Bis einer heult! • "Wieso gehen alle von mir weg?"
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11. Mai 2014 | Pia Drießen

„Wieso gehen alle von mir weg?“

Manchmal glaube ich ja, dass das Universum für den Quietschbeu ein paar extra Prüfungen  parat hält, damit er mehr Chancen erhält, um zu lernen, wie man ungeliebte Veränderungen verarbeitet und damit umgeht. Oder das Universum ist ein Arschloch, manchmal.

Vor ziemlich genau 11 Monaten verließ seine Allerliebstelieblingserzieherin die Einrichtung, was für den Quietschbeu ein echter Tiefschlag war und er von da an jeden – JEDEN – Morgen wieder jammerte, ich solle bitte nicht gehen. „Bitte, Mama, bitte. Ich will mit Dir kuscheln. Geh nicht, Mama. Bitte!“ Natürlich musste ich doch gehen. Und natürlich war es für ihn dann auch okay, er kam schnell an und integrierte sich ratzfatz im Alltag. Seine Verhaltensmuster zu durchbrechen grenzt manchmal an „unmöglich“, sind es aber natürlich doch. Mit viel Geduld, Verständnis und ein bisschen Schieben. Es war dennoch Glück und Seegen, als sich die Nachfolgerin dieser Erzieherin  in wenigen Wochen ins Quietschbeuherz schoss. Als dann auch noch der Miezmann nach Afghanistan ging, nahm diese Erzieherin sowas wie seinen Platz ein. Für den Quietschbeu gab es in dieser Zeit nur zwei  Personen, denen er vertraute, die ganz nah an ihn ran durften und die ihm das Gefühl von Sicherheit gaben, das er braucht. Seine  ?-Erzieherin und ich.

Diese Erzieherin zieht nun aus privaten Gründen weg. Gründen, die ich voll und ganz verstehen und nachempfinden kann. Aber mein Kind leidet. Schon wieder. Er wacht nachts auf und weint ihren Namen. Er erklärt mir, dass er nicht mehr in den Kindergarten will. Er weint und tobt den halben Tag wegen Nichtigkeiten und wenn man ihn dann einfängt, in den Arm nimmt und fragt, warum er so traurig und wütend sei, dann ist seine Antwort immer, dass er nicht möchte, dass seine Erzieherin wegzieht. Es bricht mir das Herz. Und ich sorge mich auch, wie das wohl wird, wenn sie weg ist. 

Nun sprechen wir seit ein paar Wochen regelmäßig darüber. Einfach damit er sich damit auseinander setzen kann und versteht, dass sich nun etwas grundlegend ändert, aber dadurch nicht alles schlecht oder anders wird. Es schien für ihn rein emotional auch schon wieder bergauf zu gehen, als die nächste Bombe platzte: Seine große Liebe, sein Seelenzwilling, seine beste Freundin Paulina wird am Ende des Kindergartenjahres ebenfalls umziehen. Als ich ihm das in einem ruhigen Moment versuchte schonend beizubringen, lag er ganz ruhig auf dem Rücken, die Hände auf dem Bauch verschränkt, sah mich mir müden Augen an und sagte: „Wieso gehen alle von mir weg?

Da wäre ich am liebsten in einem schwarzen Loch verschwunden, so sehr hat sich mein Herz zusammengezogen.

Ich versicherte ihm natürlich, dass nicht alle von ihm weggehen würden. Ich sei doch immer da, das Löwenmaul, das Meedchen und der Papa. „Der Papa ist gar nicht immer da.“ – „Aber der kommt immer wieder!

Es tut so weh sich vorzustellen, was er wohl empfinden muss, um sich solche Fragen zu stellen. Wieso gehen alle von mir weg? Welche Ängste sich dahinter verbergen und was das nun mit ihm macht, wo wirklich all seine Bezugspersonen aus seinem Vormittagsalltag gehen werden. Man kann sich die Tragweite als Außenstehender vermutlich nicht wirklich vorstellen. Er spielt sehr selten und meistens aus einer Not heraus mit anderen Kindern. Paulina kennt und versteht ihn, wie er ist. Als er neulich heulend im Kindergarten stand, weil er irgendein Problem mit seiner Matschhose hatte, nahm sie seine Hand und sagte: „Aber Du musst doch nicht weinen. Ich lenk Dich ab. Du darfst einfach nicht mehr nach unten gucken. Dann siehst Du die Hose gar nicht mehr und wir können was schönes spielen!“ Und er sah sie an, zog die Nase hoch, lächelt und lief mit ihr los. 

