderungen hart knabbsen….da frag ich mich auch oft wie so eine Kinderseele das immer alles verkraften soll!

    Kopf hoch, kleiner Quietschbeu *seufz*

  15. Ach mensch. der arme kleine. ich kann so mitfühlen und hab auch gleich tränen in den augen gehabt. und dann kommt auch noch bald die schule. das doch nicht fair das so ein kleines wesen so ein schmerz empfindet =(

    was mich aufregt, das man sich ehrlich rechtfertigen muss und es hinschreiben muss, weil manche meinen alles besser zu wissen. hergottnochmal. warum müssen andere immer meinen das man als mutter übertreibt? lieber hat man einen emotionalen sohn als einen sohn der sich zurück zieht einkapselt, weil ihn die erwachsenen eh nicht ernst nehmen.

  16. Claudia

    oh je. Da hast du Recht, dass brauch kein Mensch! Auch von mir alles
    Liebe und Trost für den QB.
    Wenn er ja gerade auch schon so fleißig das Lesen übt kann er vielleicht mit Pauline in Briefkontakt bleiben. Zusätzlich zu Skype. Ist natürlich kein wirklicher Ersatz aber besser als gar nichts!
    Die arme Pauline wird es ja bestimmt genauso hart treffen wenn die beiden so dicke sind!
    Vielleicht können die beiden sich auch ein gemeinsames Ritual suchen- z.B. das sie sich abends beim/vorm einschlafen gemeinsam auf einem Stern treffen oder so was in der Art.
    LG

  17. Melanie

    Der Arme!
    Vielleicht eine Möglichkeit: Brieffreunde werden!
    Wir sind als ich drei Jahre alt war und meine Schwester fünf auch aus unserer damaligen Stadt weggezogen. Meine Schwester hatte eine allerbeste Freundin (und Nachbarin) ohne die sie nicht sein konnte. Die beiden haben sich dann immer Bilder geschickt und den Mamas einen Brief dazu diktiert. Später haben sie selbst geschrieben.
    Bis heute sind die beiden beste Freundinnen, sie schreiben sich noch immer, per Post, per Mail oder wie es sich gerade ergibt. Und sie besuchen sich gegenseitig mit Ihren Kindern!

  18. Stephanie

    Trennungen und Veränderungen gehören zum Leben dazu? Also, ich könnte da gerne drauf verzichten. Da kann ich mich recht gut in Ihren Großen reinversetzen. Hoffentlich zieht Paulina nicht so weit weg, damit sie sich ab und an noch sehen können.

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