Ein Dutzend mal am Tag nennt er das Löwenmaul „Paul…„. Wenn er sagt, er wird mal Feuerwehrmann oder Polizist oder LKW-Fahrer, dann sitzt Paulina in seiner Vorstellung immer neben ihm im Auto. Und eine Familie haben beide schon geplant. Mit 3 Kindern.

 

Ich habe also ein zugleich verletztes, verängstigtes, trauriges und wütendes Kind, das nicht weiß, wohin mit diesen ganzen Gefühlen, das darum emotional ständig überläuft, schreit, tobt und am ganzen Körper zitter. Ich zeige Verständnis. Auch für Verhalten, das sonst nicht einfach so hingenommen wird. Ich tröste, nehme in den Arm, zeige ihm, dass ich da bin. Und ich wünsche mir so stark, dass diese ganze Situation für ihn auch etwas positives übrig hat. Er wird lernen müssen neue Freunde zu finden, aufgeschlossen auf andere zu zugehen und mit mehr als nur einer Person  Kompromisse zu finden und einzugehen. Er wird wachsen, gezwungenermaßen. Aber vielleicht wird er auch lernen, sich emotional nicht mehr so stark an andere zu binden. Vielleicht wird er misstrauisch, zieht sich zurück oder passt sich noch stärker an, als er es ohnehin schon tun.

Vielleicht. Vielleicht auch nicht.

Ich bitte und hoffe nur, dass er nun endlich einmal eine Weile verschont und ihm die Menschen, die ihm nah und wichtig sind, erhalten bleiben. Er hat es so sehr verdient, einfach nur glücklich und unbeschwert zu sein. So sehr. 

Und wehe, einer kommt mir jetzt damit, dass Trennung und Verlust zum Leben dazu gehört und ich mich mal nicht so anstellen sollen und aufhören soll, um meinen Sohn herum zu helikoptern. Ganz ehrlich? Soviel Scheiß in so kurzer Zeit hat kein Kind und kein Erwachsener verdient. Son Erwachsener hat in der Regel aber andere Wege und Mittel seine Gefühle auszudrücken und Ventile zu finden. Wer also diesen empathielosen „Hab Dich nicht so!“-Scheiß propagandieren will, tue das bitte irgendwo, wo ich es nicht lesen muss. Danke.

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Über den Autor:
Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Marketing- und Medienberaterin mit Schwerpunkt Social Media. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
    
  1. Vara / Mai 11 2014

    Diesen Schmerz kann ich so sehr nachvollziehen- nun bin eine Erwachsene und leide unter ähnlichen Situationen selbst total.
    Wieviel schwerer muss es dann erst für ein Kind sein, dass noch mehr überwältigt wird von diesem Durcheinander an Gefühlen.
    Ach, das tut mir richtig im Herzen weh .
    Vielleicht könnten die Erzieherin und evtl das Mädchen auch im immer wieder mitteilen, dass ihr Weggang trotz ihm und nicht wegen ihm erfolgt- weil sich irgendwie anscheinend beim QB verständlicherweise das Gefühl festgesetzt hat, dass er die Ursache ist. Das ist ja ein Bewältigungsmechanismus, den Kinder oft zeigen, wenn Situationen zu unberechenbar werden, weil ihnen das immerhin ansatzweise das Gefühl vermittelt, Kontrolle zu haben und nicht völlig ausgeliefert zu sein. Lieber hat das Kind nach seinem Empfinde irgendwas falsch gemacht und damit die Situation verursacht- dann kann es künftig irgendwie anders verhalten, um das zu verhindern- als dass es sich ausgeliefert fühlt. Aber da setzt sich dann eben auch schnell das Gefühl fest : irgendwas stimmt bei mir nicht. Deswegen könnte es vielleicht, denke ich mir, hilfreich sein, wenn er immer wieder die Rückmeldung bekommt, dass er nicht die Ursache ist- so als Wiederholung immer wieder, bis das Unterbewusstsein es auch aufgenommen hat.

    Ich wünsche dem Quietschbeau von Herzen, dass er irgendeinen positiven Effekt auf lange Sicht erleben kann und neue Menschen findet, die ihm langfristig zur Verfügung stehen.
    Ich fühle sehr mit ihm und mit Ihnen!

  2. Kristin / Mai 11 2014

    Es zerreißt einem schon vom Lesen fast das Herz,was dein kleiner Mann da durch machen muss,gerade weil er es so reflektiert und artikuliert wie es viele Erwachsene nicht können! Du helikopters definitiv nicht,tust genau das richtige und gemeinsam hoffen wir,dass der Quietschbeu aus der Sache vor allem eins „lernt“: egal was ist,meine Mama ist für mich da! In diesem Sinne wünsche ich dir noch einen schönen Muttertagsabend und einen tollen Wochenstart! LG

  3. Isabella / Mai 11 2014

    Oh Mann, das klingt furchtbar herzzerreißend! Ich wünsche euch zumindest, dass die neue Betreuerin ein Goldstück ist. Da schnürts einem die Luft ab, wenn man an den riesen Kummer eines eigentlich noch so kleinen Menschen denkt.

  4. Judith / Mai 11 2014

    Also, ich verstehe dich.
    Wir sind letztes Jahr im Sommer für 18 Monate nach Mexiko gegangen.
    Für meine Tochter (damals 4 Jahre) waren die ersten Monate echt hart hier.
    Wenn es irgendwie stressig war, besonders was die Sprache angeht, sagte sie immer: Jakob ist mein allerbester Freund und der spricht deutsch.
    Das hat mir immer weh getan
    Jetzt hat sie hier auch Freundinnen, aber es ist irgendwie nicht das gleiche…
    Naja, wie dem auch sei, das Leben ist leider auch für unsere Kinder nicht immer leicht und es ist manchmal zu hart.
    Ich wünsche deinem Sohn viele glückliche und unbeschwerte Momente. Dir auch!!!
    Saludos Judith

  5. anni / Mai 11 2014

    hallo mama miez…du schreist das was mir auf der seele liegt…mein sonnenschein macht gerade das gleiche hier durch erst die eine erziehren und am 14.5.geht nummer zwei …die hat er bei so lieb gehabt …und im sommer geht sein allerbester freund weil er umziehen tut…mein sonnenschein ist auch ein mensch der hat nur einen freund oder er spielt alleine …er muss nur mit den anderen spiel wenn er muss und nicht wenn er mag …also wie bei euch halt…ich habe jeden abend das problem das er nicht schlafen kann…und morgens will er nicht in die kita weil es ja so sein kann das sie schon weg sind ohne bye zu sagen….ich weiss wie schwer es ist…ich drücke euch ganz doll und bin in gedanken bei euch….lg

  6. Judith / Mai 11 2014

    Uns geht es ähnlich. Melissa verliert auch Person nach Person aus ihrem Leben. Seit Kindergartenstart vor 1 1/2 Jahren gingen mittlerweile 2 Erzieher ihrer Gruppe und ein FSJler den sie sehr ins Herz geschlossen hatte, ihre 3. Erzieherin wird nun auch bald den Kindergarten verlassen. Sie ist bei der 3. Logopädin und der 2. Musikschullehrerin.
    Allesamt für sie durchaus wichtige Bezugspersonen die aus den unterschiedlichsten und natürlich absolut nachvollziehbaren Gründen gehen aber für das Kind ist es jedes Mal wieder ein ziemlicher Einschnitt.
    Wir haben bis jetzt das große Glück dass die Nachfolger alle sehr sehr nett waren/sind und wir schaffen es so den negativen Weggang mit einem positiven Neustart zu verknüpfen und Melissa trägt es glücklicher Weise mit Fassung.

    Ich bin natürlich auch dafür, dass Kinder lernen müssen dass Trennung und Verlust zum Leben gehören aber irgendwann ist ja auch mal genug damit :/

    Ich wünsche dem Quietschbeu, dass er die Situation gut verkraftet.

  7. Tanja / Mai 11 2014

    So ein Schmerz ist furchbar.
    Und noch schlimmer ist es, da nicht wirklich helfen zu können.
    Ich musste vor 5 Jahren 3 Kindern helfen, den Verlust ihrer Mutter zu verkraften. Sie waren schon älter als deine 3 Mäuse. Aber sie konnten sich noch nicht mal von ihrer Mama verabschieden. Und haben sich noch Monate danach gefragt, warum sie. Und ob sie vielleicht Schuld waren… Ein blöder Motorradunfall, auf freier Strecke. Unerklärlich.
    Kinder trauern jeweils auf ganz unterschiedliche Weise.
    Die Kleinste war bockig, nur auf Krawall gebürstet und hat monatelang nachts in meinen Armen geweint. Ganz leise das es keiner hört. Noch nicht mal ihr Papa, mein Ex.
    Die Mittlere zog sich in sich zurück. Wurde noch braver und angepasster. Und brauchte so viel Zuwendung und einfach nur da sein.
    Und die Große… Die machte dicht. Sackte in der Schule ab, war viel mit Freunden unterwegs. Und trauerte indem sie ihre Mutter komplett aus ihrem Leben verbannte.
    Versuche, sowas aufzufangen, bringen einen an seine Grenzen.
    Und zeigen einem, das man diese Kinder so sehr liebt, obwohl es nicht die eigenen sind…
    Du wirst einen Weg finden, deinem „Großen“ mit solchen Verlusten zu helfen. Und zu wachsen. Und ihm klar zu machen, das nicht er die Schuld daran trägt, das Menschen die er liebt, wegziehen.

    Ich lese hier nun schon seit Monaten und hab auch all deine älteren Beiträge gelesen. Und hab mit euch gelacht und geweint, gelitten und mich für euch gefreut. Du bist eine tolle Frau und Mutter und ich bin froh, das es Menschen wie dich gibt.

    Alles Liebe einmal quer über den Rhein,
    Tanja

  8. Anna Philippa / Mai 12 2014

    Oh man… das tut einem beim Lesen als Unbeteiligter schon das Herz weh :((
    Hoffe, dass dein kleiner Kerl diese Zeit mglst gut meistert….

  9. Buntfisch / Mai 12 2014

    Liebe Miez-Mama,
    ich kann das ganz genau nachvollziehen! Bei uns sind auch erst die eine dann die Nachfolgerin- Bezugserzieherin gegangen.Wir haben Ähnliches durch! – Ähnliche Sorgen und Ängste … Was ich daraus gelernt habe- das allerwichtigste ist das ich (Mama) da bin- und das vermittelst und zeigst Du Deinem Qietschbeu ja auch-die Auseinandersetzung mit der ganzen Situation ist notwendig und auch die Zeit für die Verarbeitung! Jetzt wo beide Weg sind reden wir ab und zu über sie und treffen uns ab und an. Ich habe mit meiner Maus viel darüber geredet, dass es manchmal eben vorkommt, dass äußere Umstände (Umzug, …) dazu beitragen, dass sich Situationen verändern. – Habe versucht zu vermitteln, dass es auf keinen Fall an Ihr liegt. Mit den Treffen versuche ich das Ihr zu zeigen. -das Kind denkt sowieso an diese wichtige Person! Bei uns hat das gut funktioniert und meine Maus weiß jetzt, dass das alles nix mit Ihr zu tun hatte- aber: Es braucht Zeit!

  10. Wenke / Mai 12 2014

    Hallo Miezmama,

    aufgrund meiner Schwangerschaft (erstes Kind, 29. Woche) habe ich nach Elternblogs/Mamblogs gesucht und bin auch auf deiner Seite gelandet.
    Seit geraumer Zeit lese ich deine Einträge (Tolle Geburtstagskreationen mit Peter Pan!).

    Und heute bin ich so am weinen, weil mir der kleine Quietschebeu so leid tut :( Okay, meine Hormonwelt mag sicherlich eine Rolle spielen, weshalb mich das soo berührt).

    Ich finde es toll, dass du auf die Bedürfnisse deiner Kinder so schön eingehst und sie ernst nimmst in ihrem Schmerz. Noch zu viele Kinder werden nach dem Motto: „Das vergessen sie so schnell wieder“ groß (in das Herz brennt es sich ja trotzdem).

    Hör nicht auf irgendwelche Sprüche von Unwissenden oder Ignoranten. Geh einfach weiter deinen/euren Weg.

    Dem kleinen Quietschebeu und euch als Familie wünsche ich alles Liebe und Gute. Mit euch als Wegbegleiter ist bestens gewappnet., diese jetzt traurige Situation zu meistern und zu verarbeiten.

    Alles Liebe
    Wenke

    http://www.inguterhoffnung.wordpress.com

    PS: Meine Mutter meint auch, ich wäre hypersensibel ;)

  11. Sanne / Mai 12 2014

    Armer Quietschboy….ist echt Mist. :(

  12. Nadine / Mai 12 2014

    Hallo,
    ich finde auch, daß es eine völlig normale mütterliche Reaktion von dir ist. Mir würde es genauso das Herz zerreißen, wenn mein kleiner Mann plötzlich so allein dasteht und sich verlassen fühlt! Er kann doch jetzt nur Mitgefühl und Verständis brauchen und keine blöden Ratschläge. Er ist 5 und nicht 50!
    Mach weiter wie bisher und alles wird gut werden.
    Viele liebe Grüße,
    Nadine

  13. Martin / Mai 12 2014

    Hallo,
    die Rückschläge für den armen Quietschbeu sind wirklich herzzereissend.
    Gibt es denn eine Möglichkeit mit Paulina in Kontakt zu bleiben (bspw. Skype?) ? Sicherlich ersetzt dies keine realen Begegnungen (vor allem nicht in dem Alter), aber vielleicht hält sich ja der Kontakt/ die Freundschaft über die Zeit, sodass es irgendwann (als Erwachsener, zum Studium o.ä.) ein Wiedersehen gibt.

    Für mich sind aus solchen Kontakten, schöne langjährige und gute Freundschaften entstanden. Zudem kann man Quietschbeu etwas zeigen, dass man nicht unbedingt vor Ort sein muss um trotzdem im Kontakt zu bleiben.

  14. Simone / Mai 12 2014

    Oje ich bin am heulen:(
    Spielen sich hier ähnliche Situationen ab und man kann ihnen den Schmerz nicht abnehmen….
    Meine Tochter wechselt im Sommer in die 5. Klasse der Oberschule, am dortigen Kennlernnachmittag flossen schon die Tränen.
    Der Abschied von der einzigen Freundin, die vielen neuen Gesichter, das neue Gebäude…..Mir bricht jetzt schon das Herz, wenn ich nur daran denke!
    Deinem Sohn wünsche ich eine ganz liebe neue Erzieherin, ich denke mit dir im Rücken, wird er diese Hürde bewältigen und seine Trauer verarbeiten.

    ganz liebe Grüße
    Simone

  15. Kim Falk / Mai 12 2014

    Mir tut das für ihn auvh wirklich furchtbar leid. …
    Schon Erwachsene müssen oft an solchen Veränderungen hart knabbsen….da frag ich mich auch oft wie so eine Kinderseele das immer alles verkraften soll!

    Kopf hoch, kleiner Quietschbeu *seufz*

  16. RooWoo / Mai 12 2014

    Der arme Kerl :(

  17. Christin / Mai 12 2014

    Da bekommt man beim lesen selber ganz arg Herzschmerz

  18. sabrina / Mai 12 2014

    Ach mensch. der arme kleine. ich kann so mitfühlen und hab auch gleich tränen in den augen gehabt. und dann kommt auch noch bald die schule. das doch nicht fair das so ein kleines wesen so ein schmerz empfindet =(

    was mich aufregt, das man sich ehrlich rechtfertigen muss und es hinschreiben muss, weil manche meinen alles besser zu wissen. hergottnochmal. warum müssen andere immer meinen das man als mutter übertreibt? lieber hat man einen emotionalen sohn als einen sohn der sich zurück zieht einkapselt, weil ihn die erwachsenen eh nicht ernst nehmen.

  19. Claudia / Mai 13 2014

    oh je. Da hast du Recht, dass brauch kein Mensch! Auch von mir alles
    Liebe und Trost für den QB.
    Wenn er ja gerade auch schon so fleißig das Lesen übt kann er vielleicht mit Pauline in Briefkontakt bleiben. Zusätzlich zu Skype. Ist natürlich kein wirklicher Ersatz aber besser als gar nichts!
    Die arme Pauline wird es ja bestimmt genauso hart treffen wenn die beiden so dicke sind!
    Vielleicht können die beiden sich auch ein gemeinsames Ritual suchen- z.B. das sie sich abends beim/vorm einschlafen gemeinsam auf einem Stern treffen oder so was in der Art.
    LG

  20. Melanie / Mai 13 2014

    Der Arme!
    Vielleicht eine Möglichkeit: Brieffreunde werden!
    Wir sind als ich drei Jahre alt war und meine Schwester fünf auch aus unserer damaligen Stadt weggezogen. Meine Schwester hatte eine allerbeste Freundin (und Nachbarin) ohne die sie nicht sein konnte. Die beiden haben sich dann immer Bilder geschickt und den Mamas einen Brief dazu diktiert. Später haben sie selbst geschrieben.
    Bis heute sind die beiden beste Freundinnen, sie schreiben sich noch immer, per Post, per Mail oder wie es sich gerade ergibt. Und sie besuchen sich gegenseitig mit Ihren Kindern!

  21. Stephanie / Mai 13 2014

    Trennungen und Veränderungen gehören zum Leben dazu? Also, ich könnte da gerne drauf verzichten. Da kann ich mich recht gut in Ihren Großen reinversetzen. Hoffentlich zieht Paulina nicht so weit weg, damit sie sich ab und an noch sehen können.

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